Hausarbeit, 2011
60 Seiten
1 Einleitung
2 Der Begriff „Online-Marketing“
3 Luxusmarken- und Luxusmarkenanbieter
3.1 Die Begriffe „Luxus“ und „Luxusmarke“
3.2 Der Luxusmarkenmarkt
3.3 Merkmale der Luxusmarkenkäufer
3.4 Merkmale der Luxusmarkenkäufer in Deutschland
3.5 Luxusmarkenkäufer im Internet
4 Der Offline- und Online-Marketing-Mix der Luxusgüterunternehmen
4.1 Die Marketing-Instrumente der Luxusgüterunternehmen
4.1.1 Produktpolitik
4.1.2 Preispolitik
4.1.3 Distributionspolitik
4.1.4 Kommunikationspolitik
4.2 Online-Marketing für Luxusmarken
4.3 Luxusmarken und WEB 2.0
5 Online-Marketing von Luxusmarkenanbietern
5.1 Die Luxusmarkenanbieter Rolex, Breitling, Gucci und Prada
5.1.1 Das Unternehmen Rolex
5.1.2 Das Unternehmen Breitling
5.1.3 Das Unternehmen Gucci
5.1.4 Das Unternehmen Prada
5.2 Vergleichende Analyse des Online-Marketing von Rolex, Breitling, Gucci und Prada
5.2.1 Kriterien zur Bewertung von Webpräsenzen
5.2.2 Vergleichende Analyse der Webpräsenzen
5.2.2.1 Analyse der Luxusuhrenwebsite Rolex
5.2.2.2 Analyse der Luxusuhrenwebsite Breitling
5.2.2.3 Vergleichende Analyse der Webpräsenzen Rolex vs. Breitling
5.2.2.4 Analyse der Luxusmodenwebsite Gucci
5.2.2.5 Analyse der Luxusmodenwebsite Prada
5.2.2.6 Vergleichende Analyse der Webpräsenzen Gucci vs. Prada
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Luxusmarkenhersteller das Internet und Online-Marketing-Strategien einsetzen, um sich im Wettbewerb zu behaupten und ihre Zielgruppen effektiv anzusprechen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich dabei mit der Frage, wie diese Unternehmen ihre Webpräsenzen gestalten, um den spezifischen Anforderungen luxusaffiner Kunden gerecht zu werden.
3.1 Die Begriffe „Luxus“ und Luxusmarke
Der Terminus Luxus kann eine zweitausendjährige Geschichte aufweisen und war immer wieder Thema kontroverser Diskussionen. Dementsprechend finden sich viele verschiedene Definitionen von Luxus. Die unterschiedlichen Interpretationen des Begriffs hängen von den entsprechenden Epochen, dem dazugehörigen politisch-ökonomischen Umfeld und dem jeweiligen moralisch-ethischen Standpunkt des Betrachters ab. Luxus ist demnach nicht nur zeitabhängig, sondern auch relativ und subjektiv. Was für den einen Luxus bedeutet, ist für den anderen banal. Die Auffassungen der Konsumenten von Luxus sind also häufig komplex und ambivalent. Einerseits wird er mit Begehrlichkeit und Bewunderung assoziiert, auf der anderen Seite mit Übermäßigkeit und Verschwendung.
Der Wortherkunft nach leitet sich der Begriff Luxus von den lateinischen Wörtern „luxus“ und „luxuria“ ab und bedeutet im Grunde die „Abweichung vom Geraden, Normalen bzw. normalen Maß“. Inhaltlich betrachtet decken die Wörter „luxus“ und „luxuria“ jedoch ein breiteres Bedeutungsspektrum ab. Während „luxus“ „neben unangemessen ausschweifender Lebensweise und Üppigkeit auch geschlechtliche Ausschweifung und – im positiven Sinn – glänzender Prachtaufwand“ bedeutet, hat „Luxuria“ u.a. folgende Bedeutungen: „Genusssucht, Verschwendungssucht, übermütiges Leben.“ Zudem spielt die lateinische Wortwurzel „lux“, die „Licht“ und „Helligkeit“ bedeutet, auf eine typische Eigenschaft der Luxusobjekte an. Luxus verfügt über einen für alle sichtbaren Glanz. Deshalb bezeichnen seine Anhänger Luxus als „Quelle der Erleuchtung“, wogegen Kritiker von Verblendung sprechen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in den Wandel der Gesellschaft durch das Internet ein und umreißt die Untersuchung des Online-Marketings bei vier ausgewählten Luxusgüterunternehmen.
2 Der Begriff „Online-Marketing“: Dieses Kapitel definiert den Begriff Online-Marketing und ordnet ihn in den Kontext von E-Commerce und klassischem Marketing-Mix ein.
3 Luxusmarken- und Luxusmarkenanbieter: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Luxus und Luxusmarken gelegt sowie die Merkmale der Konsumenten analysiert.
4 Der Offline- und Online-Marketing-Mix der Luxusgüterunternehmen: Dieses Kapitel erläutert die Anwendung der klassischen „4Ps“ im Luxussegment und diskutiert die zunehmende Bedeutung von Online-Marketing und Web 2.0.
5 Online-Marketing von Luxusmarkenanbietern: Hier werden die Unternehmensprofile vorgestellt und eine detaillierte vergleichende Analyse der Webpräsenzen von Rolex, Breitling, Gucci und Prada durchgeführt.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und wagt eine Prognose zur zukünftigen Entwicklung des Online-Marketings in der Luxusgüterindustrie.
Online-Marketing, Luxusmarken, Luxusgütermarkt, Webpräsenz, Marketing-Mix, E-Commerce, Web 2.0, Luxuskonsumenten, Markenführung, Digitales Marketing, Luxusuhren, Luxusmode, Unternehmensanalyse, Internetstrategie, Online-Handel.
Die Arbeit untersucht das Online-Marketing von Luxusgüterherstellern und analysiert deren Webpräsenzen im Hinblick auf ihre Eignung, die spezifische Zielgruppe anzusprechen.
Die Untersuchung umfasst die Definition von Luxusmarken, die Charakterisierung der Luxuskonsumenten, die Marketing-Instrumente der Branche sowie eine detaillierte Auswertung von Web-Auftritten.
Das Ziel ist es, auf Basis definierter Kriterien objektiv zu beurteilen, wie effektiv Luxusmarken das Internet als Absatz- und Kommunikationskanal nutzen.
Die Arbeit nutzt eine vergleichende Analyse anhand von neun festgelegten Bewertungskriterien, um die Websites von vier ausgewählten Unternehmen gegenüberzustellen.
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Vorstellung der Unternehmensprofile sowie der systematischen Analyse und Bewertung der Webpräsenzen von Rolex, Breitling, Gucci und Prada.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Online-Marketing, Luxusmarken, Marketing-Mix, Webpräsenz, Luxuskonsumenten und Digitales Marketing.
Da sich ein Großteil der relevanten Zielgruppe vor dem Kauf online über Marken und Produkte informiert, ist das Internet zu einem unverzichtbaren Element der Kommunikationsstrategie geworden.
Während Uhrenhersteller wie Rolex und Breitling primär auf Informationsvermittlung und Shopfinder setzen, legen Modelabels wie Gucci und Prada einen stärkeren Fokus auf den direkten Online-Absatz über eigene Webshops.
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