Diplomarbeit, 2011
68 Seiten, Note: 2,0
1. EINLEITUNG
2. DER COVERED BOND MARKT
2.1. Covered Bonds und ihre Ausprägungen
2.2. Covered Bonds im europäischen Vergleich
2.2.1. Deutschland
2.2.2. Frankreich
2.2.3. Spanien
2.2.4. Großbritannien
2.3. Literaturüberblick
3. DATENGRUNDLAGE UND METHODIK
3.1. Beschreibung der Covered Bond-Stichprobe
3.2. Das Konzept des Asset Swap Spreads
3.3. Asset Swap Spreads der Covered Bonds im Zeitablauf
3.4. Hypothesen und erklärende Variablen
3.5. Methodische Vorgehensweise
4. EMPIRISCHE ERGEBNISSE
4.1. Deskriptive Statistik
4.2. Empirische Analyse
4.2.1. Mortgage Covered Bonds
4.2.2. Public Sector Covered Bonds
5. ABSCHLIESSENDE BETRACHTUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Liquiditäts- und Ausfallrisiken auf die Asset Swap Spreads von europäischen Jumbo Covered Bonds im Zeitraum von 2000 bis 2010. Ziel ist es, mithilfe einer empirischen Regressionsanalyse zu klären, inwieweit diese Risikofaktoren die Spreads in unterschiedlichen Marktphasen, insbesondere während der Subprime-Krise und der Staatenschuldenkrise, determinieren.
3.2. Das Konzept des Asset Swap Spreads
Zur Untersuchung der Risiken zwischen den Anleihen wird als Vergleichsgröße der generische Mid Asset Swap Spread aus Bloomberg zugrunde gelegt. Dieser Spread über Swap wird in der bankbetrieblichen Praxis häufig dazu verwendet, um Renditedifferenzen gegenüber einer „quasi-sicheren“ Benchmark und somit das damit implizierte Risiko von Anleihen und insbesondere Covered Bonds miteinander zu vergleichen. Da Asset Swap Spreads (ASW) in der wissenschaftlichen Literatur nicht sehr oft als Maß für Renditedifferenzen genommen werden, folgt nun eine Erläuterung des ASW und des zugrunde liegenden Swap-Pakets.
Ein Asset Swap-Paket kombiniert einen Zinssatz mit einer festverzinslichen Anleihe, mit dem Ziel, einen festen Zinssatz gegen einen variablen Zinssatz zu tauschen, um den Asset Swap Käufer gegen Zinsänderungsrisiken abzusichern. Der Besitzer der Anleihe ist der Asset Swap Käufer und zahlt dem Asset Swap Verkäufer den festen Zinssatz seiner Anleihe, woraufhin er vom Verkäufer im Gegenzug einen variablen Zinssatz (Floater) erhält. Der variable Zinssatz ist ein Spread über LIBOR und stellt den Asset Swap Spread dar. Der ASW stellt, genauer gesagt, die Differenz dar zwischen dem Barwert der Zahlungen der Anleihe, diskontiert mit Swap Nullkupon-Zinssätzen, und dem Marktpreis der Anleihe bei Abschluss der Swap-Vereinbarung. Häufig wird bereits der Kauf einer Anleihe begleitet von einem gleichzeitigen Abschluss des Asset Swap-Pakets, bei dem der Emittent zugleich der Asset Swap Verkäufer ist, wie in Abb.1 veranschaulicht wird.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die wachsende Bedeutung des Covered Bond Marktes ein und definiert das Ziel der Arbeit, den Einfluss von Liquiditäts- und Ausfallrisiken auf die Spreads empirisch zu analysieren.
2. DER COVERED BOND MARKT: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Entwicklung des Marktes, die unterschiedlichen rechtlichen Ausprägungen und die regulatorischen Rahmenbedingungen in den untersuchten Ländern.
3. DATENGRUNDLAGE UND METHODIK: Hier werden die Auswahlkriterien für die Stichprobe, das Konzept der Asset Swap Spreads, die ökonomischen Variablen sowie die angewandten statistischen Regressionsmethoden erläutert.
4. EMPIRISCHE ERGEBNISSE: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Regressionsanalysen für Mortgage Covered Bonds und Public Sector Covered Bonds in den verschiedenen Krisen- und Normalphasen.
5. ABSCHLIESSENDE BETRACHTUNG: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, bewertet die länderspezifischen Unterschiede und leitet Implikationen für Investoren und Gesetzgeber ab.
Covered Bonds, Asset Swap Spread, Liquiditätsrisiko, Ausfallrisiko, Regressionsanalyse, Jumbo Covered Bonds, Pfandbriefe, Emittentenrating, Subprime-Krise, Staatenschuldenkrise, EZB-Ankaufprogramm, Deckungsstock, Renditedifferenz, Risikoprämie, Finanzmarktanalyse
Die Arbeit analysiert die Faktoren, die die Renditeunterschiede (Spreads) bei europäischen Covered Bonds beeinflussen, mit besonderem Fokus auf Liquiditäts- und Ausfallrisiken.
Die zentralen Themen umfassen die regulatorischen Unterschiede zwischen den nationalen Covered Bond-Märkten, die Messung von Risikoprämien und die Auswirkungen globaler Finanzkrisen auf die Anleihebewertung.
Das Ziel ist die empirische Identifikation der determinierenden Faktoren von Covered Bond-Spreads im Zeitraum von 2000 bis 2010 unter Verwendung von Regressionsmodellen.
Es wird eine Panelregression mit Fixed-Effects-Schätzern angewandt, wobei die Daten hinsichtlich Heteroskedastie und Autokorrelation bereinigt werden, um robuste Ergebnisse zu erhalten.
Der Hauptteil behandelt die theoretische Herleitung der Variablen, die deskriptive Datenanalyse sowie die detaillierte empirische Auswertung der Spreads für verschiedene Asset-Klassen und Marktperioden.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Covered Bonds, Asset Swap Spreads, Risikoanalyse, Marktliquidität und ökonometrische Modellierung definieren.
Die Krise führt zu einer signifikanten Veränderung der Spread-Determinanten, wobei Emittentenrisiken und die Qualität des Deckungsstocks gegenüber reinen Liquiditätsfaktoren an Bedeutung gewinnen.
Jumbo Covered Bonds werden aufgrund ihrer hohen Marktliquidität und europaweiten Vergleichbarkeit als repräsentative Stichprobe für die Untersuchung der Spread-Mechanismen gewählt.
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