Bachelorarbeit, 2010
33 Seiten, Note: 2,0
1. Einführung
2. Konzeptionelle Grundlagen innovativen Verhaltens
2.1 Charakteristik des Innovationsprozesses
2.2 Die erste Phase: Ideengenerierung
2.3 Die zweite Phase: Ideenbewertung und Auswahl
2.4 Die dritte Phase: Ideenimplementierung
3. Formen der Personalauswahl
3.1 Spezifika der Personalauswahl
3.2 Lebenslaufanalyse
3.3 Persönlichkeitstests
3.4 Fähigkeitstests
4. Identifikation innovativen Potentials im Rahmen der Personalauswahl
4.1 Innovatives Verhalten und die Lebenslaufanalyse
4.2 Innovatives Verhalten und Persönlichkeitstests
4.3 Innovatives Verhalten und Fähigkeitstests
5. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Förderung innovativen Verhaltens in Unternehmen durch eine gezielte Personalauswahl. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie geeignete Methoden der Berufseignungsdiagnostik eingesetzt werden können, um das Potential von Bewerbern für die unterschiedlichen Phasen des Innovationsprozesses zu identifizieren.
2.1 Charakteristik des Innovationsprozesses
Innovationen lassen sich im Allgemeinen als Entwicklung, Einführung und Anwendung neuer Ideen, Prozesse, Produkte und Vorgehensweisen definieren (Maier, Streicher, Jonas & Frey, 2007). Die Tatsache, dass die Produktion kreativer Ideen noch nicht genügt, um dem Begriff des innovativen Verhaltens gerecht zu werden, hilft, die Begriffe der Kreativität und des innovativen Verhaltens voneinander abzugrenzen (Streicher, Maier, Frey, Jonas & Kerschreiter, 2006). Die Kreativität ist die wichtigste Voraussetzung für die erste der drei Phasen des Innovationsprozesses (Patterson, 2002). Der ersten Phase schließt sich die Ideenbewertung und Auswahl an. Die Einführung der Idee findet in der dritten Phase, der Ideenimplementierung, statt.
Unabhängig von den einzelnen Phasen des Innovationsprozesses betonen West & Farr (1992), dass die schärfste Abgrenzung zwischen Innovation und Kreativität durch den Umstand zu begründen ist, dass die Innovation, im Gegensatz zur Kreativität, eine soziale Komponente beinhaltet. Sie unterstreichen, dass es bei der Innovation jemanden gibt, der innovativ agiert und jemanden, der durch die Innovation beeinflusst und berührt wird, während das kreative Handeln ein Prozess ohne Interaktion mit anderen Menschen sein kann. Da in der Vergangenheit besonders in der englischsprachigen Literatur die synonyme Benutzung der Begriffe Kreativität und Innovation zu beobachten ist, sollen im Folgenden ganz besonders deutlich die bereits eingeführten Unterschiede herausgearbeitet werden. Ihnen ist ein großer Stellenwert in der aktuellen Forschung zuzuschreiben (Anderson, de Dreu & Nijstad, 2004; Hauschildt & Salomo, 2007; Streicher et al., 2006).
1. Einführung: Diese Einleitung legt dar, warum Unternehmen zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen auf innovatives Verhalten ihrer Mitarbeiter angewiesen sind und warum die Personalauswahl hierbei eine entscheidende Rolle spielt.
2. Konzeptionelle Grundlagen innovativen Verhaltens: Das Kapitel definiert Innovation sowie den Innovationsprozess und analysiert die für die drei Phasen notwendigen Anforderungen sowie den Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen nach dem 5-Faktoren-Modell.
3. Formen der Personalauswahl: Hier werden die theoretischen Ansätze der Berufseignungsdiagnostik (Lebenslaufanalyse, Persönlichkeitstests, Fähigkeitstests) vorgestellt und hinsichtlich ihrer Relevanz und Anwendung in der Praxis erörtert.
4. Identifikation innovativen Potentials im Rahmen der Personalauswahl: Dieses Kapitel führt die theoretischen Anforderungen an Innovation mit den diagnostischen Methoden zusammen, um konkrete Möglichkeiten zur Identifikation innovativen Potentials aufzuzeigen.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Abschließend werden die Ergebnisse der Arbeit reflektiert, die Bedeutung einer kombinierten Anwendung der Verfahren betont und der Bedarf an weiterführender Forschung in diesem Bereich adressiert.
Innovationsprozess, Personalauswahl, Innovationsverhalten, Kreativität, Berufseignungsdiagnostik, 5-Faktoren-Modell, Lebenslaufanalyse, Persönlichkeitstests, Fähigkeitstests, Innovationspotential, Ideengenerierung, Ideenbewertung, Ideenimplementierung, Validität, Personalpsychologie
Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, wie Unternehmen durch gezielte Auswahlverfahren von Mitarbeitern innovatives Verhalten fördern können und welche methodischen Möglichkeiten sowie Grenzen dabei bestehen.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Phasen des Innovationsprozesses, die psychologischen Anforderungen an innovatives Handeln sowie die verschiedenen eignungsdiagnostischen Verfahren, die im Personalmanagement zur Auswahl genutzt werden.
Das primäre Ziel ist es, ein Anforderungsprofil für innovatives Verhalten zu erstellen und zu prüfen, welche Methoden der Personalauswahl am besten geeignet sind, dieses Potential bei Bewerbern zuverlässig zu identifizieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender psychologischer Forschung und Konzepte der Personalwirtschaft, insbesondere der Berufseignungsdiagnostik und des Innovationsmanagements.
Der Hauptteil analysiert die drei Phasen des Innovationsprozesses und ordnet diesen jeweils spezifische Anforderungen zu. Zudem werden die Methoden der Lebenslaufanalyse, Persönlichkeitstests und Fähigkeitstests kritisch auf ihre Eignung zur Messung von Innovationspotential geprüft.
Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Innovationsprozess, Personalauswahl, 5-Faktoren-Modell, Kreativität und Eignungsdiagnostik.
Der Autor betont, dass Kreativität nur die Basis für die erste Phase (Ideengenerierung) darstellt, während Innovation eine soziale Komponente besitzt und auch die anschließende Bewertung sowie Implementierung umfasst, wofür teils unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale und Kompetenzen erforderlich sind.
Die Lebenslaufanalyse ist zwar schnell und kostengünstig, stößt aber bei der Identifikation spezifischer Persönlichkeitsmerkmale an Grenzen; sie ist primär hilfreich, um ein gewisses Maß an Fachwissen und Zielstrebigkeit zu beurteilen.
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