Magisterarbeit, 2011
52 Seiten, Note: 2,7
1 Die Fragestellungen und Zielsetzungen der Arbeit
2 Die methodische Vorgehensweise
2.1 Analyse einer Auswahl von Beiträgen aus pädagogischen Nachschlagewerken
2.1.1 Material
2.1.2 Analyseverfahren: Qualitative Inhaltsanalyse
2.2 Analyse einer Auswahl von Skripts aus Portfolios
2.2.1 Material
2.2.2 Analyseverfahren: Kategorisierung
3 Befunde
3.1 Befunde der pädagogischen Nachschlagewerke
3.2 Befunde der Skripts
3.2.1 Anforderungen an studentische Skripts
3.2.2 Befunde der studentischen Skripts
4 Diskussion der Befunde
4.1 Diskussion der Befunde zu den Nachschlagewerken
4.2 Diskussion der Befunde zu den Skripts
5 Vorschlag einer eigenen Skriptvorlage
5.1 Begründung der gewählten Darstellung
5.2 Vorschlag zur Darstellung eines Skripts
5.3 Checkliste zum Schreiben von Skripts
Die vorliegende Arbeit untersucht das didaktische Verständnis von Unterrichtsplanung in pädagogischen Nachschlagewerken und vergleicht die Form und Darstellung studentischer Skripts zur Planung sprachlicher Kommunikation im Unterricht, um daraus eine optimierte Skriptvorlage zu entwickeln.
3.2.2 Befunde der studentischen Skripts
Bei der Umsetzung obiger Regeln hatte jeder Student die Freiheit, durch Markierungen, individuellen Aufbau oder Ordnung das Skript weiter zu verfeinern.
Im Folgenden werden diese unterschiedlichen Ergebnisse der Analyse der Darstellungsformen vorgestellt. Zur besseren Übersichtlichkeit wurden die Skripts in Gruppen nach der Spaltenanzahl geordnet.
Skripts mit drei Spalten
17 von 40 Skripts beinhalten Tabellen mit drei Spalten.
13 davon verwenden einheitlich den Tabellenkopf: ,Events of Instruction‘, ,Teaching functions‘ und ,Lehrerverhalten‘. Bis auf drei Ausführungen wurden in allen diesen Skripts farbliche Markierungen verwendet. Neun Skripts mit dieser Struktur notieren die möglichen richtigen, zögerlichen oder falschen Schülerantworten in der Spalte des ,Lehrerverhaltens‘. Die restlichen Skripts vermerken an keiner Stelle Schülerantworten.
Die Tabellen zweier studentischer Skripts verzichten auf die ,Events of Instruction‘ und führen folgende drei Spalten an: ,Teaching functions‘, ,Lehrerverhalten und Schülerverhalten‘.
Ein Skript der Auswahl betitelt die Tabelle mit den ,Events of Instruction‘, den ,Teaching functions‘ und mit ,Sprachhandlungen‘. In der letztgenannten Spalte wird die Kommunikation aller Beteiligten im Unterricht festgehalten, ohne die einzelnen Funktionen zu benennen. Diese werden am Ende der Tabelle nochmals sortiert und benannt aufgeführt. Außerdem sind in diesem Skript unter ,Teaching functions‘ Steigerungsstufen für das Angeleitete Üben vermerkt. Auch hier werden mögliche Schülerantworten in der ,Lehrerverhalten‘-Spalte festgehalten.
1 Die Fragestellungen und Zielsetzungen der Arbeit: Einführung in das Thema Unterrichtsplanung und Skripte sowie Definition der Leitfragen für die Lexikon- und Skriptanalyse.
2 Die methodische Vorgehensweise: Beschreibung der Datenerhebung durch Analyse von elf Nachschlagewerken und 40 studentischen Portfoliosekripts mittels qualitativer Inhaltsanalyse und Kategorisierung.
3 Befunde: Darstellung der Ergebnisse zur Unterrichtsplanung in der Literatur sowie Zusammenstellung der Anforderungen und Befunde zu den verschiedenen studentischen Skriptmodellen.
4 Diskussion der Befunde: Kritische Reflexion der theoretischen Literaturhinweise und der praktischen Umsetzung in studentischen Skripts hinsichtlich ihrer Übersichtlichkeit und Nutzbarkeit.
5 Vorschlag einer eigenen Skriptvorlage: Vorstellung einer optimierten Skriptdarstellung im Querformat sowie einer Checkliste zur Unterstützung der Planungsqualität für zukünftige Skripts.
Unterrichtsplanung, Skript, Sprachliches Handeln, Didaktik, Lehrerverhalten, Unterrichtsvorbereitung, Rahmenplanung, Phasenplanung, Events of Instruction, Teaching functions, Qualitative Inhaltsanalyse, Schulpraxis, Unterrichtsgespräch, Artikulationsmodell, Lernziele.
Die Arbeit befasst sich mit der Planung von Unterricht, insbesondere mit der Erstellung von Skripts für die sprachliche Interaktion im Unterricht, und vergleicht hierzu theoretische Vorgaben aus Lexika mit praktischen Arbeiten von Studierenden.
Zentrale Themen sind die didaktische Fundierung der Unterrichtsplanung, der Aufbau und die grafische Gestaltung von Planungsskripts sowie die Optimierung von Kommunikationsprozessen im Unterricht durch systematisches Vorgehen.
Das Ziel ist die Entwicklung einer praktikablen und übersichtlichen Skriptvorlage, die Lehrern dabei hilft, sprachliche Interaktionen detailliert zu planen und Stärken verschiedener Darstellungsformen zu vereinen.
Es kommt eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring zur Auswertung der Lexikonartikel zum Einsatz, kombiniert mit einer vergleichenden Kategorisierungsanalyse der studentischen Skripts aus Portfolios.
Der Hauptteil umfasst eine tiefgehende Analyse von Begriffen und Modellen der Unterrichtsplanung in Nachschlagewerken sowie eine detaillierte Auswertung und Diskussion der 40 studentischen Skripts nach ihrer Struktur, Spaltenanzahl und farblichen Gestaltung.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Unterrichtsplanung, Skript, Lehrerverhalten, Didaktik, Events of Instruction und Unterrichtsgespräch.
Wie ein Drehbuch dient das Skript dazu, sprachliche Interaktionen im Unterricht präzise durch Regelvorgaben zu strukturieren, um eine fehlerfreie Kommunikation zu ermöglichen und sicherzustellen, dass Lernziele erreicht werden.
Die farbliche Gestaltung dient primär der Übersichtlichkeit. Die Analyse ergab, dass Markierungen, die inhaltlich zusammengehörige Informationen (z.B. Frage und Antwort) hervorheben, die Nachvollziehbarkeit des Skripts deutlich erhöhen.
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