Bachelorarbeit, 2012
46 Seiten
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema der latenten Steuern im Einzel- und Konzernabschluss. Ziel ist es, die relevanten Sachverhalte im Zusammenhang mit der Entstehung, Ansatz, Bewertung und Ausweisung von latenten Steuern im Rahmen der handelsrechtlichen Rechnungslegung nach HGB zu beleuchten und zu analysieren.
Die Einleitung dient der Einführung in das Thema der latenten Steuern und erläutert die Relevanz des Themas für die Rechnungslegung. Sie stellt den Aufbau der Arbeit vor.
Dieses Kapitel behandelt die verschiedenen Ansätze zur Bildung von latenten Steuern, insbesondere die Unterscheidung zwischen passiven und aktiven latenten Steuern. Es beleuchtet das Timing- und Temporary-Konzept sowie die Entstehung von Steuerlatenzen im Einzelabschluss.
Dieses Kapitel befasst sich mit der Abgrenzung von latenten Steuern im Einzelabschluss, der Bewertungsmethode, dem anzuwendenden Steuersatz und der Abzinsungsverbot. Es analysiert die verschiedenen Möglichkeiten zur Ausweisung von latenten Steuern in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung.
Dieses Kapitel behandelt die Entstehung von latenten Steuern im Konzernabschluss, die Berücksichtigung von Verlustvorträgen und die Anwendung der Ansatz- und Bewertungskriterien im Kontext der Konsolidierung.
Dieses Kapitel befasst sich mit besonderen Aspekten der Bilanzierung von latenten Steuern bei Organschaften und Personengesellschaften. Es beleuchtet die relevanten Steuerabgrenzungsregeln und die Ausweisung von latenten Steuern in den spezifischen Bilanzierungskonstellationen.
Latente Steuern, Einzelabschluss, Konzernabschluss, Handelsrecht, HGB, Timing-Konzept, Temporary-Konzept, Steuerlatenzen, Ansatz, Bewertung, Ausweisung, Organschaft, Personengesellschaft, Steuerabgrenzung, Bilanzierung, Mitunternehmerbesteuerung.
Latente Steuern sind Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen Gewinn und dem steuerrechtlichen Gewinn, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder ausgleichen. Sie dienen der periodengerechten Abgrenzung des Steueraufwands.
Das Timing-Konzept fokussiert auf Ergebnisdifferenzen in der GuV. Das durch das BilMoG eingeführte Temporary-Konzept betrachtet hingegen alle Differenzen zwischen den Buchwerten der Bilanzposten in Handels- und Steuerbilanz.
Aktive latente Steuern entstehen, wenn in der Handelsbilanz ein niedrigerer Gewinn ausgewiesen wird als in der Steuerbilanz (z. B. durch höhere Rückstellungen). Es besteht ein Ansatzwahlrecht im Einzelabschluss.
Passive latente Steuern entstehen bei einem höheren Gewinn in der Handelsbilanz gegenüber der Steuerbilanz. Hier besteht nach HGB eine Ansatzpflicht, um künftige Steuerbelastungen abzubilden.
Durch das BilMoG wurde die umgekehrte Maßgeblichkeit weitgehend aufgehoben, was zu häufigeren Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz führt. Damit hat die Bedeutung latenter Steuern in der Praxis stark zugenommen.
Im Konzernabschluss entstehen latente Steuern zusätzlich durch Konsolidierungsvorgänge (z. B. Zwischenergebniseliminierung). Hier müssen sie zwingend angesetzt werden, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild zu vermitteln.
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