Magisterarbeit, 2001
161 Seiten, Note: 1
Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der FPÖ und ihrer Positionierung im österreichischen politischen System. Im Zentrum steht die Analyse der Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung der Partei zwischen den Polen Rechtsextremismus, Populismus und Neoliberalismus.
Im ersten Kapitel wird das Problemfeld der Arbeit definiert. Die zentralen Fragestellungen und das Erkenntnisinteresse werden dargelegt, sowie das Vorgehen der Untersuchung beschrieben. Kapitel zwei beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen zur politischen Ortsbestimmung der FPÖ. Hier werden verschiedene Strömungen wie Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Neoliberalismus analysiert. Im dritten Kapitel wird die Entwicklung der FPÖ von ihren Ursprüngen bis zur "Haider-Partei" und der "Wende" 1999/2000 nachvollzogen. Das vierte Kapitel beleuchtet die Politik der FPÖ, ihre Strategie und die Ideologie der Partei. Das fünfte Kapitel widmet sich der Wahrnehmung der FPÖ durch die österreichische und europäische Öffentlichkeit, wobei die Ansätze der "DÖW-Schule" und der "Czernin-Schule" untersucht werden.
Die Arbeit beschäftigt sich mit Themen wie Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Neoliberalismus, FPÖ, österreichisches Parteiensystem, Wahrnehmung, Selbstwahrnehmung, Ideologie, politische Agenda, "Haider-Partei", "Wende" 1999/2000, "DÖW-Schule", "Czernin-Schule".
Die Partei wird im Spannungsfeld zwischen radikalem Rechtspopulismus, Neoliberalismus und dem Erbe des deutschnationalen "Dritten Lagers" analysiert.
Die FPÖ wurzelt im deutschnationalen Lager und dem VdU (Verband der Unabhängigen), wobei die Arbeit auch die Verflechtungen mit dem Nationalsozialismus und die spätere liberale Phase untersucht.
Damit ist der Umbruch im Parteiensystem gemeint, als die FPÖ unter Haider zweitstärkste Kraft wurde und eine Regierungskoalition mit der konservativen ÖVP einging.
Die FPÖ nutzte Populismus als Strategie gegen die "Proporz- und Parteibuchwirtschaft" der großen Parteien und positionierte sich als Stimme des "kleinen Mannes" gegen das Establishment.
Die EU-Staaten reagierten mit diplomatischen Sanktionen. Ein "Weisenbericht" diente später der institutionalisierten Einordnung der Partei im europäischen Kontext.
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