Bachelorarbeit, 2011
38 Seiten, Note: 2,5
1 EINLEITUNG
1.1 MOTIVATION
1.2 PROBLEMSTELLUNG & ZIELSETZUNG DER ARBEIT
1.3 METHODISCHES VORGEHEN
2 ENTWICKLUNG MOBILER & DIGITALER MUSIK
2.1 DIGITALISIERUNG
2.2 ENTWICKLUNG MOBILER PLAYER
2.3 ENTSTEHUNG DER KABELLOSEN NETZE
3 MOBILER KONSUM & VERMARKTUNG DIGITALER MUSIK
3.1 DIGITALE VERTRIEBSMODELLE
3.1.1 Download
3.1.1.1 Legale Downloads
3.1.1.2 Illegale Downloads
3.1.2 Streaming
3.1.3 Webradio
3.2 PREISMODELLE
3.2.1 Abonnements (Abo)
3.2.2 Pay-per-Download
3.2.3 Advertising
3.3 KONSUMVERHALTEN
4 PERSPEKTIVEN
4.1 TECHNISCHE ENTWICKLUNG
4.2 ENTWICKLUNG DER VERMARKTUNG
4.3 ZUKÜNFTIGES KONSUMVERHALTEN
5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss des Faktors Mobilität auf den Konsum und die Vermarktung digitaler Inhalte, wobei digitale Musik und die MP3-Technologie als primäre Anwendungsbeispiele dienen. Ziel ist es, die veränderte Rolle der Mobilität im Marketingkontext zu analysieren und Chancen sowie Risiken der digitalen Transformation für die Musikindustrie aufzuzeigen.
3.1.1.1 Legale Downloads
Der Markt für legale Musikdownloads hat sich in den letzten Jahren etabliert und verzeichnet hohe Wachstumsraten. Auch die Anzahl der digitalen Musikplattformen ist in den letzten Jahren gewachsen. Laut IFPI gibt es zurzeit weltweit über 400 legale Angebote. Es sind über 13 Millionen Songs weltweit zum Verkauf lizensiert [IFPI11]. Aus technischer Sicht sind die meisten Musikdownloadplattformen auf einer Client-Server-Architektur aufgebaut. Hierbei liegen die Dateien zentral auf einem Server und können nur mit Zugangsberechtigung abgerufen werden. Der Zugriff darauf geschieht entweder durch einen webbasierten Onlineshop mit einem Browser oder speziellen Client-Software, der zuvor heruntergeladen werden muss. Meistens werden die Musikstücke mit einem Digital Rights Management (DRM) versehen, um unkontrollierte Vervielfältigung und Weitergabe zu verhindern. Ein DRM dient der Kontrolle und soll die unerlaubte Nutzung von Inhalten auf technischem Wege unterbinden. Die gängigen DRM-Formate sind Windows Media Audio (WMA) bei Musicload und Advanced Audio Coding (AAC) bei iTunes [ScHe06]. Die Geschichte der legalen digitalen Musik wurde von Apple geschrieben. Als Beispiel für ein erfolgreiches Download-Musikangebot wird im Rahmen dieser Arbeit Apples iTunes betrachtet. Nach der Einführung des iPods im Oktober 2001 startete Apple im April 2003 den iTunes Store. Damit kreierte Apple ein Phänomen: einen leichten und legalen Weg um Musik online zu hören und zu erwerben. Dabei ist die Auswahl der Musik aus einem sehr großen Online-Katalog möglich. Obwohl es 2010 weltweit über 400 verschiedene Musikshops gab, dominiert Apple dieses Geschäft mit dem iTunes Store und seinem Marktanteil von digitalen Musik Downloads 2010 von 66% [Redw10].
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel motiviert die Arbeit durch die technologische Entwicklung mobiler Endgeräte und definiert das Ziel der Untersuchung bezüglich des Einflusses der Mobilität auf die Musikvermarktung.
2 ENTWICKLUNG MOBILER & DIGITALER MUSIK: Hier wird die historische Entstehung digitaler Musik durch das MP3-Format sowie die Entwicklung portabler Player und die Verbreitung mobiler Breitbandnetze erläutert.
3 MOBILER KONSUM & VERMARKTUNG DIGITALER MUSIK: Dieses Hauptkapitel analysiert moderne digitale Vertriebs- und Preismodelle wie Download, Streaming und Webradio sowie die sich wandelnden Konsummuster der Nutzer.
4 PERSPEKTIVEN: Es wird ein Ausblick auf zukünftige technische Entwicklungen, neue Vermarktungsparadigmen und das sich weiterentwickelnde Konsumverhalten in der digitalen Ära gegeben.
5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Kernerkenntnisse zusammen und hebt die wachsende Bedeutung der Verflechtung von Musikdiensten mit sozialen Netzwerken und Cloud-Technologien hervor.
Mobilität, Digitale Musik, MP3-Technologie, Musikvermarktung, Vertriebsmodelle, Streaming, Download, iTunes, Spotify, Konsumverhalten, Web 2.0, Cloud-Dienste, Musikindustrie, Mobiltelefone, Digitalisierung
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem grundlegenden Wandel der Musikbranche durch digitale Technologien und den Faktor Mobilität.
Die zentralen Felder umfassen die technische Entwicklung der Musikspeicherung, neue Vertriebskanäle, Preismodelle und die Analyse des veränderten Nutzerverhaltens.
Es wird untersucht, inwieweit der Faktor Mobilität die Vermarktung und den Vertrieb von digitaler Musik nachhaltig beeinflusst und welche Chancen dies für die Musikindustrie bietet.
Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse technischer und ökonomischer Entwicklungen sowie die Auswertung von Marktstudien, um den Einfluss von Mobilität auf das Marketing von Musik zu verdeutlichen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung technischer Grundlagen, die Analyse von Vertriebs- und Preismodellen (wie Abo, Pay-per-Download und Advertising) sowie die Untersuchung spezifischer Nutzermentalitäten.
Wichtige Begriffe sind Mobilität, Digitale Musik, Musikvermarktung, Streaming, Vertriebsmodelle, iTunes, Spotify und das veränderte Konsumverhalten.
Die Arbeit analysiert Apple als prägenden Innovator, der durch den iPod und iTunes den Markt standardisiert und ein spezifisches Kult-Image geschaffen hat.
Die Arbeit beschreibt eine entstehende "Gratismentalität" seit der Napster-Ära, bei der Nutzer Musik zunehmend als kostenloses Gut betrachten, was neue Herausforderungen für die Monetarisierung schafft.
Streaming-Dienste werden als wegweisende On-Demand-Modelle betrachtet, die durch Zugang statt Besitz die Musiknutzung mobiler gestalten und neue Möglichkeiten zur Monetarisierung bieten.
Der Ausblick prognostiziert eine stärkere Verflechtung von Musikdiensten mit sozialen Netzwerken und Cloud-Technologien, um den Bedürfnissen der mobilen "Generation Y" gerecht zu werden.
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