Bachelorarbeit, 2010
40 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen eine europäische Öffentlichkeit entstehen kann. Sie analysiert die Konstitutionsbedingungen von Öffentlichkeit im Allgemeinen und untersucht deren Realisierbarkeit im Kontext der Europäischen Union. Des Weiteren werden die Erwartungen an eine europäische Öffentlichkeit aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und hinsichtlich ihrer Konsistenz und Realisierbarkeit überprüft.
Die Arbeit stellt die Frage nach der Existenz und Notwendigkeit einer europäischen Öffentlichkeit und beleuchtet den Mangel an öffentlicher Debatte über die EU in der Bevölkerung.
Dieses Kapitel beleuchtet den Begriff der Öffentlichkeit nach Michael Brüggemann und analysiert die dafür notwendigen Konstitutionsbedingungen. Es werden verschiedene theoretische Perspektiven vorgestellt und deren Anwendbarkeit auf die EU diskutiert.
Dieses Kapitel untersucht die Erwartungen an eine europäische Öffentlichkeit aus theoretischer Perspektive und anhand einer Inhaltsanalyse von Interviews und Texten aus der EU-Politik und -Forschung. Die Ergebnisse werden in das zuvor eingeführte Schema eingeordnet und auf ihre Konsistenz und Realisierbarkeit geprüft.
Europäische Öffentlichkeit, Konstitutionsbedingungen, Erwartungen, Demokratiedefizit, EU, Kommunikationsraum, Inhaltsanalyse, Theoriedefizit.
Das Fehlen einer gemeinsamen Öffentlichkeit wird oft als Hauptgrund für das diagnostizierte „Demokratiedefizit“ der Europäischen Union angeführt.
Es bedarf eines gemeinsamen Kommunikationsraums, in dem über nationale Grenzen hinweg über dieselben Themen unter denselben Relevanzkriterien debattiert wird.
Man erhofft sich eine stärkere Legitimierung politischer Entscheidungen, eine höhere Bürgerbeteiligung und die Entstehung einer europäischen Identität.
Die Arbeit untersucht realistische Konstitutionsbedingungen und prüft, inwieweit Sprachbarrieren und unterschiedliche Medienlandschaften die Umsetzung erschweren.
Die Arbeit führt eine Inhaltsanalyse relevanter Texte durch, darunter EU-Vertragstexte, Interviews und wissenschaftliche Dokumente.
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