Diplomarbeit, 2010
122 Seiten, Note: 2.0
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Beziehung zwischen Finanzmärkten und Realwirtschaft und untersucht, warum Aktienmärkte stärker als die Realwirtschaft wachsen können. Ziel der Arbeit ist es, die Ursachen dieses Phänomens aufzudecken und zu analysieren.
Kapitel 2 legt den Fokus auf das Verhältnis zwischen Finanzmärkten und Realwirtschaft. Die verschiedenen Wachstumstheorien werden vorgestellt und kritisch analysiert, um die Wechselwirkungen zwischen beiden Bereichen zu verstehen. Kapitel 3 analysiert empirisch die Entwicklung von Aktienmärkten und Realwirtschaft, wobei die Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der empirischen Untersuchung dargestellt werden. In Kapitel 4 wird die „Efficient Market Hypothesis“ mit der Entstehung von Finanzblasen in Verbindung gebracht. Kapitel 5 untersucht die Ursachen für das stärkere Wachstum der Aktienmärkte im Vergleich zur Realwirtschaft. Hier werden Faktoren wie Sustainable Bubbles, die gesunkene Risikoprämie und Veränderungen in der Besteuerung von Dividenden und Kapitalgewinnen analysiert.
Finanzmärkte, Realwirtschaft, Aktienmärkte, Wachstumstheorien, Finanzblasen, Behavioral Finance, Risikoprämie, Besteuerung, Empirische Analyse, Sustainable Bubble, Finance-Growth-Nexus.
Die Arbeit nennt drei Hauptgründe: nachhaltige Blasenbildung, eine gesunkene Risikoprämie und reduzierte Steuersätze auf Dividenden und Kapitalgewinne.
Damit ist der Zeitraum (insb. 1984-98) gemeint, in dem die Performance der Aktienmärkte die Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts (GDP) massiv überstieg.
Es werden unter anderem das Harrod-Domar-Modell, das neoklassische Solow-Modell und die endogene Wachstumstheorie (AK-Modell) vorgestellt.
Generell wird ihnen eine positive Wirkung bescheinigt, jedoch wird in Krisenzeiten auch ihr instabilisierender Charakter betont.
Dieser Begriff beschreibt eine langanhaltende Blasenbildung, die durch Kreditausweitung und „Financial Hoarding“ begünstigt wird.
Ein Bereich der Finanzlehre, der psychologische Faktoren bei Marktentscheidungen untersucht und erklärt, warum Märkte nicht immer effizient sind.
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