Bachelorarbeit, 2011
91 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Einführung in das Thema
1.2 Ziel und Inhalt der Arbeit
2 Vorgehensweise, Methodik und Definitionen
2.1 Was wird untersucht?
2.2 Methodik
2.3 Definition des Begriffs „Spitzenmanager“
2.4 Die Spitzenposition
2.5 Definition Profil
2.6 Definition DAX-30
3 Untersuchtes Kollektiv
3.1 Soziale Herkunft deutscher Spitzenmanager
3.1.1 Berufe der Väter – Untersuchung von Hartmann
3.1.2 Berufe der Väter – Untersuchung von Buß
3.1.3 Berufe der Väter – DAX-30-Vorstandsvorsitzende
3.1.4 Gibt es den vertikalen Aufstieg?
3.1.5 Hoher akademischer Ausbildungsstand der Väter
3.1.6 Konfessionszugehörigkeit
3.2 Ausbildung
3.2.1 Abitur
3.2.2 Studium
3.2.3 Studienfach
3.2.4 Akademische Grade
3.3 Persönliche Merkmale
3.3.1 Alter
3.3.2 Frauen und Männer in Spitzenpositionen
3.3.3 Staatsangehörigkeit und Geburtsort
3.3.4 Familienstand
4 Diskussion
4.1 Die soziale Herkunft
4.2 Die Rolle der Konfession
4.3 Die schulische Ausbildung
4.4 Das Studium
4.5 Soziale Herkunft und Studium: Netzwerke
4.6 Die Wahl des Studienfachs
4.7 Der akademische Grad
4.8 Das Alter der Spitzenmanager
4.9 Frauen und Männer in Spitzenpositionen
4.10 Nationalität der Spitzenmanager
4.11 Die Familie
5 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht das Profil deutscher Spitzenmanager, indem sie soziale Herkunft, Ausbildung sowie persönliche Merkmale der Vorstandsvorsitzenden der DAX-30-Konzerne analysiert, um aufzuzeigen, inwieweit diese Faktoren für das Erreichen von Spitzenpositionen in der deutschen Wirtschaft entscheidend sind.
1.1 Einführung in das Thema
Der Blick in die Medien der vergangenen Jahre zeigt: Deutsche Manager in herausragenden Positionen rücken immer stärker in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Doch warum ist das so? Was ist so interessant an diesen Köpfen? Ist ein „Spitzenmanager“ ein besonderer Mensch? Über welche besonderen Eigenschaften verfügt er?
Während in den Wirtschaftsmagazinen wie beispielsweise der Wirtschaftswoche, dem Manager Magazin oder der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Konzernchefs oftmals zu Helden stilisiert werden, bleiben diese Führungskräfte für die Allgemeinheit eher unbekannte Personen. Scheinbar steht jeder Schlagersänger, TV-Moderator oder Fußballprofi der Bevölkerung näher, als die ungleich mächtigeren, jedoch vielfach öffentlichkeitsscheuen Wirtschaftslenker.
Mit der Frage, ob sich Spitzenmanager als Angehörige der deutschen Wirtschaftselite über spezifische Gruppenmerkmale, Lebensläufe oder Gemeinsamkeiten fassen lassen, beschäftigen sich auch zwei Studien über die Spitzenmanager der neunziger Jahre (Hartmann 1996) und die Führungskräfte um die Jahrtausendwende (Buß 2007). Doch gelten diese Merkmale auch noch nach dem ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts?
Nachweisbar ist jedenfalls: Die Spitzenmanager unseres Landes verfügen im Allgemeinen über ein höheres Bildungsniveau als das Gros der Bevölkerung und stammen häufig aus Familien, die gesellschaftlich einem gehobenen Sozialstand angehören. Welche Rolle spielt daher das Bildungsniveau, die soziale Herkunft oder auch das Geschlecht für das Erlangen einer „Spitzenposition“? Nimmt die soziale Herkunft direkten Einfluss auf die Rekrutierung für Spitzenpositionen oder sind es auch andere Faktoren, die für die Rekrutierung entscheidend sind?
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Untersuchung ein, stellt die Forschungsfrage nach den Merkmalen deutscher Spitzenmanager und verortet die Arbeit im Kontext bisheriger Studien.
2 Vorgehensweise, Methodik und Definitionen: In diesem Kapitel werden der Untersuchungsumfang, die verwendeten Datenquellen, die methodische Vorgehensweise sowie zentrale Begrifflichkeiten wie „Spitzenmanager“ und „DAX-30“ definiert.
3 Untersuchtes Kollektiv: Dieser Hauptteil präsentiert die empirischen Daten zu den Vorstandsvorsitzenden, unterteilt in soziale Herkunft, Ausbildungswege und persönliche Merkmale wie Alter und Familienstand.
4 Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse, setzt sie kritisch mit den Ansätzen von Hartmann, Buß und anderen Autoren in Beziehung und analysiert die Selektionsmechanismen für Spitzenpositionen.
5 Schlussbetrachtung: Hier werden die Kernergebnisse zusammengefasst und die zentrale These bestätigt, dass soziale Herkunft und der damit verbundene Habitus weiterhin wesentliche Erfolgsfaktoren für Managerkarrieren darstellen.
Spitzenmanager, DAX-30, soziale Herkunft, Elite, Karriereweg, Studium, Promotion, Habitus, Wirtschaftselite, Rekrutierung, Vorstandsmitglieder, Führungspositionen, Konfession, Bildungsniveau, Managementsoziologie.
Die Arbeit untersucht das Profil deutscher Spitzenmanager, um zu klären, welche Faktoren wie soziale Herkunft oder Ausbildung den Aufstieg in die Top-Positionen deutscher DAX-30-Konzerne begünstigen.
Die zentralen Themen sind soziale Herkunft, schulische und akademische Ausbildung, Netzwerkbildung sowie persönliche Merkmale wie Alter, Geschlecht und Familienstand von Top-Managern.
Ziel ist es, ein exaktes Profil der aktuellen deutschen Spitzenmanager zu erstellen und zu prüfen, ob sich die Ergebnisse früherer Studien wie die von Hartmann oder Buß im 21. Jahrhundert bestätigen lassen.
Die Arbeit basiert auf einer empirischen Analyse von 31 Lebensläufen aktueller DAX-30-Vorstandsvorsitzender, ergänzt durch Datenabgleiche mit Studien früherer Jahre und Literaturanalysen.
Im Hauptteil werden detailliert die Väter-Berufe, die Ausbildung (Abitur, Studium), akademische Grade sowie persönliche Charakteristika analysiert, gefolgt von einer kritischen Diskussion dieser Daten.
Spitzenmanager, soziale Herkunft, Elite, Karriereweg, Bildungschancen, Habitus, Managementsoziologie und DAX-30 sind die zentralen Begriffe.
Ja, laut der Studie ist ein solcher Aufstieg wie am Beispiel von Martin Winterkorn belegt zwar möglich, bleibt jedoch ein seltener Ausnahmefall, da der Großteil der Manager aus gehobenen sozialen Schichten stammt.
Die Untersuchung zeigt einen deutlichen Selektionsvorteil für protestantisch geprägte Persönlichkeiten in der deutschen Wirtschaftselite gegenüber katholisch geprägten Mitbewerbern.
Damit beschreibt der Autor Merkmale wie eine spezifische optimistische Grundhaltung, Kenntnis von Verhaltenscodes und Selbstsicherheit, die in wohlhabenden Elternhäusern vermittelt werden und das Vertrauen der Entscheider fördern.
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