Examensarbeit, 2011
124 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Migräne
2.1.1 Begriffliche Klärung und Epidemiologie
2.1.2 Klassifikation und klinisches Bild
2.1.3 Phasen der Migräne und klinisches Bild
2.1.4 Ätiologie der Migräne
2.1.4.1 Biophysiologische Ansätze
2.1.4.2 Psychologische Ansätze
2.1.4.3 Genetische Prädisposition
2.1.5 Triggerfaktoren
2.1.6 Integration der Theorien
2.1.7 Komorbidität
2.1.8 Behandlungsformen der Migräne
2.1.8.1 Medikamentöse Therapie
2.1.8.2 Nichtmedikamentöse Therapie
2.2 Der Blutdruck
2.2.1 Die Physiologie des Blutdrucks
2.2.2 Die Erfassung des Blutdrucks
2.2.2.1 Die Blutdruckmesswerte
2.2.3 Die Pathophysiologie des Blutdrucks
2.3 Sport
2.3.1 Ausdauer
2.3.1.1 Formen der Ausdauer
2.3.2 Das Ausdauertraining im Gesundheitsbereich
2.3.2.1 Die Quantifizierung des Ausdauertrainings
2.3.2.2 Anpassungsvorgänge durch Ausdauertraining
2.3.2.3 Zwei Ausdauersportarten im Vergleich
2.3.3 Sport und Blutdruck
2.4 Aktuelle Studien
2.4.1 Derzeitiger Forschungsstand zur Rolle von Sport auf Migräne
2.4.2 Derzeitiger Forschungsstand zu Migräne und Blutdruck
3 Methode
3.1 Fragestellung der Untersuchung
3.1.1 Fragestellung A
3.1.2 Fragestellung B
3.2 Formulierung der Hypothesen
3.2.1 Hypothesen zur Fragestellung A
3.2.2 Hypothesen zur Fragestellung B
3.3 Das Untersuchungsdesign
3.4 Die Untersuchungspersonen
3.4.1 Die Interventionsgruppen
3.4.2 Einteilung in die Blutdruckklassen BK 1 und BK 2
3.5 Untersuchungsplan und Untersuchungsablauf
3.6 Datenerhebung
3.6.1 Erhebung der Physical Working Capacity
3.6.1.1 Testvorbereitungen
3.6.1.2 Testablauf
3.6.1.3 Testbewertung
3.1.6.4 Störvariablen
3.6.2 Trainingsintensität
3.6.3 Erfassung der Schmerzcharakteristik
3.6.4 Erhebung des arteriellen Blutdrucks
3.6.4.1 Störvariablen
4 Ergebnisse
4.1 Methoden der Datenauswertung
4.2 Ergebnisdarstellung
4.2 1 Prüfung der A-Hypothesen
4.2.2 Prüfung der B-Hypothesen
5 Diskussion der Ergebnisse
5.1 Diskussion zur methodischen Vorgehensweise
5.1.1 Angemessenheit der Fragestellung
5.1.2 Betrachtung des Studiendesigns
5.1.3 Betrachtung der Probandenzahl
5.1.4 Diskussion der Interventionsphase
5.1.5 Angemessenheit des Datenerhebungsverfahrens
5.1.5.1 Leistungsdiagnostischer Test (PWC150)
5.1.5.2 Die Erfassung der Schmerzcharakteristik
5.1.5.3 Die Erfassung der Blutdruckwerte
6 Zusammenfassung und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, den Einfluss eines 10-wöchigen aeroben Ausdauertrainings auf die Migränebelastung und den Blutdruck zu untersuchen und zu prüfen, ob eine durch Sport induzierte Blutdruckänderung mit einer Veränderung der Schmerzcharakteristik von Migräneattacken korreliert.
2.1.1 Begriffliche Klärung und Epidemiologie
Die Migräne ist eine wiederkehrende neurolovaskuläre Erkrankung. Nach den Kriterien der International Headache Society (IHS) wird sie als „eine Erkrankung mit periodisch auftretenden Attacken von Kopfschmerzen definiert, die typischerweise mit autonomen Begleitsymptomen einhergehen“ (Diener, 2006, S. 32). Vermutlich ist der Begriff laut Göbel (2004b) aus dem Lateinischen migrare abgeleitet worden und bezeichnet das Schmerzcharakteristikum der Erkrankung. Es bedeutet die Ausbreitung und das wieder Abklingen der Symptomatiken.
