Bachelorarbeit, 2011
49 Seiten, Note: 2,0
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, wie Programme der primären Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs im Kontext der Grundschule aufgebaut sein sollten, um effektiv zu sein. Die Arbeit stützt sich dabei auf den aktuellen Forschungsstand und untersucht verschiedene Aspekte der Prävention, wie die Definition von sexuellem Kindesmissbrauch, die Folgen des Missbrauchs, die Prävalenz und die Charakteristika von Tätern und Opfern.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema, erläutert die Notwendigkeit von Präventionsprogrammen und skizziert den Aufbau der Arbeit.
Im zweiten Kapitel werden verschiedene Definitionsversuche des Begriffs, sexueller Kindesmissbrauch‘ präsentiert, um eine gemeinsame Grundlage für die weiteren Analysen zu schaffen.
Kapitel 3 gibt einen Überblick über den Bereich der Prävention und definiert dabei die Begriffe,Prävention‘ und,primäre Prävention‘.
Im vierten Kapitel werden die Folgen sexuellen Missbrauchs im Grundschulalter behandelt und deren Bedeutung für die Notwendigkeit von Prävention verdeutlicht.
Kapitel 5 befasst sich mit den Opfern sexuellen Kindesmissbrauchs. Die Prävalenz im Hellfeld sowie die Inzidenz im Dunkelfeld werden dargestellt und das Alter der Opfer analysiert.
Das sechste Kapitel widmet sich den Tätern sexuellen Kindesmissbrauchs. Hier werden Geschlecht und Alter der Täter sowie deren Beziehung zu den Opfern vor der Tat beleuchtet.
Kapitel 7 beschäftigt sich mit den empfohlenen Inhalten von Präventionsprogrammen. Es werden verschiedene Aspekte der Arbeit mit potenziellen Opfern, Eltern und Lehrkräften behandelt.
Im achten Kapitel werden verschiedene didaktische Methoden für die Umsetzung von Präventionsprogrammen vorgestellt.
Die Arbeit behandelt das Thema der primären Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs in der Grundschule. Dabei werden zentrale Begriffe wie sexueller Kindesmissbrauch, Prävention, Risikofaktoren, Folgen, Täter, Opfer, didaktische Methoden und empowerment-Ansatz beleuchtet.
Ziel ist es, sexuelle Übergriffe zu verhindern, bevor sie geschehen, indem Kinder gestärkt und Bezugspersonen sensibilisiert werden.
Lehrer benötigen Kenntnisse in Sexualpädagogik und Fähigkeiten zur Förderung einer präventionsfördernden Erziehung im schulischen Umfeld.
Dazu gehören das Erkennen von Grenzverletzungen, die Fähigkeit zur Intervention und die Stärkung des Selbstbewusstseins (Empowerment) der Kinder.
Eltern müssen über Täterstrategien und Risikofaktoren aufgeklärt werden, um ihre Kinder auch im familiären Bereich wirksam schützen zu können.
Es ist ein Ansatz, der darauf abzielt, Kindern ihre eigenen Rechte bewusst zu machen und sie zu befähigen, "Nein" zu sagen und Hilfe zu suchen.
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