Bachelorarbeit, 2011
70 Seiten, Note: 1,3
Geowissenschaften / Geographie - Meteorologie, Aeronomie, Klimatologie
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen auf Vietnam und insbesondere auf Ho Chi Minh City. Die Arbeit analysiert die Vulnerabilität des Landes gegenüber den Folgen des Klimawandels und untersucht die aktuell praktizierten Anpassungsmaßnahmen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf autonomen, individuellen Anpassungsmaßnahmen in einkommensschwachen Distrikten Ho Chi Minh Citys.
Das erste Kapitel führt in die Thematik des Klimawandels, der Vulnerabilität und der Anpassung ein. Es werden die Fragestellung und Zielsetzung der Arbeit erläutert, der Aufbau der Arbeit und die methodische Vorgehensweise vorgestellt. Zudem werden wichtige theoretische Begrifflichkeiten wie Vulnerabilität, Anpassung und Bewältigungskapazität definiert und in ihren Kontext gesetzt.
Dieses Kapitel beschreibt die Herausforderungen des Klimawandels für Vietnam und Ho Chi Minh City, wobei die hohe Vulnerabilität des Landes und der Stadt im Vordergrund stehen. Der Zusammenhang zwischen den zunehmenden Überschwemmungsereignissen in Ho Chi Minh City und den Auswirkungen des Klimawandels wird diskutiert. Es werden Ursachen für diese Ereignisse beleuchtet, die nicht nur auf den Klimawandel, sondern auch auf Defizite der Stadtplanung zurückzuführen sind.
Kapitel 3 befasst sich mit den verschiedenen Formen der Anpassung an den Klimawandel in Vietnam und Ho Chi Minh City. Es werden öffentliche Anpassungsmaßnahmen auf nationaler und städtischer Ebene vorgestellt und kritisch analysiert. Der Fokus liegt dann auf autonomen, individuellen Anpassungsmaßnahmen, die die Lokalbevölkerung in Ho Chi Minh City ergreift. Die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung in einkommensschwachen Distrikten der Stadt werden vorgestellt und analysiert.
Klimawandel, Vulnerabilität, Anpassung, Ho Chi Minh City, Vietnam, Überschwemmungen, Stadtplanung, Urbane Klimavulnerabilität, individuelle Anpassungsmaßnahmen, empirische Untersuchung, Bewältigungskapazität, soziale Disparitäten.
Die Stadt ist aufgrund ihrer geographischen Lage, rasantem Bevölkerungswachstum, stadtplanerischer Defizite und der Zunahme von Extremereignissen wie Stürmen und Hochwasser hochvulnerabel.
Vulnerabilität beschreibt die Anfälligkeit einer Region oder Bevölkerungsgruppe gegenüber den negativen Auswirkungen des Klimawandels, beeinflusst durch soziale, wirtschaftliche und ökologische Faktoren.
Dies sind Maßnahmen, die Bewohner (oft in einkommensschwachen Vierteln) eigenständig ergreifen, um sich gegen Überschwemmungen zu schützen, wie z.B. das Erhöhen von Türschwellen oder Wohnböden.
Wenig koordinierte Versiegelung von Flächen und Defizite in der Entwässerungsinfrastruktur verstärken die Auswirkungen von Starkregen und Gezeiten, unabhängig vom globalen Meeresspiegelanstieg.
Mitigation bezeichnet die Minderung von Treibhausgasen zur Verlangsamung des Klimawandels, während Adaptation die Anpassung an bereits unvermeidbare Folgen beschreibt.
Die Untersuchung konzentrierte sich auf die einkommensschwachen Distrikte 6 und 8 in Ho Chi Minh City, um lokale Bewältigungsstrategien zu analysieren.
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