Bachelorarbeit, 2011
50 Seiten, Note: 1,00
1 Social Reporting
1.1 Aktuelle Entwicklungen und Anwendungen
2 Grundlagen
2.1 Definitionen, Festlegungen und Einschränkungen
2.2 Definition und Struktur eines Bestätigungsgraphen
3 Generischer Ansatz zur Erstellung eines Bestätigungsgraphen
3.1 Ausgewählte Anwendungsfälle
3.1.1 Beobachtung von Wildvögeln
3.1.2 Storm Chasing
3.1.3 Meldung von Gewalttaten
3.2 Struktur eines Berichts und Relationen zwischen Berichten
3.2.1 Grundlegender Aufbau eines Berichts
3.2.2 Beschreibung der Beobachtung
3.2.3 Zeitintervall der Beobachtung
3.2.4 Position der Beobachtung
3.2.4 Optionale Attribute
3.3 Aufbau eines Regelwerks und dessen Grammatik
3.3.1 Nutzung der Lernumgebung AtoCC
3.3.3 Datenbankbereich des Regelwerks
3.3.4 Attributbereich des Regelwerks
4 Umsetzung und Implementierung des Ansatzes
4.1 Use Cases und Systementwurf
4.2 Auswahl der Spatial Database auf Serverseite
4.2.1 MySQL in der Version 5.5.13
4.2.2 Oracle Datenbank 11g Standard Edition One (SE1)
4.2.3 PostgreSQL in der Version 9.0.4
4.3 Entwurf des Datenbankaufbaus
4.4 Implementierung auf Serverseite
4.4.1 Subsystem Server Console
4.4.2 Subsystem Network Communication
4.4.3 Subsystem Controller
4.4.4 Subsystem Database Management
4.4.5 Subsystem Rules Management
4.4.6 Subsystem Rules Scanner and Parser
4.4.7 Subsystem Confirmation Graph
4.5 Implementierung auf Clientseite
4.5.1 Subsystem User Interface
4.5.2 Subsystem Controller
4.5.3 Subsystem Network Communication
5 Evaluation der Generic Social Report Confirmation Software
5.1 Aufbau des genutzten Regelwerks
5.2 Parsen des Regelwerks und Erstellen der Tabellenstruktur
5.3 Regelanwendung und Bestätigungsgraph
6 Fazit und Rückblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines generischen Ansatzes zur automatischen Überprüfung der Zuverlässigkeit von Meldungen im Social Reporting. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie Berichte auf Basis anderer, räumlich und zeitlich in Beziehung stehender Meldungen ohne menschliches Eingreifen bewertet und in einem sogenannten Bestätigungsgraphen (confirmation graph) abgebildet werden können.
3.2.1 Grundlegender Aufbau eines Berichts
Bei genauerer Betrachtung der Anwendungsfälle, die in Kapitel 3.1 vorgestellt wurden, zeigt sich, dass alle Reports – unabhängig von ihrem eigentlichen Anwendungsfall – eine grundlegende Struktur teilen. Jede Beobachtung eines Sachverhalts ist einfach ausgedrückt die Antwort auf folgende Frage: Was wurde wann und wo beobachtet?
Die Frage nach dem "was" wird durch die Beschreibung der Beobachtung, die Frage nach dem "wann" durch das Zeitintervall der Beobachtung und die Frage nach dem "wo" durch die Position der Beobachtung beantwortet. Da nur mit diesen drei Informationen eine Beobachtung ausreichend dokumentiert ist, erscheint es logisch, dass auch diese drei Informationen die grundlegende Struktur eines Reports bilden müssen.
In den folgenden Kapiteln 3.2.2 bis 3.2.4 wird nun genauer auf diese fortan als "Grundattribute" bezeichneten Informationen eingegangen. Vor allem bezugnehmend auf die vorgestellten Anwendungsfälle werden mögliche Relationen zwischen Berichten betrachtet und mögliche Funktionen zur Beschreibung dieser Relationen herausgearbeitet.
1 Social Reporting: Einführung in das Themenfeld und Definition der Problematik der Zuverlässigkeitsbewertung von Berichten im Social Reporting.
2 Grundlagen: Festlegung der konzeptionellen Rahmenbedingungen und Definition des Modells des Bestätigungsgraphen.
3 Generischer Ansatz zur Erstellung eines Bestätigungsgraphen: Vorstellung der methodischen Überlegungen, der Berichtsstruktur, der Regelwerksgrammatik sowie der zugrunde liegenden Relationen.
4 Umsetzung und Implementierung des Ansatzes: Detaillierte Beschreibung der Client-Server-Architektur, der Datenbankspeicherung und der Implementierung der verschiedenen Subsysteme in Java.
5 Evaluation der Generic Social Report Confirmation Software: Anwendung des Systems auf das Fallbeispiel der Wetterbeobachtung und Validierung der korrekten Regelausführung.
6 Fazit und Rückblick: Zusammenfassende Bewertung des entwickelten Systems und Ausblick auf zukünftige Optimierungsmöglichkeiten und Erweiterungen.
Social Reporting, Bestätigungsgraph, Confirmation Graph, Zuverlässigkeitsbewertung, Generischer Ansatz, Spatial Database, PostGIS, Regelwerk, Temporale Relationen, Räumliche Relationen, Attributive Konditionen, Crowd-Sourcing, Automatisierte Auswertung, Wetterbeobachtung, Software-Implementierung
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der automatisierten Überprüfung der Zuverlässigkeit von Informationen, die in ortsbezogenen sozialen Netzwerken (Social Reporting) geteilt werden.
Die Arbeit umfasst die Modellierung von Bestätigungsgraphen, die Definition von Regelsprachen für raum-zeitliche Relationen und die technische Implementierung eines Client-Server-Systems.
Ziel ist die Entwicklung eines generischen Software-Ansatzes, der es erlaubt, für beliebige Anwendungsfälle ein Regelsystem zur automatischen Validierung von Berichten zu erstellen.
Die Arbeit folgt einem konstruktiven Informatik-Ansatz, beginnend bei der Anforderungsanalyse über den Entwurf (UML-Diagramme, Grammatik-Definition) bis hin zur Implementierung und praktischen Evaluierung.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Bestätigungsregeln (raum-zeitliche und attributive Bedingungen) und die detaillierte Beschreibung der Java-basierten Software-Architektur.
Wichtige Begriffe sind Social Reporting, Bestätigungsgraph, räumliche/temporale Relationen, PostGIS und automatisierte Auswertung.
Da der generische Ansatz die Verarbeitung räumlicher Daten erfordert, bietet PostGIS als kostenfreie und Open-Source-basierte Lösung die notwendige Funktionalität nach dem OpenGIS-Standard.
Die Verknüpfung erfolgt über Bestätigungsregeln, die prüfen, ob räumliche, zeitliche oder inhaltliche Kriterien zwischen zwei Berichten zutreffen, woraus eine gerichtete, gewichtete Kante im Bestätigungsgraphen resultiert.
Er dient als visuelle und mathematische Repräsentation der Zuverlässigkeit von Berichten, indem er bestätigende und widersprechende Beziehungen zwischen verschiedenen Quellen kumuliert.
Die Validierung erfolgt durch ein Fallbeispiel zur Wetterbeobachtung, bei dem verschiedene Berichte über Wetterzustände automatisiert ausgewertet und in einem Graphen visualisiert werden.
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