Masterarbeit, 2008
95 Seiten, Note: 1
1. Der Beruf Immobilienmakler
1.1. Entstehung und Begriffserklärung des Maklers
1.1.1. Gewerberechtliche Grundlagen
1.1.2. Doppelmaklertätigkeit
1.1.3. Provision
1.1.4. Doppelprovision
1.1.5. Erfolgshonorar
1.2. Interessenvertretung und Lobby
2. Der Immobilienmarkt
2.1. Eine boomende Branche
2.2. Neuimmobilie
2.3. Gebrauchtimmobile
2.4. Vermarktungsarten
2.5. Verkauf
2.6. Miete
2.6.1. Pacht /Baurecht/Superädifikat
2.6.2. Mietkauf /Genossenschaften
2.6.3. Leibrente /Zeitrente
2.7. Kundenarten
2.7.1. Privatkunde
2.7.2. Gewerbekunde
2.8. Immobilienarten
2.8.1. Haus
2.8.2. Wohnung
2.8.3. Grundstück
2.8.4. Zinshaus
2.8.5. Gewerbe
2.9. Sachverständiger
2.9.1. Bewertung /Liegenschaftsbewertungsgesetz
2.9.1.1. Energieausweis
2.9.1.2. Planlesen
2.9.1.3. Mietrecht
2.9.1.4. Wohnungseigentumsgesetz
2.9.1.5. Finanzierung
2.9.1.6. Förderungen
2.9.1.7. Grundverkehr
2.9.1.8. Versicherung
2.9.1.9. Grundbuch
2.9.1.10. Steuern
2.9.1.11. Relocation
2.10. Immobilienmaklerimage
2.10.1. Woher kommt dieses Image
2.10.2. Marktanteil
2.10.3. Makler/Privat an Privat
2.10.4. Branchenbarometer
3. Immobilienmakler aus Kundensicht
3.1. Makler nur in der Not
3.2. Was hat der Kunde davon
3.3. Wer ist der Profi
3.4. Maklergruppen
3.5. Kundenloyalität
4. Gesetzliche Grundlagen der Immobilienvermarktung
4.1. Gesetzte
4.2. Kundenverträge
4.2.1. Schlichter Maklervertrag
4.2.2. Alleinvermittlungsauftrag
4.2.3. Neue Vertragsarten
5. Unternehmensorganisationsformen
5.1. Beschäftigungsformen
5.1.1. Angestellt
5.1.2. Freier Dienstnehmer /Werkvertrag
5.1.3. Scheinselbstständig
5.1.4. Kooperation mit „echten“ Selbstständigen
5.2. Unternehmensorganisation
5.2.1. Wohnzimmermakler
5.2.2. Kleinbetriebe und Mittelbetriebe
5.2.3. Banken
5.3. Netzwerke
5.3.1. Ametageschäft /Gemeinschaftsgeschäft
5.3.2. Börsen
5.3.3. Verbände
5.3.4. Franchising
5.3.5. Strukturvertriebe
5.3.6. Technologien/System
5.4. Die Zukunft
6. Marketingmethoden
6.1. Vergangenheit und Zukunft
6.1.1. Exposee /Postversand
6.1.2. Inserat
6.1.3. Karten
6.1.4. Tafeln
6.1.5. Printmedien
6.1.6. Expertenbrief
6.1.7. Open House /Direktbesichtigung
6.1.8. Bieterverfahren
6.1.9. Beraterabende
6.1.10. Internet
6.1.10.1. Darstellung
6.1.10.2. Objektbilder
6.1.10.3. Virtueller Rundgang
6.1.10.4. Objektpläne
6.1.10.5. Usibility, Suchalgorithmen
6.1.10.6. Objektanzahl und Qualität
6.1.11. Büros /Schaukästen
6.1.11.1. Shop TV
6.1.11.2. Touchscreen
7. Servicegedanke
7.1. Komplettanbieter
7.2. Kundenloyalität
8. Die Vision / Makler & Maklerbüro /Fallbeispiel
8.1. Analyse
8.2. Die Marke/Corporite Identity
8.2.1. Corporite Design
8.2.2. Einheitlichkeit
8.3. Die Organisationsform
8.3.1. Vor- und Nachteile
8.3.2. Systemstufen
8.4. Marketingtools
8.4.1. PR (Public Relations)
8.4.2. Charity
8.4.3. Werbefond
8.5. Produkte /Tätigkeitsumfang
8.6. Marktanteil
8.6.1. Umfrage
8.6.2. Marktanalyse
8.6.3. Radar
8.7. Wachstum
8.8. Recruting (Mitarbeiter anwerben)
8.8.1. Wer ist geeignet
8.8.2. Qualität/Quantität
8.8.3. Bestehende Makler/Quereinsteiger
8.8.4. Karriereabende
8.8.5. Mentoring Coaching
8.8.6. Facharbeiter/Unternehmer
8.9. Ausbildung
8.9.1. ON-Regel
8.9.2. Konzessionskurs
8.9.3. Weiterbildung
8.9.4. Akademischer Immobilienmanager
8.10. Standort
8.10.1. Gebietsschutz
8.10.2. Büroaufbau
8.10.3. Eröffnung
8.10.4. Personalauswahl
8.10.5. Standards
8.10.6. Einrichtung
8.10.7. Versicherung
8.11. Technik
8.11.1. Software/CRM
8.11.2. Software /Abrechnung / Statistik
8.12. Lieferanten
8.13. Fluktuation
8.14. Loyalität
8.15. Anerkennung
8.16. Streitigkeiten
8.17. Zusammentreffen
8.17.1. Beiräte
8.18. Erfolg
8.19. Kundennutzen USP
Die Master Thesis analysiert die notwendigen Veränderungen im Berufsfeld des Immobilienmaklers in Österreich. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch moderne Unternehmensorganisationen und innovative Marketingmethoden der Stellenwert des Maklers sowie sein Marktanteil nachhaltig gesteigert werden können, um eine Professionalisierung der Branche zu erreichen.
