Hausarbeit, 2012
31 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 AUFBAU DER ARBEIT
2 HEDGING UND DERIVATE
2.1 HEDGING
2.2 DERIVATE
3 ANSÄTZE ZUR STEUERUNG VON ROHSTOFFRISIKEN
3.1 FUTURE
3.1.1 CHARAKTERISTIKA VON FUTURES
3.1.2 GEWINN-/ VERLUSTPROFIL
3.2 OPTIONEN
3.2.1 CHARAKTERISTIKA VON OPTIONEN
3.2.2 EINFLUSSFAKTOREN AUF OPTIONSPREIS BZW. PRÄMIE
3.2.3 ABGRENZUNG ZU OPTIONSSCHEINE
3.2.4 GEWINN-/ VERLUSTPROFIL
3.3 SWAPS
3.3.1 CHARAKTERISTIKA VON SWAPS
3.3.2 GEWINN-/VERLUSTPROFIL
3.3.3 FUNKTIONSWEISE EINES SWAPS
4 PRAXISBEISPIELE
4.1 AUSGANGSSITUATION
4.2 HEDGING MIT FUTURES
4.3 HEDGING MIT HILFE VON OPTIONEN
4.4 HEDGING MIT HILFE EINES SWAPS
4.5 SCHLUSSFOLGERUNG DES BEISPIELS (LUFTHANSA AG)
5 FAZIT
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen in rohstoffabhängigen Branchen modernen Finanz- und Hedging-Instrumenten begegnen können, um sich gegen volatile Preisentwicklungen und unkalkulierbare Risiken abzusichern, wobei der Fokus auf der praktischen Anwendung bei der Deutschen Lufthansa AG liegt.
3.1 Future
Ein Future ist ein unbedingter Vertrag zwischen zwei Parteien. Der Käufer verpflichtet sich hierbei einen genau definierten Vertragsgegenstand, den sogenannten Basiswert, zu einer bestimmten Menge sowie klar definierten Qualität und Zeitpunkt abzunehmen. Je nach Basiswert unterscheidet man zwischen Finanzterminverträgen und Warenterminverträgen (Commodity Futures).
Die auf den Future-Märkten gehandelten Terminkontrakte unterliegen - bezogen auf Erfüllungstermin, Betrag und Menge - einer Standarisierung. Auf Grund dessen wird überhaupt nur ein Börsenhandel möglich. Die größten Börsen an denen Future-Kontrakte gehandelt werden können sind auf internationaler Ebene die Chicago Board of Trade (CBOT) und die Chicago Mercantile Exchange (CME) sowie innerhalb Europas die London International Financial Futures and Options Exchange und die Eurex.
Beide Vertragspartner sind an die rechtliche Erfüllung des Terminvertrages persönlich gebunden. Das heißt, dass die vertragliche Erfüllung erzwingbar ist. Beim Handel des Futures tritt das sogenannte „Clearing House“ als Mittler zwischen beiden Vertragspartnern ein. Da es sich bei Futures um Zertifikate handelt, kann mit ihnen auch börslich gehandelt werden.
1 EINLEITUNG: Erläutert die Problematik volatiler Rohstoffpreise für die Industrie und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit zur Absicherung dieser Risiken.
2 HEDGING UND DERIVATE: Definiert die Grundlagen von Hedging als Risikoreduzierung und erläutert Derivate als synthetische Produkte zur Antizipation künftiger Preisentwicklungen.
3 ANSÄTZE ZUR STEUERUNG VON ROHSTOFFRISIKEN: Detaillierte Untersuchung der Finanzinstrumente Futures, Optionen und Swaps unter Berücksichtigung ihrer Charakteristika und Gewinn-/Verlustprofile.
4 PRAXISBEISPIELE: Anwendung der theoretisch erläuterten Instrumente auf ein vereinfachtes Szenario des Kerosineinkaufs bei der Deutschen Lufthansa AG.
5 FAZIT: Kritische Würdigung der verschiedenen Sicherungsinstrumente und deren Bedeutung für die Planungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.
Hedging, Derivate, Rohstoffpreisrisiken, Futures, Optionen, Swaps, Lufthansa AG, Kerosinpreis, Risikomanagement, Finanzinstrumente, Preisabsicherung, Termingeschäfte, Basiswert, Long-Position, Short-Position
Die Arbeit behandelt Strategien zur Absicherung von Unternehmen gegen unkalkulierbare Schwankungen bei Rohstoffpreisen durch den Einsatz moderner Finanzinstrumente.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Hedging und Derivaten sowie die detaillierte Analyse von Futures, Optionen und Swaps als Instrumente zur Risikosteuerung.
Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Unternehmen rohstoffintensiver Branchen Preisrisiken durch Absicherungsinstrumente reduzieren und ihre Kalkulationsbasis stabilisieren können.
Es werden theoretische Definitionen genutzt, ergänzt durch eine intensive Auseinandersetzung mit Funktionsweisen und ein konstruiertes, praxisnahes Beispiel aus der Luftfahrtbranche.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der derivativen Finanzinstrumente (Futures, Optionen, Swaps) und eine praktische Anwendung dieser auf den Kerosineinkauf der Lufthansa AG.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Hedging, Derivate, Rohstoffpreisrisiken, Futures, Optionen, Swaps und Risikomanagement.
Die Wahl ist entscheidend, da jedes Instrument unterschiedliche Anforderungen an die Liquidität stellt und verschiedene Risikoprofile sowie Vor- und Nachteile (z.B. Kosten, Flexibilität) aufweist.
Die Optionsprämie stellt für den Käufer den maximalen Verlust dar, der bei einer negativen Preisentwicklung anfällt, und beeinflusst die Liquidität des Unternehmens bereits vorab.
Die Berechnungen zeigen, dass durch den Einsatz von Futures, Swaps oder Optionen bei steigenden Kerosinpreisen erhebliche Ausgleichszahlungen erzielt oder Einsparungen realisiert werden können, die den Materialaufwand mindern.
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