Bachelorarbeit, 2011
34 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Effekte von Produktrückrufen
2.1. Ablauf eines Produktrückrufs
2.2. Literaturübersicht
2.3. Konsumentenseite
2.4. Shareholderseite
3. Fazit
3.1. Implikationen
3.2. Limitationen
3.3. Zusammenfassung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die systematische Analyse theoretischer und empirischer Studien zu den Auswirkungen von Produktrückrufen auf den Unternehmenswert, um fundierte Handlungsempfehlungen für betroffene Unternehmen abzuleiten.
1. Einleitung
Die weltweit ständig steigende Anzahl von Produktrückrufen ist nicht einer allgemeinen Verschlechterung der Qualität geschuldet, sondern einer stetigen Ausweitung und Verfeinerung der internationalen Normenkataloge. Zudem ermöglicht der technische Fortschritt eine immer genauere Überprüfung auf eventuelle technische oder chemische Mängel. So ist es heutzutage für einen Unternehmer kaum mehr eine Frage ob, sondern eher wann die eigene Firma von einem Rückruf betroffen sein wird. Im Jahr 2007 musste der weltweit größte Spielzeughersteller Mattel Inc. über 21 Mio. Spielzeuge zurückrufen, teilweise wegen eines Verletzungsrisikos aufgrund sich lösender Kleinteile, teilweise wegen der Nutzung von verbotener bleihaltiger Farbe, die besonders bei Kleinkindern durch Anlecken und Anknabbern von Spielzeugen eine Bleivergiftung auslösen kann (Kabadayi/Lerman, 2010, S.103).
Jedes Unternehmen sollte daher für den Schadensfall nicht nur über eine Absicherung der Kosten verfügen, sondern auch eine fundierte Entscheidung über die Wahl der besten Rückrufstrategie treffen können, denn wie bereits Davidson/Worell (1992, S.470) zeigen, ist die Wahl der richtigen Strategie maßgeblich beeinflussend für die weitere Entwicklung des Unternehmenswertes. Der Aktienkurs einer von einem Produktrückruf betroffenen Firma reagiert negativ, je nach angewandter Strategie ist der Ausschlag aber unterschiedlich stark. So gilt es das Management, unter Abwägung aller Kosten und Risiken aus den in der Wissenschaft diskutierten Reaktionsweisen die optimale auszuwählen um die unvermeidliche Schwankung bestmöglich zu kontrollieren.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz von Produktrückrufen durch strengere Normen und technischen Fortschritt sowie die Notwendigkeit einer strategischen Entscheidungsfindung für Unternehmen.
2. Effekte von Produktrückrufen: Das Hauptkapitel analysiert den Prozess von Rückrufen, den aktuellen Stand der Literatur sowie detailliert die Auswirkungen auf Konsumenten und Shareholder.
3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, leitet Handlungsempfehlungen für das Management ab und weist auf Limitationen der vorliegenden Analyse hin.
Produktrückruf, Unternehmenswert, Rückrufstrategie, Shareholder, Konsumentenreaktion, Eventstudie, Reputationsmanagement, Corporate Social Responsibility, CSR, Denial-Strategie, Voluntary Recall, Super-Effort-Strategie, Marktwert, Qualitätssicherung, Produktmängel.
Die Arbeit untersucht, wie sich Produktrückrufe auf den Wert eines Unternehmens auswirken und welche Rückrufstrategien für das Management am vorteilhaftesten sind.
Die zentralen Felder sind die Differenzierung verschiedener Rückrufstrategien, deren Wahrnehmung durch Konsumenten sowie die Reaktion der Finanzmärkte (Shareholder).
Ziel ist es, theoretische und empirische Studien systematisch zu analysieren, um Handlungsempfehlungen für Unternehmen zu formulieren, die von einem Produktrückruf betroffen sind.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich verschiedener wissenschaftlicher Studien, insbesondere Eventstudien, die den Einfluss von Rückrufen auf den Aktienkurs untersuchen.
Der Hauptteil beleuchtet den Ablauf von Rückrufen, die Literaturübersicht sowie die spezifischen Auswirkungen auf Kundenbindung und Kapitalmarktreaktionen.
Wichtige Begriffe sind Produktrückruf, Unternehmenswert, Rückrufstrategien (wie Super-Effort oder Voluntary Recall), Shareholder- und Konsumentenreaktionen sowie CSR.
Die Reaktion hängt oft von Informationsasymmetrien ab; Anleger interpretieren bestimmte Strategien als Signal für die Schwere der Krise oder das Krisenmanagement des Unternehmens.
Unternehmen mit einem hohen Innovationsgrad können laut der untersuchten Literatur ein hohes Maß an Corporate Social Responsibility (CSR) nutzen, um negative Markteffekte durch Rückrufe teilweise abzufedern.
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