Bachelorarbeit, 2010
28 Seiten, Note: Sehr gut
1. EINLEITUNG
2. BEGRIFFSBESTIMMUNG
2.1. Produkt
2.2 Zyklus
2.3. Produktlebenszyklus
3. PRODUKTLEBENSZYKLUS
3.1. Idealtypischer Verlauf
3.2. Bezugsgröße
3.3. Fünf Phasen
3.3.1. Einführung
3.3.2. Wachstum
3.3.3. Reife
3.3.4. Sättigung
3.3.5. Degeneration
3.4. Erweiterung
3.5. Einflussfaktoren
3.6. Variante der Boston Consulting Group
4. ANWENDUNG DES PRODUKTLEBENSZYKLUS
4.1. Marketing
4.2. Produktion und Beschaffung
4.3. Internes Rechnungswesen
4.4. Shareholder Value Management
4.5. Weitere Verwendungsmöglichkeiten
5. KRITISCHE BETRACHTUNG DES PRODUKTLEBENSZYKLUS
6. PRAKTISCHE ANWENDUNG AM BEISPIEL „EUROPA-FORUM BAYERN“ DER INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMER FÜR MÜNCHEN UND OBERBAYERN
6.1. Vorstellung des Marktes
6.2. Vorstellung des Produktes
6.3. Entwicklung und Position im Produktlebenszyklus
6.4. Handlungsanweisungen
Die Arbeit untersucht das theoretische Konzept des Produktlebenszyklus (PLZ) und dessen praktische Anwendbarkeit in Unternehmen. Dabei wird insbesondere beleuchtet, wie das Modell zur strategischen Entscheidungsfindung, Planung und Steuerung in verschiedenen betriebswirtschaftlichen Funktionsbereichen beitragen kann.
3.3.1. Einführung
In der Einführungsphase werden Produkte erstmals in relativ kleinen Stückzahlen am Markt eingeführt. Es handelt sich um neue und oft noch unbekannte Produkte, die auf dem Markt noch geringe Akzeptanz erfahren. (vgl. Freyer, 2007, S. 316) Diese Phase ist durch hohe Werbeanstrengungen gekennzeichnet, die die Einführung des Produktes in den Markt unterstützen sollen. Aus marketingstrategischer Sicht wird sie als wichtigste Phase betrachtet, weil sich hier entscheidet, ob aus der Produktidee ein marktreifes Produkt entwickelt wurde und künftig von Seiten des Kunden anerkannt wird. Wegen entsprechender Aufwendungen, z.B. für Kommunikation und den Aufbau der Vertriebsorganisation, müssen von Seiten des Unternehmens zunächst Verluste hingenommen werden. (vgl. Kuder, 2005, S.21) Desweiteren entstehen hohe Vorlaufkosten, wie bspw. für F&E, Marktforschung, Produktionsplanung, Lieferantenauswahl und Vertriebsplanung. Aufgrund der geringen Ausbringungsmenge entstehen außerdem hohe Produktionskosten. Kritisch ist die Einführungsphase auch hinsichtlich möglicher Anlaufschwierigkeiten, wie bspw. Mangel an Produktionserfahrung oder technischer Mängel des Produktes. (vgl. Kuder, 2005, S.21)
Der Absatz steigt in dieser Phase nur sehr langsam an und der Cash Flow bleibt aufgrund der erheblichen Investitionen negativ. Die Einführungsphase endet mit dem Eintritt der Gewinnschwelle dem so genannten Break-Even-Point.
1. EINLEITUNG: Führt in die historische Bedeutung und Relevanz des Produktlebenszyklus-Konzepts für die Betriebswirtschaftslehre ein.
2. BEGRIFFSBESTIMMUNG: Definiert die zentralen Begriffe Produkt, Zyklus und Produktlebenszyklus als Basis für die weiteren Ausführungen.
3. PRODUKTLEBENSZYKLUS: Beschreibt den idealtypischen Verlauf sowie die fünf spezifischen Lebensphasen und die Erweiterung durch integrierte Ansätze.
4. ANWENDUNG DES PRODUKTLEBENSZYKLUS: Analysiert den praktischen Einsatz des Konzepts in den Bereichen Marketing, Produktion, Rechnungswesen und Shareholder Value Management.
5. KRITISCHE BETRACHTUNG DES PRODUKTLEBENSZYKLUS: Diskutiert die theoretischen und praktischen Schwachstellen sowie die Limitationen des Modells.
6. PRAKTISCHE ANWENDUNG AM BEISPIEL „EUROPA-FORUM BAYERN“ DER INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMER FÜR MÜNCHEN UND OBERBAYERN: Illustriert die theoretischen Erkenntnisse anhand einer konkreten Fallstudie inklusive Handlungsempfehlungen.
Produktlebenszyklus, PLZ, Marketingstrategie, Produktentwicklung, Markteinführung, Wachstumsphase, Reifephase, Sättigungsphase, Degeneration, Break-Even-Point, Produktlebenszyklus-Management, Europa-Forum Bayern, Kundenakquise, Wettbewerbsstrategie, Portfolioanalyse.
Die Arbeit behandelt das Konzept des Produktlebenszyklus und analysiert dessen theoretische Fundierung sowie die praktische Anwendung in Unternehmen.
Zu den Kernbereichen zählen die Definition der Lebensphasen, die Nutzung des Modells in verschiedenen Managementbereichen und eine kritische Auseinandersetzung mit dessen Grenzen.
Ziel ist es, den Nutzen des PLZ-Modells für betriebswirtschaftliche Entscheidungen aufzuzeigen und die Anwendbarkeit anhand einer Fallstudie zu verdeutlichen.
Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse theoretischer Konzepte und einer empirischen Fallstudie durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Erläuterung der Phasen, deren Anwendung in unterschiedlichen Unternehmensabteilungen, eine kritische Analyse und die Anwendung am Beispiel des Europa-Forum Bayern.
Die wichtigsten Begriffe sind Produktlebenszyklus, Marketingstrategie, Wettbewerbsdynamik, Portfolioanalyse und Kundenmanagement.
Es dient als konkretes Praxisbeispiel für eine Dienstleistung, um zu zeigen, wie ein Produkt innerhalb des PLZ-Modells analysiert und strategisch weiterentwickelt werden kann.
Das größte aktuelle Problem ist der begrenzte Zugang zu Adressdaten von Kunden und Interessenten, für das bisher noch keine ausreichende Lösung erarbeitet wurde.
Die Autorin empfiehlt unter anderem die Einführung eines Customer-Relationship-Managements (CRM), eine stärkere Kundenakquise und die Weiterentwicklung der Corporate Identity.
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