Diplomarbeit, 2012
66 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung
2. Theoretische Grundlagen des Benchmarking
2.1 Begriffsdefinitionen zum Benchmarking
2.2 Entwicklung des Benchmarking
2.3 Voraussetzungen für das Benchmarking
2.4 Nutzen und Ziele des Benchmarking
2.5 Vorteile des Benchmarking
2.6 Nachteile des Benchmarking
2.7 Benchmarking im Vergleich zu anderen Management-Methoden
3. Formen und Ablauf von Benchmarking-Prozessen
3.1 Formen des Benchmarking-Prozesses anhand des Benchmarking-Objektes
3.1.1 Produkt-Benchmarking
3.1.2 Prozess-Benchmarking
3.1.3 Strategisches Benchmarking
3.1.4 Performance-Benchmarking
3.2 Formen des Benchmarking-Prozesses anhand des Benchmarking-Partners
3.2.1 Internes Benchmarking
3.2.2 Externes Benchmarking
3.2.2.1 Konkurrenzbezogenes Benchmarking
3.2.2.2 Branchenbezogenes Benchmarking
3.2.2.3 Branchenunabhängiges Benchmarking
3.2.3 Zusammenfassung der Benchmarking-Formen anhand des Benchmarking-Partners
3.3 Organisationsformen des Benchmarking
3.3.1 Benchmarking-Stern
3.3.2 Benchmarking-Zirkel
3.3.3 Benchmarking-Rad
3.3.4 Konsortiums-Benchmarking
3.4 Ablauf des Benchmarking-Prozesses
3.4.1 Zielsetzungsphase
3.4.2 interne Analyse
3.4.3 Vergleichsphase
3.4.4 Maßnahmen
4. Praxisbeispiele bei der Anwendung des Benchmarking
4.1 Prozess-Benchmarking im Mercedes-Benz-Werk Berlin
4.1.1 Zielsetzungsphase
4.1.2 Interne Analyse
4.1.3 Vergleichsphase
4.1.4 Maßnahmen
4.1.5 Umsetzung
4.1.6 Zusammenfassung zum Praxisbeispiel
4.2 Externes Benchmarking bei einer orthopädischen Gemeinschaftspraxis
5. Fazit
5.1 Zielerreichung
5.2 Perspektiven
Ziel der Arbeit ist die ausführliche theoretische und praktische Beschreibung der Management-Methode Benchmarking als Werkzeug zur kontinuierlichen Verbesserung der Unternehmensabläufe und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, wie Benchmarking kritisch evaluiert werden kann und welche Faktoren für eine erfolgreiche Implementierung maßgeblich sind.
3.1.2 Prozess-Benchmarking
Beim Prozess-Benchmarking geht es darum, die eigenen Prozesse mit denen der Besten zu vergleichen, so dass optimierte Geschäftsprozesse entwickelt werden können. Dabei geht man davon aus, dass andere Unternehmen ihre Prozesse effektiver durchführen.
„Um Prozesse zwischen Unternehmen vergleichbar zu machen, müssen diese präzise definiert, geeignet strukturiert und anhand relevanter und geeigneter Messgrößen quantifiziert werden.“
Mithilfe der ermittelten Messgrößen können dann die Prozesse der Benchmarking-Partner miteinander verglichen werden.
Bei der Definierung wird zwischen primären Messgrößen, die den Benchmark darstellen, und sekundären unterschieden. Anhand der sekundären Messgrößen kann man die Unterschiede zwischen den Unternehmen erkennen, und zwar dadurch, dass die sekundären Messgrößen das Umfeld des Benchmarking-Objektes ausführlich darstellen; des Weiteren können die Ursachen für mögliche Diskrepanzen aufgezeigt werden. Anhand dieser Abweichungen lässt sich dann erkennen, was verbessert werden muss.
„Im Fall eines Prozess-Benchmarking kann die Durchlaufzeit eine Primärmessgröße sein. Die umfeldbeschreibende Sekundärmessgröße ist beispielsweise die Qualität des Prozesses gemessen über Fehlerraten. Erste Anhaltspunkte für die Ursache können die Sekundärmessgrößen Schnittstellen oder Anzahl beteiligter Mitarbeiter sein“
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Benchmarking angesichts globaler Märkte und steigenden Wettbewerbsdrucks ein.
2. Theoretische Grundlagen des Benchmarking: Hier werden Definitionen, die geschichtliche Entwicklung, Voraussetzungen sowie Vor- und Nachteile der Methode erörtert und in den Kontext anderer Managementansätze gestellt.
3. Formen und Ablauf von Benchmarking-Prozessen: Dieses Kapitel systematisiert die verschiedenen Arten von Benchmarking anhand von Objekten und Partnern und erläutert detailliert die fünf Phasen des Benchmarking-Prozesses.
4. Praxisbeispiele bei der Anwendung des Benchmarking: Anhand des Mercedes-Benz-Werks Berlin und einer orthopädischen Gemeinschaftspraxis wird die praktische Anwendung der Methode und deren Nutzen für Unternehmen aufgezeigt.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zunehmende Bedeutung von Benchmarking als festem Bestandteil des Controllings.
Benchmarking, Prozess-Benchmarking, Strategisches Benchmarking, Wettbewerbsfähigkeit, Best Practice, Prozessoptimierung, Unternehmensstrategie, Benchmarking-Partner, Messgrößen, Qualität, Kostenreduktion, Management-Methode, Benchmarking-Prozess, Benchmarking-Stern, Benchmarking-Rad
Die Arbeit bietet eine fundierte Analyse der Management-Methode Benchmarking, wobei der Fokus auf der kritischen Prozess-Evaluierung und den zugrunde liegenden theoretischen Konzepten liegt.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Benchmarking, die Differenzierung nach verschiedenen Benchmarking-Formen, die Organisationsformen sowie die praxisnahe Darstellung des Benchmarking-Ablaufs.
Das Ziel ist es, Benchmarking als Instrument zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur kontinuierlichen Verbesserung von Geschäftsprozessen umfassend zu beschreiben und zu validieren.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie die fallbasierte Untersuchung von Praxisbeispielen, um die Anwendbarkeit der Benchmarking-Prozesse zu demonstrieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Benchmarking-Methodik, die Klassifizierung von Benchmarking-Formen und -Organisationen sowie die detaillierte Darstellung der fünf Prozessphasen inklusive realer Anwendungsbeispiele.
Benchmarking, Best Practice, Prozessoptimierung, Wettbewerbsvorteil und Prozess-Benchmarking sind die prägendsten Begriffe dieser Arbeit.
Das Mercedes-Werk diente als Beispiel für ein erfolgreiches Prozess-Benchmarking, bei dem durch eine straffe Projektorganisation in nur vier Monaten signifikante Kostenreduktionen und Prozessverbesserungen erzielt wurden.
Hier wurde ein branchenunabhängiges Benchmarking mit einem 5-Sterne-Hotel durchgeführt, um weiche Faktoren wie Patientenservice und Mitarbeiteridentifikation durch den Transfer von Servicegedanken aus der Hotellerie zu verbessern.
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