Bachelorarbeit, 2009
90 Seiten, Note: 2,3
Einleitung
1. Familie
1.1 Zum Begriff der Familie
1.2 Familie in Statistik
1.3 Geschichte der Familie
1.3.1 Prähistorische Zeit
1.3.2 Antike
1.3.3 Mittelalter
1.3.4 Die Neuzeit
1.4 Die Funktionen der Familie
1.4.1 Reproduktionsfunktion
1.4.2 Sozialisationsfunktion
1.4.3 Platzierungsfunktion
1.4.4 Die Freizeitfunktion
1.4.5 Der familiäre Schutzschild
1.5 Familienformen
1.5.1 Die biologische Kernfamilie
1.5.2 Ein- Eltern- Familien
1.5.3 Patchworkfamilien
1.5.4 Adoptivfamilien
1.5.5 Pflegefamilien
1.6 Plädoyer für die Gleichberechtigung aller Lebensweisen
2. Homosexualität
2.1 Begriffsbestimmung
2.2 Geschichte der Homosexualität
2.2.1 Magnus Hirschfeld:
2.2.2 Alfred C. Kinsey
2.3 Ursachen von Homosexualität
2.4 Das Coming- Out
2.5 Vorurteile
2.5.1 Die Identifizierung mit dem anderen Geschlecht
2.5.2 Die homosexuelle Subkultur
2.5.3 Der zahlreiche Partnerwechsel
2.5.4 Homosexualität entsteht durch Verführung
2.5.5 Schwule sind feminin
2.6 Homophobie und Heterosexismus
2.7 Gesetzliche Bestimmungen
3. Homosexuelle Pflegeeltern
3.1.1 Der Verlauf der Bewerberschulung
3.1.2 Die geeignete Pflegeform
3.1.3 Vorteile der Vermittlung von Pflegekindern an gleichgeschlechtliche Paare
3.2 Psychosoziale Forschung
3.2.1 Ergebnisse aus Studien
3.2.2 Das Erziehungsverhalten
3.2.3 Die Entwicklung der Kinder in Regenbogenfamilien
3.3 Kompetenzförderung im Umgang mit Diskriminierungen
3.3.1 Resilienz
3.3.2 Diversity
4. Fallbeispiel
5. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit setzt sich kritisch mit Vorurteilen gegenüber homosexuellen Menschen auseinander und leistet ein wissenschaftlich fundiertes Plädoyer für die Gleichberechtigung von homosexuellen Pflegeeltern, welches anhand eines Praxisbeispiels untermauert wird.
2.5.4 Homosexualität entsteht durch Verführung
Wenn gleichgeschlechtliche Liebe tatsächlich durch Verlockung entstehen würde, wäre es fraglich warum Schwule dann nicht heterosexuell werden, wenn sie von einer Frau verführt werden. Außerdem unterstellt die wissenschaftlich infundierte Verführungstheorie Schwulen ein anstößiges, teils sogar aggressives Verhalten. Selbstverständlich kann es sich ereignen, dass homosexuelle Gefühle bei einer zärtlichen Begegnung mit einem Gleichgeschlechtlichen entdeckt werden. Mit unsittlicher Verführung hat dies allerdings überhaupt nichts gemein. (Vgl. Braun, 2001 S. 47- 48)
1. Familie: Dieses Kapitel behandelt die Begriffsdefinition von Familie, ihre historische Entwicklung von der Prähistorie bis zur Neuzeit sowie ihre gesellschaftlichen Funktionen und verschiedenen modernen Formen.
2. Homosexualität: Hier wird der Begriff Homosexualität bestimmt, ihre Geschichte beleuchtet und gängige Vorurteile sowie die rechtliche Situation kritisch hinterfragt.
3. Homosexuelle Pflegeeltern: Dieses Kapitel widmet sich den Voraussetzungen für homosexuelle Pflegeeltern, der psychosozialen Forschung zur Erziehung und Entwicklung von Kindern in Regenbogenfamilien sowie der Kompetenzförderung im Umgang mit Diskriminierung.
4. Fallbeispiel: Ein konkretes Beispiel aus der Praxis zeigt die Vermittlung eines Pflegekindes an ein homosexuelles Paar und verknüpft theoretische Erkenntnisse mit den praktischen Erfahrungen der Autoren.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bietet ein persönliches Resümee der Autorin zu den behandelten Themen.
Familie, Homosexualität, Regenbogenfamilien, Pflegeeltern, Vorurteile, Diskriminierung, Coming-out, Sozialisation, Resilienz, Diversity, Gleichberechtigung, Pflegekinder, Erziehung, Geschlechtsidentität, Lebensweisen.
Die Arbeit untersucht kritisch die gesellschaftlichen Vorurteile gegenüber homosexuellen Menschen und argumentiert für die Eignung homosexueller Paare als Pflegeeltern.
Die Themen umfassen die Soziologie der Familie, die Geschichte und wissenschaftliche Aufarbeitung von Homosexualität sowie die Praxis der Pflegekindervermittlung.
Das Hauptziel ist es, ein wissenschaftlich fundiertes Plädoyer für die Gleichberechtigung homosexueller Lebensweisen und insbesondere der Elternschaft zu halten.
Die Autorin verwendet eine Literaturanalyse soziologischer und psychologischer Studien sowie eine qualitative Fallstudie aus der eigenen Arbeitspraxis.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis zu Familie und Homosexualität sowie eine spezifische Untersuchung der Eignung und Erfahrung von homosexuellen Pflegeeltern.
Wichtige Begriffe sind Familie, Homosexualität, Regenbogenfamilien, Pflegeeltern, Diskriminierung, Resilienz und Diversity.
Vorurteile erschweren oft den Prozess der Eignungsprüfung und die öffentliche Akzeptanz, obwohl die Forschung belegt, dass Kinder in Regenbogenfamilien keine negativen Entwicklungen zeigen.
Die Resilienzforschung ist zentral, um zu erklären, wie Kinder trotz möglicher Diskriminierungserfahrungen gestärkt werden können, um eine positive psychische Entwicklung zu nehmen.
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