Bachelorarbeit, 2011
78 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit befasst sich mit den Eigenmittelanforderungen an Immobilienkapitalanlagen von Versicherungsunternehmen im Rahmen von Solvency II. Sie analysiert die regulatorischen Rahmenbedingungen und die spezifischen Risiken, die mit Immobilieninvestments verbunden sind. Dabei wird insbesondere auf die Auswirkungen der neuen europäischen Aufsichtsrichtlinie Solvency II eingegangen. Die Arbeit untersucht, wie diese Anforderungen die Investitionsstrategien der Versicherungsunternehmen beeinflussen und welche Anpassungen erforderlich sind, um die Solvenz zu gewährleisten. Die Untersuchung beinhaltet eine Analyse der Zusammensetzung des Immobilienbestands deutscher Versicherungsunternehmen sowie die Ermittlung einer länderspezifischen Risikostruktur auf Grundlage von Immobilienindizes.
Solvency II, Immobilienkapitalanlagen, Versicherungsunternehmen, Eigenmittelanforderungen, Risikomanagement, Immobilienindizes, Schockfaktor, Anlageverordnung, Aufsichtsrecht, Risikostruktur, Investitionsstrategien
Solvency II führt risikobasierte Eigenmittelanforderungen ein, bei denen das Immobilienrisiko explizit als Teil der Solvenzkapitalanforderungen (SCR) berechnet werden muss.
Die Arbeit analysiert die regionale Aufteilung der Bestände und zeigt auf, in welchen Ländern deutsche Erstversicherer bevorzugt investieren.
Es ist ein Stressszenario, das einen plötzlichen Wertverlust simuliert (z.B. 25%), um zu prüfen, ob der Versicherer über genügend Eigenmittel verfügt.
Sie dienen als Grundlage zur Ermittlung der länderspezifischen Risikostruktur und Volatilität der jeweiligen Immobilienmärkte.
Die Anlageverordnung enthält quantitative und schuldnerbezogene Beschränkungen für das gebundene Vermögen von Versicherungsunternehmen.
Da Immobilienmärkte regional sehr unterschiedlich reagieren, ermöglicht eine länderspezifische Gewichtung eine genauere Bestimmung des tatsächlichen Risikokapitals.
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