Bachelorarbeit, 2011
60 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Deutschlands Zukunftsbranchen
2.1 Identifikation der Zukunftsbranchen Deutschlands
2.2 Regionale Verteilung der Zukunftschancen und -risiken in Deutschland
3 Cluster in der Technologieregion Karlsruhe
4 Berechnung des Clusterindex
4.1 Berechnung der relativen Industriedichte für die Technologieregion Karlsruhe
4.2 Berechnung des relativen Industriebesatz für die Technologieregion Karlsruhe
4.3 Wirtschaftliche Entwicklung der potenziellen Cluster
4.3.1 Entwicklung der absoluten Industriedichte in der TRK
4.3.2 Entwicklung des absoluten Industriebesatz in der TRK
4.3.3 Entwicklung der relativen Industriedichte
4.3.4 Entwicklung des relativen Industriebesatz
4.4 Hinreichende Bedingung zur Identifikation von potenziellen Clustern
5 Bestätigen die Zahlen die Studien?
5.1 Studie des IW Consult über die zukunftsfähigen Branchen
5.2 Studie des IWS Consult über die Cluster in der TRK
6 Resümee
6.1 Clusterindex
6.2 Stellenwert der Technologieregion Karlsruhe
Die vorliegende Arbeit untersucht das Clusterpotenzial der Technologieregion Karlsruhe (TRK) und dessen Entwicklung im Zeitraum von 2003 bis 2007, wobei durch die Anwendung eines rechnerischen Clusterindex eine eigenständige Identifikation potenzieller Cluster erfolgt, die mit bestehenden Studien abgeglichen wird.
4.4 Hinreichende Bedingung zur Identifikation von potenziellen Clustern
Die Berechnung der rel. ID und des rel. IB und die daraus bestimmten Branchen mit überdurchschnittlich räumlicher Konzentration bzw. Spezialisierung, reichen allerdings noch nicht aus, um ein potenzielles Cluster zu identifizieren. Bereits ein einziger großer Betrieb in der Region kann dafür sorgen, dass sowohl die ID als auch der IB überdurchschnittliche Werte annehmen können. Hierfür wird in der vorliegenden Literatur die relative Betriebsgröße der Unternehmen in der TRK betrachtet und in die Berechnung des Clusterindex miteinbezogen.
Da aber für diese Arbeit keine geeigneten Zahlen in dieser Richtung für die TRK bzw. Westdeutschland vorliegen, wird hier ein anderer Weg gegangen.
Von der Industrie und Handelskammer (IHK) liegt die Anzahl der Unternehmen in der TRK für das Jahr 2010 vor (für einen Ausschnitt siehe Anhang 13).
Anhand dieser Daten lässt sich die Struktur der Unternehmenszahlen pro Branche erkennen und somit auch, ob die Ursache für eine überdurchschnittliche rel. ID bzw. einen überdurchschnittlichen rel. IB auf ein bzw. wenige große Unternehmen zurückzuführen ist oder ob doch ein Netzwerk von Unternehmen für die Entwicklung verantwortlich ist und somit ein potenzielles Cluster vorliegt. Die vorliegenden Zahlen sind ebenso wie die Beschäftigtenzahlen nach Branchen gegliedert, allerdings viel detaillierter nach der neusten WZ2008 Unterteilung. Diese Liste wurde zunächst mit einem Umsteigeschlüssel auf die Gliederung von 2003 gebracht (siehe Anhang 14). Außerdem spiegeln diese Zahlen keineswegs die tatsächliche Anzahl an Unternehmen wieder, sie können aber als repräsentativ für die Region gesehen werden, weshalb die prozentualen Unternehmenszahlen der einzelnen Branchen betrachtet werden.
Nach Umwandlung der Liste erhält man folgendes Bild für die Unternehmensstruktur in der TRK:
1 Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff des Clusters und skizziert die methodische Vorgehensweise zur Untersuchung des Clusterpotenzials der Technologieregion Karlsruhe.
2 Deutschlands Zukunftsbranchen: Dieses Kapitel identifiziert zukunftsfähige Branchen in Deutschland und betrachtet deren regionale Chancen sowie die Position der Technologieregion Karlsruhe.
3 Cluster in der Technologieregion Karlsruhe: Hier werden bestehende Cluster in der Technologieregion Karlsruhe basierend auf einer vorliegenden Studie von 2008 vorgestellt und analysiert.
4 Berechnung des Clusterindex: Dieses Kernkapitel führt die methodische Berechnung des Clusterindex auf Basis von Beschäftigungs- und Unternehmensdaten ein und wendet diese auf die Region an.
5 Bestätigen die Zahlen die Studien?: Hier findet ein Abgleich der eigenständig berechneten potenziellen Cluster mit den Ergebnissen der zuvor betrachteten externen Studien statt.
6 Resümee: Das Resümee bewertet die Anwendbarkeit des Clusterindex und stellt den Stellenwert der Technologieregion Karlsruhe als zukunftsfähigen Wirtschaftsraum heraus.
Cluster, Clusterentwicklung, Technologieregion Karlsruhe, Industriedichte, Industriebesatz, Clusterindex, Standortstärke, Regionale Wirtschaftsförderung, Branchenanalyse, Standortwettbewerb, Wirtschaftsstruktur, Unternehmensnetzwerke, Beschäftigungsentwicklung, Wirtschaftsforschung, Clusterbildung
Die Arbeit untersucht das wirtschaftliche Clusterpotenzial der Technologieregion Karlsruhe unter Verwendung statistischer Methoden.
Zentral sind die Identifikation von Zukunftsbranchen, die Messung räumlicher Konzentration und Spezialisierung sowie der Abgleich dieser Ergebnisse mit existierenden Wirtschaftsstudien.
Das primäre Ziel ist es, mittels eines objektiven Clusterindex potenzielle Branchencluster in der Technologieregion Karlsruhe zu identifizieren und deren Entwicklung von 2003 bis 2007 aufzuzeigen.
Es wird ein Top-Down-Verfahren (Clusterindex nach Litzenberger und Sternberg) verwendet, das auf relativer Industriedichte und relativem Industriebesatz basiert.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der mathematischen Berechnung des Clusterindex für verschiedene Branchen in der TRK sowie der anschließenden Validierung durch Unternehmensstrukturdaten.
Besonders prägend sind Cluster, Technologieregion Karlsruhe, Clusterindex, Industriedichte und Standortwettbewerb.
Das Top-Down-Verfahren ermöglicht einen objektiven, quantitativen Vergleich, der im Gegensatz zu subjektiven Bottom-Up-Analysen eine präzisere Einordnung erlaubt.
Die Unternehmensdaten der IHK dienen als "hinreichende Bedingung", um zu prüfen, ob ein Cluster durch eine breite Netzwerkstruktur oder lediglich durch wenige große Betriebe getrieben wird.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Region ein großes Zukunftspotenzial besitzt, was sowohl durch die Präsenz zukunftsfähiger Branchen als auch durch die effiziente Netzwerkbildung der Unternehmen untermauert wird.
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