Primäre Kopfschmerzerkrankungen lassen sich nicht durch Strukturläsionen nachweisen oder durch pathologische Befunde und werden daher als eigenständige Erkrankung angesehen (Sixt, 2007). Der Schmerz ist hierbei die eigentliche Krankheit. Die Migräne ist nach dem Spannungskopfschmerz die zweithäufigste primäre Kopfschmerzerkrankung. Früher wurde die Migräne mit dem Cluster-Kopfschmerz und dem Spannungskopfschmerz zu den vasomotorischen Kopfwehtypen zusammengefasst (Mattle & Mumenthaler, 2011). Laut Sixt (2007, S. 82) führen „primäre neuronale Ereignisse […] sekundär zu Veränderungen an den Gefäßen [...]“.
Der Migräneanfall kann das normale Alltagsleben eines Migränepatienten völlig unterbinden, sodass dies unter Umständen bis in die Arbeitsunfähigkeit führt. Geprägt wird sie von einer Verlaufsdauer von vier bis 72 Stunden, ist meist unilateral in der Schläfenregion lokalisiert und von einem pochenden, pulsierenden Schmerzcharakter geprägt. Es handelt sich nicht um ein einheitliches Krankheitsbild, da sie mit unterschiedlichsten vegetativen Begleitsymptomen einhergeht, die voneinander abzugrenzen sind. Nach dem heutigen Klassifikationsschema der IHS werden 18 Migräneformen subdifferenziert (Göbel, 2004b).
1 Einleitung: Vorstellung der Migräne als verbreitete Erkrankung und deren Auswirkungen auf Lebensqualität sowie ökonomische Faktoren.
2 Theoretischer Hintergrund: Detaillierte Darstellung der Migräne-Ätiologie, der Physiologie des Blutdrucks sowie sportmedizinischer Grundlagen und aktueller Studienlagen.
3 Methode: Beschreibung der Fragestellungen, der Hypothesenbildung, des Untersuchungsdesigns und der Datenerhebung mittels PWC150-Test und Kopfschmerztagebuch.
4 Ergebnisse: Auswertung der Daten hinsichtlich der Blutdruckänderungen und der Schmerzcharakteristik unter Anwendung statistischer Tests.
5 Diskussion der Ergebnisse: Kritische Reflexion der methodischen Vorgehensweise, der Studiendurchführung und der erzielten Erkenntnisse.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit zur Relevanz von Ausdauertraining als präventive Maßnahme und Vorschläge für weitere Forschungsansätze.
Migräne, Blutdruck, Ausdauertraining, Sportmedizin, Schmerzcharakteristik, körperliche Leistungsfähigkeit, PWC150, Jogging, Walking, Migräne-Prophylaxe, neurogene Entzündung, Gefäßelastizität, Stressbewältigung, Gesundheitsorientierung.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen eines 10-wöchigen, systematischen aeroben Ausdauertrainings auf die Migränebelastung sowie auf den arteriellen Blutdruck von Migränepatienten.
Die Themen umfassen die Pathophysiologie der Migräne, die Physiologie des Blutdrucks, Grundlagen des Gesundheitssports (insbesondere Jogging und Walking) sowie die wissenschaftliche Evaluation dieser Faktoren.
Das Hauptziel ist die Klärung, ob ein aerobes Ausdauertraining den Blutdruck bei Migränikern senken kann und ob diese Senkung wiederum zu einer Reduktion der Schmerzcharakteristik (Häufigkeit, Dauer, Intensität) führt.
Es handelt sich um eine quasiexperimentelle Untersuchung mit zwei Interventionsgruppen (Jogging vs. Walking), bei der Blutdruckdaten und Schmerzparameter vor und nach einer 10-wöchigen Trainingsphase verglichen werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende theoretische Fundierung zu Migräne und Blutdruck, die methodische Darlegung des Untersuchungsaufbaus und die Auswertung der erhobenen physiologischen und schmerzbezogenen Daten.
Migräne, Blutdruck, Ausdauertraining, PWC150, Schmerzcharakteristik und präventive Sportmedizin.
Die Probanden wurden in zwei Blutdruckklassen eingeteilt (BK1 für hypoton/normal, BK2 für hochnormal/hyperton), um spezifische Unterschiede in der Trainingsanpassung zu untersuchen.
Der PWC150-Test ist ein ökonomischer, submaximaler Feldtest, der die kardiopulmonale Leistungsfähigkeit ermittelt, ohne die Probanden einer hohen Belastung auszusetzen, die einen Migräneanfall provozieren könnte.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

