Bachelorarbeit, 2012
38 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss des Bekanntheitsgrades von Unternehmen auf die erwartete Rendite von Aktien. Ausgehend von der Investor Recognition Hypothese (IRH) wird untersucht, wie sich Medienberichte und Werbemaßnahmen auf die Wahrnehmung von Unternehmen durch Investoren auswirken und welche Auswirkungen dies auf die Aktienrenditen hat.
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Arbeit ein und erläutert die Relevanz des Bekanntheitsgrades von Unternehmen für die Aktienrenditen. Das zweite Kapitel beleuchtet die konzeptionellen Grundlagen der Arbeit, insbesondere das Capital Asset Pricing Model (CAPM) und die Investor Recognition Hypothese (IRH).
Das dritte Kapitel untersucht den Einfluss von Medienberichten und Werbung auf Aktienrenditen. Dabei wird der Begriff "Medienbericht" im Sinne der IRH definiert und der Einfluss von Medienberichten auf die Aktienrenditen analysiert. Weiterhin werden die Auswirkungen von Investor Relations auf die Aktienrenditen untersucht.
Das vierte Kapitel widmet sich der Bedeutung der Beeinflussung des Bekanntheitsgrades durch Medienberichte und Werbung für Investoren und Unternehmen.
Investor Recognition Hypothese, Capital Asset Pricing Model, Aktienrendite, Bekanntheitsgrad, Medienberichte, Werbung, Investor Relations, Risikoprämie, Schattenkosten, Unternehmenswahrnehmung.
Die von Merton (1987) entwickelte Hypothese besagt, dass Investoren aufgrund begrenzter Rationalität nur Aktien kaufen, die ihnen bekannt sind (Investor Recognition).
Ein geringer Bekanntheitsgrad führt zu höheren Risikoprämien (Schattenkosten). Steigt die Bekanntheit, sinkt die erwartete Rendite bei gleichzeitig steigendem Aktienkurs.
Medienberichterstattung erhöht die Sichtbarkeit eines Unternehmens, was neue Investoren anzieht und somit die Renditeerwartungen und Kurse beeinflusst.
Ja, Werbemaßnahmen steigern den Bekanntheitsgrad bei privaten Anlegern, was konsistent mit der IRH zu einer Veränderung der Nachfrage und der Risikoprämie führen kann.
Während das CAPM von vollständiger Information aller Marktteilnehmer ausgeht, berücksichtigt die IRH die Realität unvollständiger Informationen und begrenzter kognitiver Fähigkeiten.
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