Bachelorarbeit, 2011
54 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Was ist Zeit?
2.1 Physik
2.2 Philosophie
2.3 Soziologie
3. Das Wissen um die Entwicklung
3.1 Die Frage nach dem Wissen
3.2 Wissen im Laufe der Zeit
3.3 Technisierung im 20. Jahrhundert
3.4 Informations- und Wissensgesellschaft
4. Die technische Beschleunigung des Lebens
4.1. Triebmotor Internet
4.2 Kommunikation 2.0
4.2.1 E-Mail
4.2.2 Soziale Netzwerke
4.2.3 Blogs
4.2.4 Smartphones
4.2.5 Der Preis den wir zahlen
5. Wider der Be- und Entschleunigung. Ein Plädoyer an die Vernunft
6. Ein Ausblick
7. Anhang
Die Arbeit untersucht die Beschleunigung der Gesellschaft unter dem Einfluss moderner Kommunikationstechnologien, wobei der Fokus auf dem Zusammenhang zwischen Zeit, Wissen und technischem Fortschritt liegt. Ziel ist es, ein ausdifferenziertes Bild der Beschleunigungsphänomene zu zeichnen und die Rolle des Individuums in diesem technisierten Konstrukt zu hinterfragen.
4.2.4 Smartphones
Diese Beschleunigung der Kommunikation durch Internet, E-Mail, soziale Netzwerke und Blogs ist evident. Die Nutzung dieser Dienste war bis vor kurzem aber noch an einen PC oder Notebook gebunden. Von Mobilität und Flexibilität konnte nicht die Rede sein. Der Informationsfluss, der ohnehin schon gewaltig schien, wurde mit einer einzigen Entwicklung aber noch um einiges größer. Das Smartphone, wie es mit dem iPhone von Apple herauskam, ist die neuerliche kommunikative und informationelle Revolution des beginnenden 21. Jahrhunderts.
Es gab in der Vergangenheit schon mehrere Versuche und Ansätze solch ein Gerät massenkompatibel zu machen. Die Ergebnisse waren aber eher dürftig. Die Vorbilder, die sogenannten PDAs (Personal Digital Assistents), waren eher für den Businessbereich von Bedeutung und die herkömmlichen Mobiltelefone, hatten statische und unflexible Programme, die bereits vorinstalliert waren und die die individualisierte Nutzung stark einschränkten (vgl. pdassi.de, 2011). Apple hat 2007 diese beiden Stränge zusammengeführt und die Schranken der Machbarkeit aufgebrochen. Ein handliches Mobiltelefon, das die Funktionen eines PDAs in sich vereinigte und noch weit mehr (vgl. Kogler , 2010). Die Steuerung und Handhabung funktioniert über Touchscreen und mithilfe sogenannter Apps (Applications). Kleine, zum Teil sehr simple Programme, die mithilfe eines Smartphones ausgeführt werden können.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der gesellschaftlichen Beschleunigung ein, problematisiert die ständige Erreichbarkeit und skizziert das Forschungsanliegen sowie die Struktur der Arbeit.
2. Was ist Zeit?: Dieses Kapitel beleuchtet den Zeitbegriff interdisziplinär aus den Perspektiven der Physik, Philosophie und Soziologie, um eine theoretische Basis für die Untersuchung der Beschleunigung zu schaffen.
3. Das Wissen um die Entwicklung: Es wird die Geschichte der Wissensentwicklung in der Gesellschaft nachgezeichnet, wobei der Schwerpunkt auf der Technisierung im 20. Jahrhundert und der Entstehung der Informations- und Wissensgesellschaft liegt.
4. Die technische Beschleunigung des Lebens: Dieser Hauptteil analysiert das Internet und seine Anwendungen (E-Mail, soziale Netzwerke, Blogs, Smartphones) als treibende Faktoren, die den sozialen Wandel und die individuelle Beschleunigung maßgeblich prägen.
5. Wider der Be- und Entschleunigung. Ein Plädoyer an die Vernunft: Das Kapitel reflektiert kritisch über den Umgang mit der Beschleunigung und plädiert für einen vernunftgeleiteten, individuellen Umgang mit dem Zeitdruck.
6. Ein Ausblick: Der abschließende Teil wagt einen spekulativen Blick auf die kommunikationstechnologische Zukunft der nächsten Jahre und integriert das Konzept der Unified Communications.
7. Anhang: Der Anhang enthält ergänzende Abbildungen, die die im Text beschriebenen Konzepte der Beschleunigung visualisieren.
Beschleunigung, Gesellschaft, Kommunikationstechnologie, Internet, Zeitbegriff, Wissen, Wissensgesellschaft, Soziale Netzwerke, Smartphones, Information, Digitalisierung, Technik, Fortschritt, Mobilität, Vernetzung.
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Beschleunigung unserer Gesellschaft unter dem Einfluss moderner Kommunikationstechnologien und untersucht, wie diese den Alltag und das Wissen der Menschen verändern.
Die zentralen Felder umfassen die interdisziplinäre Definition von Zeit, die historische Genese von Wissen und Technik sowie die soziologische Analyse digitaler Kommunikation und deren Auswirkungen auf das Individuum.
Ziel ist es, ein differenziertes Bild der technischen Beschleunigung zu zeichnen, um zu verstehen, ob Beschleunigung lediglich als Gefahr oder als Chance begreifen werden kann, und wie man ihr mit Vernunft begegnen kann.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die theoretische Ansätze (z.B. von Hartmut Rosa) mit aktuellen Entwicklungen der Technik und Kommunikation verknüpft.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die technischen Treiber der Beschleunigung, insbesondere das Internet und dessen Anwendungen wie E-Mail, soziale Netzwerke, Blogs und Smartphones, sowie deren Einfluss auf Arbeit und Privatleben.
Die zentralen Schlagworte sind Beschleunigung, Wissensgesellschaft, Internet, digitale Kommunikation und der soziale Wandel durch technologische Innovationen.
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