1.1. Entstehung und Begriffserklärung des Maklers
Der Beruf des Maklers ist ein bereits sehr altes Berufsbild und geht aus der Heiratsvermittlung hervor. Der Makler (früher Mäkler genannt) ist daher ein Vermittler zwischen Personen. Das Ziel einer Vermittlung muss sein, dass nach erfolgreicher Vermittlung beide Personen zufrieden sind. Das ist nicht immer einfach, muss aber zu mindestens angestrebt werden.
Eckpunkte des Berufes sind, dass der Makler auf Grund einer privatrechtlichen Vereinbarung Geschäfte für einen Auftraggeber mit „Dritten“ macht, ohne damit ständig betraut zu sein. (Maklergesetz §1).
Das heißt, dass der Makler einen Auftrag braucht, damit er ein Objekt anbieten kann. Der „Dritte“ ist der Käufer oder Mieter. Wenn der Makler ständig mit ein und demselben Kunden Vermittlungen abwickeln würde, so ist dies nicht im Sinne der Tätigkeit.
1. Der Beruf Immobilienmakler: Dieses Kapitel erläutert die historischen Ursprünge, die gewerberechtlichen Rahmenbedingungen sowie die rechtlichen Aspekte rund um Provisionen und die Doppelmaklertätigkeit.
2. Der Immobilienmarkt: Hier werden das Marktwachstum, verschiedene Immobilienarten und Vermarktungsformen sowie die Rolle des Sachverständigen analysiert, um das Potenzial für Makler zu verdeutlichen.
3. Immobilienmakler aus Kundensicht: Das Kapitel betrachtet die Maklertätigkeit durch die Augen des Kunden, beleuchtet das Image der Branche und diskutiert, welchen Mehrwert ein professioneller Makler bietet.
4. Gesetzliche Grundlagen der Immobilienvermarktung: Es wird ein Überblick über die relevanten Gesetze gegeben, die ein Makler kennen muss, sowie die Bedeutung verschiedener Kundenverträge wie dem Alleinvermittlungsauftrag erläutert.
5. Unternehmensorganisationsformen: Dieses Kapitel vergleicht verschiedene Beschäftigungsformen und Organisationsstrukturen, von Netzwerken bis hin zu Franchisesystemen, und analysiert deren Zukunftsfähigkeit.
6. Marketingmethoden: Hier werden moderne Ansätze in der Vermarktung vorgestellt, insbesondere im Hinblick auf die Digitalisierung und die Bedeutung von Internetauftritten sowie regionaler Präsenz.
7. Servicegedanke: Fokus auf der Entwicklung zum Komplettdienstleister, der dem Kunden durch ein umfassendes Serviceangebot den größten Nutzen stiftet.
8. Die Vision / Makler & Maklerbüro /Fallbeispiel: Das abschließende Kapitel behandelt die strategische Aufstellung einer eigenen Marke, die Personalrekrutierung und -führung sowie die Bedeutung von Erfolg und Kundenbindung.
Immobilienmakler, Immobilienvermarktung, Netzwerke, Franchising, Maklerprovision, Immobilienmarkt, Kundennutzen, Unternehmensorganisation, Marketingmethoden, Immobilienrecht, Immobilienbewertung, Kundenloyalität, Maklerimage, Immobilienberater, Maklerprofi
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen und zukünftigen Chancen für Immobilienmakler in Österreich und zeigt auf, wie durch Professionalisierung und neue Organisationsmodelle das Image der Branche verbessert werden kann.
Die zentralen Themen umfassen die rechtlichen Grundlagen der Branche, moderne Marketingstrategien, die Bedeutung von Netzwerken und Franchising sowie die Rolle des Maklers als professioneller Dienstleister.
Das Ziel ist es, den für Österreich theoretisch am wahrscheinlichsten Weg für eine erfolgreiche Maklertätigkeit in der Zukunft aufzuzeigen und zu begründen, warum dieser Weg anderen vorzuziehen ist.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse der Marktsituation, aktueller Trends und gesetzlicher Rahmenbedingungen, ergänzt durch einen Leitfaden für Maklerbetriebe (Fallstudie).
Der Hauptteil gliedert sich in rechtliche Grundlagen, Marktanalysen, die Rolle der Unternehmensorganisation, Marketinginstrumente und Tipps für die erfolgreiche Unternehmensführung eines Maklerbüros.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Immobilienmarkt, Netzwerke, Franchising, Kundennutzen, Vermarktungsstrategien und Professionalisierung geprägt.
Die Doppelmaklertätigkeit erlaubt das Arbeiten für beide Parteien eines Geschäfts, erfordert jedoch ein hohes Maß an Neutralität und eine klare Hinweispflicht, um beide Seiten zufrieden zu stellen.
Durch gesteigerte Transparenz, professionelle Beratungsleistung, einheitliche Standards innerhalb von Netzwerken und die Spezialisierung auf echten Kundennutzen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

