Diplomarbeit, 2003
81 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einleitung
2 Grundlagen der Internetauftritte von Kulturinstitutionen
2.1 Abgrenzung und Verwendung des Begriffs Internetauftritt
2.2 Internetauftritte im Marketing von Kulturinstitutionen
2.2.1 Marketing von Kulturinstitutionen
2.2.2 Bedeutung des Internetauftritts im Marketing
2.3 Nutzungsmöglichkeiten des Internet im Marketing von Kulturinstitutionen
2.3.1 Ziele eines Internetauftritts
2.3.2 Bedeutung des Internet für den Marketing-Mix von Kulturinstitutionen
2.3.2.1 Produktpolitik
2.3.2.2 Kommunikationspolitik
2.3.2.3 Distributionspolitik
2.3.2.4 Preispolitik
2.4 Erfolgsvoraussetzungen für Internetauftritte
3 Entwicklung eines Modells zur Bewertung von Internetauftritten
3.1 Kritische Betrachtung ausgewählter Bewertungsansätze
3.2 Zusammensetzung und Funktionsweise des Bewertungsmodells
3.3 Präzisierung der Kategorien des Bewertungsmodells
3.3.1 Inhaltliche Komponenten
3.3.1.1 Informationsangebot
3.3.1.2 Interaktionsangebot
3.3.1.3 Transaktionsangebot
3.3.1.4 Erlebnisangebot
3.3.2 Navigationskonzept als funktionelle Komponente
4 Empirische Analyse und vergleichende Bewertung ausgewählter Internetauftritte von Kulturinstitutionen unter Verwendung des entwickelten Modells
4.1 Ziele und Vorgehensweise der Untersuchung
4.1.1 Auswahl der Web-Präsenzen
4.1.2 Darstellung der Vorgehensweise
4.2 Untersuchung der Internetauftritte
4.2.1 Inhaltliche Angebote der Kulturinstitutionen im Internet
4.2.1.1 Informationsangebot
4.2.1.2 Interaktionsangebot
4.2.1.3 Transaktionsangebot
4.2.1.4 Erlebnisangebot
4.2.2 Funktioneller Aufbau und Struktur der Internetauftritte von Kulturinstitutionen – Navigationskonzept
4.3 Stärken und Schwächen der Kulturinstitutionen im Internet als zentrale Ergebnisse der empirischen Untersuchung
5 Schlussbetrachtung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung und Anwendung eines Modells zur qualitativen Bewertung von Internetauftritten speziell für Kulturinstitutionen. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie professionell diese Institutionen das Internet als Instrument des Marketings einsetzen und welche Stärken und Schwächen sich in diesem Kontext aufzeigen lassen.
Die Bedeutung des Internetauftritts im Marketing
Die Bedeutung des Internet als Bestandteil des Marketing ergibt sich zum einen aus der weiten Verbreitung dieses Mediums und zum anderen aus dessen medienspezifischen Besonderheiten.
Durch das benutzerfreundliche WWW hat sich das Internet für die Massen geöffnet. Als zentrale Gründe für diese schnelle Verbreitung sind einige Charakteristika des Internet zu nennen, die es gleichzeitig von den klassischen Medien wie TV, Rundfunk oder Zeitungen abgrenzen. Dazu gehören die Interaktivität, die Multimedialität, die Globalität sowie die Schnelligkeit.
Das Internet gilt zunächst als interaktives Medium, da der Nutzer nicht nur statische Informationen erhält, sondern diese selber abruft, je nach Intention selektiert und die Möglichkeit hat, auf diese zu reagieren. Der Nutzer wird zum Handlungsinitiator, indem er sich zielgerichtet die Informationen abruft, die ihn interessieren (Pull-Medium). Im Gegensatz zu den klassischen Medien, die nur eine One-Way-Kommunikation ermöglichen und dem Nutzer eine eher passive Rolle zuordnen, ermöglicht das Internet zusätzlich die Many-to-many-Kommunikation. Dadurch können die Nachfrager sowohl mit Anbietern als auch mit anderen Nachfragern in Dialog treten (Dialog-Effekt). Diese wechselseitige Kommunikation macht das Internet für den Nutzer zu einem attraktiven Medium, weil er zum aktiven Bestandteil des Kommunikationsprozesses wird. Darüber hinaus führt sie durch die starke Einbeziehung des Nachfragers zu einer erhöhten Nutzerbindung.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Internetpräsenz von Kulturinstitutionen ein und erläutert die Relevanz des Mediums sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2 Grundlagen der Internetauftritte von Kulturinstitutionen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen des Internets als Marketinginstrument im Kulturbereich erörtert und Potenziale für verschiedene Marketingbereiche aufgezeigt.
3 Entwicklung eines Modells zur Bewertung von Internetauftritten: Hier wird ein branchenspezifisches Modell erarbeitet, das zur qualitativen Bewertung der Web-Präsenzen von Kulturinstitutionen dient.
4 Empirische Analyse und vergleichende Bewertung ausgewählter Internetauftritte von Kulturinstitutionen unter Verwendung des entwickelten Modells: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der praktischen Untersuchung von Internetauftritten ausgewählter Theater und Museen.
5 Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, gibt Handlungsempfehlungen und einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Kulturmanagement, Internetauftritt, Marketing, Kulturinstitutionen, Online-Bewertung, Web-Präsenz, Besucherbindung, Interaktivität, Nutzerorientierung, Usability, E-Commerce, Online-Ticketing, Kommunikationspolitik.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der professionellen Gestaltung und Bewertung von Internetauftritten für Kultureinrichtungen wie Museen und Theater im Rahmen einer Marketingstrategie.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Internet-Marketings, die Entwicklung eines spezifischen Bewertungsmodells sowie die empirische Analyse von Web-Präsenzen.
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines Modells, das eine qualitativen Bewertung von Web-Präsenzen erlaubt, um Stärken und Schwächen der Internetauftritte von Kulturinstitutionen aufzuzeigen.
Es wird eine empirische, qualitative Analyse durchgeführt, bei der Internetauftritte anhand eines selbst entwickelten Kriterienkatalogs und eines Punktesystems systematisch bewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Internet-Marketings, die Konstruktion des Bewertungsmodells und die anschließende empirische Untersuchung an verschiedenen Kulturinstitutionen.
Die wichtigsten Begriffe sind Kulturmanagement, Internetauftritt, Marketing, Kulturinstitutionen, Web-Präsenz, Usability, E-Commerce und Besucherbindung.
Theater und Museen dienen in der Arbeit als Prototypen für Kulturinstitutionen, da sie eine große Bandbreite verwandter Einrichtungen repräsentieren und somit eine fundierte Vergleichsgrundlage bieten.
Interaktivität ist ein zentraler Bewertungsfaktor, da sie den Übergang von einer passiven zu einer aktiven, dialogorientierten Nutzerbeziehung ermöglicht und somit ein großes Potenzial zur Besucherbindung darstellt.
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