Bachelorarbeit, 2007
73 Seiten, Note: Sehr gut (Bestnote)
1 Einleitung
1.1 Zusammenfassung
1.2 Motivation
2 Einführung
2.1 Communities
2.2 kollaborative Systeme
2.2.1 Motivation
2.2.2 kollaborative Systeme - Beispiele
2.2.3 kollaborative Systeme im Electronic Commerce
2.3 Web 2.0
3 ChinaCollaborator
3.1 Projektbeschreibung
3.2 Mashups
3.3 Funktionen
3.3.1 Social Networking-Mechanismen
3.4 Ausblick und Zusammenfassung
4 Tagging
4.1 Motivation
4.2 kollaboratives Tagging - „Folksonomies“
4.2.1 Motivation
4.2.2 Grundprinzipien
4.2.3 Architektur
4.2.4 Tag-Klassen
4.2.5 Tag-Vokabular
4.2.6 Wert für die Gemeinschaft
4.2.7 Stärken von Tagging-Systemen
4.2.8 Schwächen von Tagging-Systemen
4.3 Beispiele
4.3.1 Del.icio.us [Yaha]
4.3.2 Flickr [Yahb]
4.3.3 CiteULike [Ric]
4.3.4 YouTube [You]
4.4 Tags im Electronic Commerce
4.4.1 Erfolgsfaktoren nach [tag07]
4.4.2 Flippid [Fli]
4.4.3 Amazon [Ama]
4.4.4 BonPrix [Bon]
4.4.5 Live Auctioneers [Liva]
4.4.6 ChinaCollaborator
5 Résumé
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz der Tagging-Technologie innerhalb des Projekts „ChinaCollaborator“, einer kollaborativen Plattform für den Electronic-Commerce-Bereich. Ziel ist es, das Potenzial von Tagging-Systemen zur effizienten Organisation von Inhalten und zur Unterstützung der geschäftlichen Kommunikation zwischen interkulturellen Geschäftspartnern zu erörtern.
4.2.2 Grundprinzipien
Social-Tagging-Systeme, im folgenden Tagging-Systeme genannt, sind verteilte Klassifizierungssysteme, die Benutzern erlauben ihr Vokabular (ihre Tags) für digitale Inhalte (eine bestimmte Menge an Ressourcen) zu teilen. Obwohl Anwender die Organisation von Ressourcen durch Zuweisung von Tags oft nur als persönlichen Nutzen verstehen, schafft die Verwendung desselben Tags von mehreren Personen ein kollaboratives Klassifikationsschema.
Ein Tagging-System besteht aus drei großen Komponenten:
• den Benutzern, welche mit dem System interagieren,
• den Ressourcen, welche im System dargestellt werden und
• den Tags, die durch Benutzer bestimmten Ressourcen zugewiesen werden
Abbildung 4.1 verdeutlicht das Zusammenspiel dieser drei Komponenten. Alle Ausprägungen der Entitäten formen gemeinsam eine Gruppe und sind über Kanten verlinkt. Die erste Gruppe besteht aus allen Benutzern des Systems, eine weitere enthält die Tags und die dritte repräsentiert die Ressourcen, die annotiert werden sollen. Eine Tagging-Instanz ist somit eine Verbindung von zwei Kanten, welche von einem Benutzer zu einer Ressource führt. [Har07]
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema Tagging im E-Commerce ein und erläutert die Motivation sowie den Aufbau des Projekts ChinaCollaborator.
2 Einführung: Hier werden theoretische Grundlagen zu virtuellen Gemeinschaften, kollaborativen Systemen und dem Web 2.0 vermittelt, die für das Verständnis der Arbeit essenziell sind.
3 ChinaCollaborator: Dieses Kapitel präsentiert das Projekt ChinaCollaborator als Mashup-Plattform, beschreibt dessen Funktionen, die Systemarchitektur sowie die technische Umsetzung.
4 Tagging: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Technologie des Tagging, deren Architektur, Nutzen für Gemeinschaften sowie Analyse praktischer Beispiele im E-Commerce.
5 Résumé: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und reflektiert das Potenzial von Tagging-Systemen für zukünftige geschäftliche Anwendungen.
Tagging, Electronic Commerce, ChinaCollaborator, Web 2.0, Kollaborative Systeme, Folksonomies, Community, Mashup, Metadaten, Online-Plattform, Wissensmanagement, Soziale Netzwerke, Benutzerprofil, Informationsorganisation, Geschäftsprozesse
Die Arbeit analysiert das Thema „Tagging“ als Instrument zur Inhaltsorganisation und Zusammenarbeit in einer Electronic-Commerce-Umgebung, konkret angewandt auf das Projekt „ChinaCollaborator“.
Die Schwerpunkte liegen auf kollaborativen Systemen im Web 2.0, der Architektur von Tagging-Plattformen, dem Aufbau von Online-Communities und der spezifischen Anwendung dieser Techniken im geschäftlichen Kontext.
Das Ziel besteht darin, den Nutzen von Tagging-Systemen für die Unterstützung interkultureller Geschäftsbeziehungen zu identifizieren und aufzuzeigen, wie diese in den „ChinaCollaborator“ integriert werden können.
Es wurde eine literaturbasierte Analyse aktueller Web-2.0-Konzepte durchgeführt, ergänzt durch eine empirische Untersuchung und Bewertung verschiedener bestehender Tagging-Systeme und deren Übertragbarkeit auf E-Commerce-Plattformen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, die Vorstellung der technischen Plattform „ChinaCollaborator“ sowie eine umfassende Analyse der Tagging-Technologie, inklusive deren Architektur, Stärken und Schwächen.
Wesentliche Begriffe sind Tagging, Electronic Commerce, ChinaCollaborator, Web 2.0, Folksonomies, kollaborative Systeme und virtuelle Gemeinschaften.
Er fungiert als spezialisierte Mashup-Umgebung, die gezielt auf die Anforderungen der chinesisch-europäischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit ausgerichtet ist, anstatt als allgemeines Portal für Endnutzer zu dienen.
Mashups erlauben es, bestehende Web-Dienste und Technologien (wie z.B. Google Maps) zu kombinieren, um ohne enormen Eigenentwicklungsaufwand eine funktionale Kooperationsumgebung zu schaffen.
Das Problem beschreibt, dass Nutzer unterschiedliche Begriffe für die gleichen Inhalte verwenden können, was ohne strukturierende Richtlinien oder ein gemeinsames Verständnis innerhalb einer Gemeinschaft die Auffindbarkeit erschwert.
Tagging bietet eine einfache, niederschwellige Methode zur Selbstorganisation, gewinnt jedoch erst durch kollaborative soziale Prozesse und eine kritische Masse an Beteiligten an echtem Mehrwert für eine Gemeinschaft.
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