Masterarbeit, 2011
102 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Der Deutsche Fußball
2.2 Die aktuelle Spielklassenstruktur in Deutschland
2.3 Die neue eingleisige 3. Fußball-Liga
2.3.1 Trophäe für den Meister
2.3.2 Liga-Logo
2.3.3 Spielmodus
2.3.4 Spieltagsaufbau
2.4 Der Deutsche Fußball-Bund (DFB)
2.4.1 Dachverband des deutschen Fußballs
2.4.2 Zweck und Aufgaben
2.5 Die Geschichte der dritthöchsten Spielklasse
2.6 Exkurs: 2. Bundesliga
2.7 Exkurs: Regionalliga
2.8 Zusammenfassung
3 Analyse der 3. Liga aus sportlicher Sicht
3.1 Mannschaftsstatistiken
3.2 Saisonbilanzen
3.3 Spielerstatistiken
3.4 „Große Namen“ in der 3. Liga
3.5 Erfolge der Drittligisten
3.6 Die II. Mannschaften der Bundesligisten
3.7 Leistungszentren
3.8 Zusammenfassung
4 Analyse der 3. Liga aus ökonomischer Sicht
4.1 Lizensierungssituation
4.2 Situation in den Clubs
4.2.1 Rechtsformen der Lizenzspielerabteilungen
4.2.2 Marktwerte der Lizenzspielerabteilungen
4.2.3 Mitarbeiter
4.2.4 Mitglieder
4.2.5 Fanclubs
4.2.6 Maskottchen
4.3 Stadien
4.3.1 Kapazität
4.3.2 Zuschauerzahlen
4.3.3 Auslastung
4.3.4 Ticketing
4.3.5 Stadionzeitschrift
4.3.6 Stadionführungen
4.3.7 Catering
4.3.8 Geplante Neu- bzw. Umbaumaßnahmen
4.4 Vermarktungssituation
4.4.1 Naming-Right
4.4.2 Hauptsponsoren
4.4.3 Ausrüster
4.4.4 Ärmelsponsoren
4.4.5 Club-Webseiten
4.4.6 Club-TV
4.4.7 Social Media
4.5 Merchandising
4.6 Medien-Berichterstattungen
4.6.1 TV
4.6.2 Print
4.6.3 Internet
4.7 Zusammenfassung
5 Probleme der 3. Liga
5.1 Die II. Mannschaften der Bundesligavereine
5.2 Insolvenzen
5.3 Spielergehälter
5.4 Fanausschreitungen
5.5 Gefahr von Spielmanipulationen und Sportwetten
5.6 50+1-Regel
5.7 Sportlicher Abstieg aus der 3. Liga
6 Möglichkeiten der 3. Liga
6.1 Sportlicher Aufstieg in die 2. Bundesliga
6.2 Relegationsspiele zur 2. Bundesliga
6.3 DFB-Pokal Teilnahme
6.4 Umsatzentwicklung der 3. Liga
6.5 Ligasponsor
6.6 Die 3. Liga als Marke
7 Zusammenfassung
8 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in einer fundierten Analyse der eingleisigen 3. Fußball-Liga in Deutschland seit deren Einführung im Jahr 2008. Der Verfasser untersucht die Liga dabei sowohl aus sportlicher als auch aus ökonomischer Perspektive, um den Status quo zu bewerten, strukturelle Probleme zu identifizieren und potenzielle Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
4.2.1 Rechtsformen der Lizenzspielerabteilungen
Bis zu einer Änderung der Satzung am 24. Oktober 1998 vergab der DFB Lizenzen für die 1. und 2. Bundesliga nur an Fußballunternehmen mit der Rechtsform des eingetragenen Vereins (e. V.) nach § 21 BGB. Seitdem ist es den Fußballclubs unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, ihre Lizenzspielerabteilung oder andere wirtschaftliche Geschäftsbetriebe in Kapitalgesellschaften umzuwandeln, um besser auf die wirtschaftlichen Entwicklungen im Profifußball reagieren zu können. Durch die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs sollte den Vereinen eine stärkere Marktorientierung ermöglicht werden. Dazu überlässt der DFB den Clubs selbst, welche Rechtsform gewählt wird.
Die verschiedenen Zielsetzungen, die die Fußballclubs verfolgen, sollen mit Hilfe der passenden Rechtsform besser umgesetzt werden. Die Fixierung auf eine bestimmte Rechtsform hat dabei entsprechenden Einfluss auf die möglichen Finanzierungsformen der Clubs. Weitere wichtige Gründe für eine Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung können beispielsweise die Notwendigkeit der Verbesserung des Gläubigerschutzes sein oder die Notwendigkeit der Führung eines professionellen Fußball-Clubs als Unternehmen.
