Magisterarbeit, 2011
93 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit neueren soziologischen Texten zum Themenbereich Sterben und Tod. Sie analysiert den Einfluss verschiedener soziologischer Denkansätze auf die Erklärung des Umgangs mit Sterben, Tod und Trauer und untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen der theoretischen Position und der Beurteilung von Sachverhalten sowie der Auswahl von Themen besteht.
Kapitel 1 stellt die Zielsetzung, Vorgehensweise und Gliederung der Arbeit vor. Kapitel 2 bietet einen Überblick über die Thanatosoziologie, inklusive Definitionen und wichtiger Vertreter.
Kapitel 3 beleuchtet die theoretischen Texte von Klaus Feldmann, Armin Nassehi, Frank Schiefer und Céline Lafontaine, wobei jeweils der theoretische Hintergrund, die Herangehensweise, das Menschen- und Gesellschaftsbild, die Zielsetzung und Problemsicht sowie die Grundaussagen dargestellt werden.
Kapitel 4 vergleicht die Themenwahl der Autoren und untersucht ausgewählte Themen wie Thanatosoziologie, Sterben, Tod und Trauer. Zudem werden der Zusammenhang zwischen Mensch, Gesellschaft und Tod sowie die Verdrängung des Todes beleuchtet.
Die Arbeit fokussiert auf die Themen Thanatosoziologie, Sterben, Tod, Trauer, Verdrängung, Menschen- und Gesellschaftsbild, theoretische Positionen, kritische Soziologie, Systemtheorie, Wissenssoziologie und Postmoderne.
Die Thanatosoziologie untersucht das Sterben, den Tod und die Trauer als soziale Phänomene und wie die Gesellschaft damit umgeht.
Die Arbeit analysiert die „Verdrängungsthese“ und zeigt unterschiedliche soziologische Positionen dazu auf, ob der Tod wirklich aus dem Alltag verschwunden ist.
Neue Technologien und die Definition des Hirntods verändern die Grenzen zwischen Leben und Tod und stellen die Gesellschaft vor neue ethische Fragen.
Die Arbeit vergleicht Ansätze von Klaus Feldmann, Armin Nassehi, Frank Schiefer und Céline Lafontaine.
Thanatologie ist die allgemeine Wissenschaft vom Tod, während die Thanatosoziologie spezifisch die gesellschaftlichen Strukturen und Wechselwirkungen betrachtet.
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