Diplomarbeit, 2003
65 Seiten, Note: 1,4
1. Einleitung
2. Netzwerke
2.1 Entstehung von TCP/IP
2.2 ISO/OSI-Referenzmodell
2.3 TCP/IP-Protokoll
2.3.1 Internet Protocol
2.3.2 Internet Control Message Protocol
2.3.3 Transport Control Protocol
2.3.4 User Datagram Protocol
3. Sicherheitsprobleme
3.1 Sicherheitsprobleme IP-Protokoll
3.1.1 Spoofing-Angriff
3.1.2 Denial-of-Service Attacke
3.1.3 Routing Angriffe
3.2 Sicherheitsprobleme ICMP-Protokoll
3.2.1 Angriffe zum Verbindungsabbruch
3.2.2 Gezielte Umleitung von Paketen
3.2.3 Dedizierte Denial-of-Service Attacken
3.3 Sicherheitsprobleme des TCP- und UDP-Protokoll
3.3.1 TCP Sequenznummerangriff
3.3.2 Session Hijacking
3.4 Sicherheitsprobleme des Domain Name Service
3.4.1 DNS-Spoofing
3.5 Sicherheitsprobleme des World Wide Web
3.5.1 Cookies
3.5.2 Common Gateway Interface
3.6 Electronic Mail
3.7 File Transfer Protokoll
3.8 Telnet Dienst
4. Gefahren für das Netzwerk
4.1 Angreifer
4.2 Angriffe
4.2.1 Externe Angriffe
4.2.2 Interne Angriffe
4.3 Gefahren durch Software und Programme
4.3.1 Viren
4.3.2 Würmer
4.3.3 Trojanische Pferde
4.4 Sicherheitsziele und -anforderungen
4.4.1 Vertraulichkeit
4.4.2 Verfügbarkeit
4.4.3 Integrität
4.4.4 Der „gute“ Ruf
5. Firewall
5.1 Allgemeine Grundlagen
5.2 Ziele einer Firewall
5.3 Funktion
5.3.1 Paketfilter
5.3.1.1 Vor- und Nachteile
5.3.2 Proxies
5.3.2.1 Vor- und Nachteile
5.3.3 Network Address Translation
5.3.3.1 Vor- und Nachteile
6. Firewallkonzepte
6.1 Zentrale Firewall
6.2 Kaskadierte Firewall
6.3 Perimeter Netzwerk
6.4 Screening Router
6.5 Dual-Homed Host
6.6 Bastion Host
6.7 Screened Host
6.8 Screened Subnet
7. Fazit
Die Diplomarbeit analysiert die grundlegenden Sicherheitsrisiken in modernen Unternehmensnetzwerken und evaluiert den Einsatz von Firewall-Technologien als Schutzmaßnahme, um die Integrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit unternehmenskritischer Daten zu gewährleisten.
3.1.1 Spoofing-Angriff
Ein Unix-Rechner hat in der Datei /etc/host.equiv vom Administrator eine Liste von Rechnern eingetragen, welchen er vertraut, d.h. diese vertrauenswürdigen Rechner können sich ohne Eingabe eines Passwortes, bei gleicher Benutzerkennung, auf dem Rechner einloggen. Ebenso können in der Datei .rhosts vom jeweiligen Benutzer vertrauenswürdige Rechner und Benutzer eingetragen werden. Dieses Verfahren wird in der Unix-Welt Trusted Host Konzept genannt. In der Datei /etc/host.equiv des Rechners „PC01“ ist der Rechnername „PC02“ eingetragen. Bei einem rlogin oder rsh-Aufruf werden die Dateien /etc/host.equiv und .rhosts nach passenden Einträgen durchsucht. Schafft es ein Angreifer dem Zielrechner die Identität eines vertrauenswürdigen Rechners vorzutäuschen, erhält er einen authentifizierungslosen Zugang zum Zielrechner. Der Aufrufer eines Netzdienstes wird über seine IP-Adresse identifiziert und dir r Dienste vertrauen auf die Richtigkeit der Adressen, so kann der Angreifer nun versuchen die IP-Adresse des „PC02“ in seine IP-Pakete zu platzieren.
1. Einleitung: Motivation zur Arbeit durch aktuelle Bedrohungslage wie Industriespionage und Computerkriminalität.
2. Netzwerke: Darstellung der technologischen Basis (TCP/IP, ISO/OSI) zum Verständnis der Netzwerkstrukturen.
3. Sicherheitsprobleme: Detaillierte Analyse von Schwachstellen in Protokollen und Internet-Diensten.
4. Gefahren für das Netzwerk: Kategorisierung von Angreifern, Angriffsmethoden und Sicherheitszielen für Unternehmen.
5. Firewall: Grundlagen, Ziele und Funktionsweisen von Paketfiltern, Proxies und Network Address Translation.
6. Firewallkonzepte: Vorstellung verschiedener Architekturmodelle für den Aufbau einer sicheren IT-Infrastruktur.
7. Fazit: Zusammenfassende Handlungsempfehlung zur Implementierung von Firewallsystemen in Unternehmen.
Datensicherheit, Netzwerksicherheit, Firewall, TCP/IP, Spoofing, Denial-of-Service, Industriespionage, Paketfilter, Proxy, NAT, IT-Sicherheit, Hacker, Computer-Viren, Sicherheitskonzepte, VPN
Die Arbeit befasst sich mit der Absicherung von Unternehmensnetzwerken gegen unbefugte Zugriffe und externe Bedrohungen durch den gezielten Einsatz von Firewall-Technologien.
Zu den Kernbereichen zählen Netzwerkprotokolle, verschiedene Angriffsarten (Spoofing, DoS, Viren), Sicherheitsanforderungen sowie die Funktionsweise und Architektur von Firewallsystemen.
Ziel ist es, den Status quo der Netzwerksicherheit zu beleuchten und aufzuzeigen, wie durch Firewall-Technologien und entsprechende Konzepte ein effektiver Schutz vor Computerkriminalität erreicht werden kann.
Der Autor führt eine tiefgehende Literaturanalyse und technische Untersuchung der gängigen Netzwerkprotokolle und Firewall-Architekturen durch, ergänzt durch Beispiele aus der Praxis.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Schwachstellen in IP-basierten Diensten, eine Einordnung der Angreiferprofile und eine technische Bewertung von Firewall-Funktionen wie Paketfilterung, Proxies und NAT-Verfahren.
Schlüsselwörter sind primär Datensicherheit, Netzwerksicherheit, Firewall, TCP/IP, Paketfilter sowie IT-Sicherheitsarchitekturen.
Der Autor empfiehlt insbesondere das "Screened Subnet"-Modell, da es als die derzeit sicherste Architektur für Unternehmensnetzwerke gilt.
Aufgrund der weiten Verbreitung von Analyse-Tools und der technologischen Möglichkeiten für Hacker ist eine einfache Passwort-Authentifizierung heutzutage nicht mehr ausreichend sicher.
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