1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Gründe für die Einführung der 3. Liga im Jahr 2008 und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Liga aus sportlicher und ökonomischer Sicht zu analysieren.
2 Grundlagen: Das Kapitel bietet einen Überblick über das deutsche Ligensystem, die Entstehungsgeschichte der 3. Liga, die Rolle des DFB sowie Exkurse zur 2. Bundesliga und Regionalliga.
3 Analyse der 3. Liga aus sportlicher Sicht: Hier wird die sportliche Entwicklung der 3. Liga anhand von Mannschafts- und Spielerstatistiken, Saisonbilanzen, Erfolgen im DFB-Pokal und der Rolle der II. Mannschaften beleuchtet.
4 Analyse der 3. Liga aus ökonomischer Sicht: Dieser Teil untersucht die wirtschaftlichen Aspekte der Liga, von Lizenzierungsverfahren und Vereinsstrukturen über Stadien und Vermarktung bis hin zur Medienberichterstattung.
5 Probleme der 3. Liga: Kapitel 5 behandelt kritische Themen wie II. Mannschaften, Insolvenzen, Spielergehälter, Fanausschreitungen, Spielmanipulationen, die 50+1-Regel und das Risiko des sportlichen Abstiegs.
6 Möglichkeiten der 3. Liga: In diesem Kapitel werden Potenziale der 3. Liga aufgezeigt, darunter der Aufstieg in die 2. Bundesliga, DFB-Pokal-Teilnahmen, Sponsoring und die Etablierung als starke Marke.
7 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung fasst die zentralen Erkenntnisse zu den wirtschaftlichen Herausforderungen und den sportlichen Chancen der Liga prägnant zusammen.
8 Ausblick: Der Ausblick gibt eine Prognose für die weitere Entwicklung der 3. Liga, basierend auf den diskutierten Tendenzen und strukturellen Veränderungen.
3. Liga, Deutscher Fußball-Bund, DFB, Sportmanagement, Profiliga, Lizenzierung, Sponsoring, Stadioninfrastruktur, Zuschauerzahlen, Merchandising, Spielmanipulation, 50+1-Regel, Vereinsführung, TV-Einnahmen, Medienpräsenz
Die Arbeit analysiert die eingleisige 3. Fußball-Liga in Deutschland. Der Fokus liegt auf der sportlichen und ökonomischen Entwicklung seit ihrer Einführung zur Saison 2008/2009.
Die Arbeit untersucht die sportliche Qualität, die wirtschaftlichen Strukturen der Vereine, die Vermarktungsstrategien sowie Probleme wie Insolvenzen, Fan-Problematiken und Integritätsgefahren.
Das Ziel ist es, die 3. Liga auf ihre Leistungsfähigkeit hin zu bewerten, die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu analysieren sowie Möglichkeiten für eine positive sportliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzuzeigen.
Der Autor stützt sich auf eine tiefgehende Analyse von Statistiken, Vereinsdaten, Sponsoring-Berichten und Medienresonanz sowie auf eine eigens durchgeführte Umfrage unter den Drittliga-Clubs der Saison 2010/2011.
Der Hauptteil gliedert sich in eine sportliche Analyse (Kapitel 3) und eine ökonomische Analyse (Kapitel 4), gefolgt von einer Untersuchung spezifischer Probleme (Kapitel 5) und Lösungsansätzen (Kapitel 6).
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie 3. Liga, Sportmanagement, Lizenzierung, Sponsoring, Zuschauerzahlen und Markenbildung charakterisieren.
Sie werden von Traditionsvereinen oft als Störfaktor empfunden, da sie meist über keinen eigenen Anhang verfügen, die Spiele weniger attraktiv machen und als „Ausbildungsteams“ teilweise Wettbewerbsverzerrungen verursachen.
Sie soll verhindern, dass Fußballvereine durch Investoren fremdbestimmt werden. Die Mehrheit der Drittligisten steht der Regel im Durchschnitt positiv gegenüber, da sie die Mitbestimmung der Stammvereine sichert.
Die Vereine sind sich der Gefahr bewusst. Es werden Forderungen nach höherer Überwachung durch den DFB und präventiven Maßnahmen laut, um die Integrität und Attraktivität des Fußballs zu schützen.
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