Bachelorarbeit, 2011
32 Seiten, Note: Bestanden
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung
1.3 Ziele und Nicht-Ziele der Arbeit
1.4 Aufbau und Methodik
2 Begriffsdefinitionen
2.1 Information
2.2 Informationssystem
2.3 Analytische Informationssysteme
2.4 Business Intelligence
3 AIS im Unternehmen – Entwicklung einer BI-Strategie
3.1 Anzeichen für die Unumgänglichkeit einer BI-Strategie
3.2 Phasen der BI-Strategie
3.2.1 Bestandsaufnahme
3.2.2 IST – Analyse
3.2.3 SOLL – Konzept
3.2.4 Umsetzung
3.2.5 Fortlaufendes Berichtswesenmanagement
3.2.6 Tipps für erfolgreiche BI-Strategie
4 BI-Organisation - Aufgaben
4.1 Management und Governance
4.2 Kundenmanagement
4.3 Daten- und Informationsmanagement
4.4 Applikations- und Infrastrukturmanagement
5 Technologien und Werkzeuge
5.1 Data Warehouse – Systeme
5.1.1 Der ETL - Prozess im DWH
5.1.2 Data Marts
5.2 On-Line Analytical Processing (OLAP)
5.2.1 Codd'sche Regeln
5.2.2 FASMI – Test
5.2.3 Wichtige OLAP – Operationen
5.3 Data Mining
5.3.1 Methoden des Data Mining
5.3.2 Data Mining Verfahren
5.3.3 Vergleich Data Mining Verfahren
5.4 Corporate Performance Management (CPM)
5.4.1 Kernelement Kennzahlen
5.4.2 Balanced Scorecard
5.5 Weitere Systeme
5.6 Vergleich ausgewählter BI – Anbieter
6 Fazit und Zukunftsvision
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die Analyse und der kollektive Vergleich von analytischen Informationssystemen (AIS), um kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Auswahl geeigneter Softwarelösungen zu bieten.
3.1 Anzeichen für die Unumgänglichkeit einer BI-Strategie
Im Folgenden werden einige Punkte aufgeführt, die ein ausdrucksvolles Indiz für den Bedarf einer BI-Strategie sein können (vgl. Chamoni 2010, S.38f):
• Unterschiedliche Berichte aus unterschiedlichen Quellen versorgen das Management;
• Thematisch annähernd identische oder gleichlautende Kennzahlen haben unterschiedliche Inhalte und weichen voneinander ab;
• Benutzer bewerten Datenqualität der BI-Systeme als unzureichend;
• Mehrere unterschiedliche Informationssysteme im Unternehmen erheben den Anspruch, den Status eines Data Warehouse zu besitzen;
• Infrastruktur für neue AIS ist unklar;
• Aus historischen Gründen gibt es verschiedene Werkzeuge für Analyse und Reporting mit ähnlichen Funktionen und unterschiedlichen Verantwortlichen;
• Es sind nur wenige Personen vorhanden, die über das nötige Know-how für die Benutzung und Weiterentwicklung der BI-Systeme verfügen;
• Es erfolgt wenig bis keine Kommunikation zwischen den Know-how-Trägern;
• Technologische Verbesserungsvorschläge der Benutzer waren bis jetzt nicht erwünscht;
• Langsame oder kontinuierlich länger andauernde Umsetzungen neuer Anforderungen in bereits existierenden BI-Systemen.
Bei Zutreffen mehrerer Punkte in einem Unternehmen, ist die Entwicklung einer BI-Strategie dringend zu empfehlen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass KMU im Gegensatz zu Großunternehmen bei analytischen Informationssystemen oft noch Aufholbedarf haben, und definiert den Rahmen der Arbeit.
2 Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Termini wie Information, Informationssystem und Business Intelligence für den Kontext der Arbeit geklärt.
3 AIS im Unternehmen – Entwicklung einer BI-Strategie: Es wird erörtert, warum eine dedizierte BI-Strategie notwendig ist, und die Phasen von der Bestandsaufnahme bis zur Umsetzung einer solchen Strategie werden detailliert beschrieben.
4 BI-Organisation - Aufgaben: Dieses Kapitel erläutert die organisatorischen Strukturen und Aufgabenbereiche, die notwendig sind, um BI-Systeme effektiv in einem Unternehmen zu etablieren und zu betreiben.
5 Technologien und Werkzeuge: Hier werden die wichtigsten technologischen Säulen wie Data Warehouse, OLAP, Data Mining und CPM theoretisch durchleuchtet und ausgewählte Anbieter miteinander verglichen.
6 Fazit und Zukunftsvision: Der Autor fasst die Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf aktuelle Trends wie Cloud Computing, SaaS und die Integration von Social Media in BI-Aktivitäten.
Analytische Informationssysteme, Business Intelligence, Data Warehouse, OLAP, Data Mining, KMU, Unternehmensführung, BI-Strategie, Berichtswesen, Performance Management, Kennzahlen, Balanced Scorecard, Software-Vergleich, IT-Infrastruktur, Entscheidungsunterstützung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse und dem Vergleich analytischer Informationssysteme (AIS) unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU).
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der BI, die strategische Planung von BI-Systemen, die notwendigen organisatorischen Strukturen sowie technische Aspekte wie Data Warehousing und Data Mining ab.
Das Hauptziel ist es, KMU eine Orientierungshilfe zu bieten, damit diese nach einer fundierten Analyse des Marktes eine informierte Entscheidung für ein passendes BI-System treffen können.
Der Autor nutzt eine Kombination aus umfassender Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung und einer darauf aufbauenden vergleichenden Marktanalyse von BI-Systemen für KMU.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung, die Beschreibung strategischer BI-Prozesse, die Aufgaben einer BI-Organisation sowie eine detaillierte Übersicht und den Vergleich verschiedener Technologien und Software-Anbieter.
Wichtige Schlagworte sind Business Intelligence, Data Warehouse, analytische Informationssysteme, KMU-Marktanalyse, OLAP, Data Mining und Corporate Performance Management.
Auch wenn kleine Unternehmen oft glauben, ihre allgemeine IT-Strategie reiche aus, zeigt die Praxis, dass strukturierte BI-Strategien helfen, Probleme wie inkonsistente Kennzahlen oder unklare Zuständigkeiten zu vermeiden.
Der Autor betont, dass eine dedizierte BI-Organisationseinheit zwar nicht für jedes KMU zwingend ist, sie jedoch bei zunehmender Unternehmensgröße maßgeblich dazu beiträgt, BI-Herausforderungen effizienter zu bewältigen.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass es kein "bestes" System gibt, da die Eignung stark von den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens abhängt und ein individueller Anforderungskatalog unerlässlich ist.
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