Examensarbeit, 2011
36 Seiten, Note: 1,0
1. Thema der Unterrichtsstunde
2. Darstellung der Unterrichtssequenz
3. Rahmenlehrplanbezug / Pädagogische Perspektiven
3.1 Abschlussstandards
3.2 Themenfeldbezogene Standards "Fitness"
3.3 Konkretisierung der Standards für die geplanten Lehr- und Lernprozesse (Schwerpunkt der Kompetenzbereiche)
3.4 Abschlussstandards der Unterrichtsstunde
4. Unterrichtsvoraussetzungen
4.1 Allgemeine Unterrichtsvoraussetzungen
4.2 Der Kompetenzstand der Schüler
5. Der fachlich-inhaltliche Schwerpunkt
6. Begründung der Lehr- und Lernstruktur / Methodisch-didaktische Entscheidungen
7. Antizipation von Schwierigkeiten
8. Tabellarische Verlaufsplanung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Schülern durch die praktische Anwendung von Pulsmessungen während ausdauerfördernder Laufspiele ein tieferes Verständnis für ihre eigene körperliche Leistungsfähigkeit und die physiologischen Zusammenhänge von Belastung und Erholung zu vermitteln. Im Zentrum steht dabei die Gesundheitserziehung, die durch die Verknüpfung von kognitivem Wissen über den Puls und sportpraktischem Training das Gesundheitsbewusstsein der Schüler nachhaltig fördern soll.
5. Der fachlich-inhaltliche Schwerpunkt
Wie bereits obig evoziert, räumt der Rahmenlehrplan Berlin dem Thema Gesundheit und damit einhergehend dem Themenfeld „Fitness“ einen überaus wichtigen Stellenwert ein. Heutige Lebensstile von Jugendlichen zeichnen sich vor allem durch weniger Aktivität und durch eine höhere Verfügbarkeit von kalorienreicher Nahrung aus. Eine Ursache für die geringe Aktivität im Alltag stellen die „verinselten Lebensräume“ dar, in denen Kinder heutzutage aufwachsen. Damit sind die Verdichtung städtischen Wohnens und die Einengung der freien Spiel- und Bewegungsräume, aber auch der wachsende Gebrauch von motorisierten Verkehrsmitteln gemeint. Folgen von geringer Bewegung im Alltag und zu hoher Energieaufnahme sind „Zivilisationskrankheiten“ wie Adipositas, Zuckerkrankheit, Haltungsschäden oder Bluthochdruck. Diesem fortschreitendem Kontinuum entgegenzuwirken, ist es Aufgabe der Institution Schule, für ein ausgleichendes, aktivitäts- und motivationsstiftendes Sporttreiben zu sorgen.
Wie aus dem Berliner Rahmenlehrplan Sport für die Sekundarstufe I ersichtlich, und wie bereits obig dargestellt, misst der Rahmenlehrplan dem Thema „Gesundheit“ aufgrund von Bewegungsmangelkrankheiten und psychischen Überbeanspruchungen der heutigen Zeit große Bedeutung zu. Die Förderung von Fitness und Gesundheitsbewusstsein wird demnach notwendig, um Bewegungsgewohnheiten auszubilden und um die „Entwicklung von Einstellungen zur gesunden Lebensführung“ zu fördern. Zunächst erachtet es der Autor als maßgeblich, die Termini „Gesundheit“ und „Fitness“ definitorisch zu erarbeiten, um somit eine grundlegende, wissenschaftliche Basis zu legen. Neben diversen Definitionen des Gesundheitsbegriffs erweist sich der Definitionsvorschlag von HURRELMANN als prägnant und griffig. Nach ihm ist Gesundheit „das Stadium des Gleichgewichts von Risikofaktoren (bspw. Stress [Speckemeier]) und Schutzfaktoren (z.B. entsprechende Gesundheitspraktiken [Speckemeier]), das eintritt, wenn einem Menschen eine Bewältigung sowohl der inneren (körperlichen und psychischen) als auch äußeren (sozialen und materiellen) Anforderungen gelingt.
1. Thema der Unterrichtsstunde: Präzise Benennung des Stundenthemas sowie des prüfungsrelevanten Kontexts.
2. Darstellung der Unterrichtssequenz: Übersicht über die geplante Unterrichtsreihe mit Inhalten, Schwerpunkten und Kompetenzbereichen.
3. Rahmenlehrplanbezug / Pädagogische Perspektiven: Theoretische Herleitung der Unterrichtsstunde aus dem Lehrplan unter Berücksichtigung von Gesundheitsförderung und pädagogischen Schwerpunkten.
4. Unterrichtsvoraussetzungen: Detaillierte Analyse der Lerngruppe, inklusive physischer, motivationaler und sozio-emotionaler Voraussetzungen.
5. Der fachlich-inhaltliche Schwerpunkt: Fundierte Auseinandersetzung mit Gesundheits- und Fitnessbegriffen sowie der physiologischen Bedeutung der Ausdauerfähigkeit.
6. Begründung der Lehr- und Lernstruktur / Methodisch-didaktische Entscheidungen: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise und Begründung der gewählten Unterrichtsphasen.
7. Antizipation von Schwierigkeiten: Einschätzung potenzieller Probleme im Unterrichtsverlauf und Darstellung von Lösungsstrategien.
8. Tabellarische Verlaufsplanung: Detaillierte zeitliche Planung der Unterrichtseinheit mit Lehrer- und Schüleraktivitäten sowie Medieneinsatz.
Sportunterricht, Gesundheit, Fitness, Ausdauer, Pulsmessung, Belastungspuls, Erholungspuls, Trainingssteuerung, Gesundheitsbewusstsein, Adoleszenz, Leistungsfähigkeit, Pulsfrequenz, Bewegungserziehung, Herz-Kreislauf-System, Schulsport
Die Arbeit stellt einen detaillierten Entwurf für eine Sportunterrichtsstunde dar, in der das Thema Pulsmessung als Instrument der Gesundheitserziehung und Trainingssteuerung behandelt wird.
Die Schwerpunkte liegen auf der Ausdauerförderung, der physiologischen Messung der Herzfrequenz und der Vermittlung von Gesundheitskompetenz im Sportunterricht.
Ziel ist es, dass die Schüler den Zusammenhang zwischen Belastung und Puls erkennen, ihre individuelle Herzfrequenz kontrolliert messen können und ein Verständnis für ihren persönlichen Fitnesszustand entwickeln.
Die Unterrichtsstunde nutzt eine Kombination aus lehrerzentrierten Erklärungen, gelenktem Unterrichtsgespräch und einer explorativen Erarbeitungsphase mittels Pulsmessungen bei verschiedenen Belastungsintensitäten.
Im Hauptteil erfolgt die theoretische Fundierung des Gesundheitsbegriffs sowie die methodische Planung und Begründung der zwei zentralen Laufspiele, die zur Belastung der Schüler eingesetzt werden.
Die wichtigsten Begriffe sind Gesundheit, Fitness, Ausdauer, Pulsmessung, Herz-Kreislauf-System und Gesundheitserziehung.
Das Spiel dient als motivierende, ausdauerfördernde Laufform, die durch ihre spielerische Struktur die Schüler zu einer kontinuierlichen Bewegung mittlerer Intensität animiert.
Die Schüler dokumentieren ihre Pulswerte in einem Pulstagebuch, wodurch sie unmittelbar erfahren, wie sich ihr Körper physiologisch an verschiedene Belastungsstufen anpasst.
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