Diplomarbeit, 2011
90 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problem- und Aufgabenstellung
1.2 Wissenschaftliche Einordnung und Zielsetzung der Arbeit
1.3 Forschungsmethodik und Aufbau der Arbeit
2. Begriffliche Grundlagen und Theoretischer Hintergrund
2.1 Grundlagen der Logistik
2.2 Verkehrslogistik - Merkmale und Definition
2.3 Seehäfen als zentraler Bestandteil des Logistik- und Transportsystems
2.3.1 Container und Containerterminals
2.3.2 Relevante Transportmittel und Verkehrsträger
2.3.3 Charakteristik der Hafenhinterlandverkehre
2.3.4 Bedeutung der Infrastruktur im Hafenhinterland
2.4 Das System der kombinierten Hafenhinterlandverkehre
2.4.1 Straßengüterverkehr
2.4.2 Schienengüterverkehr
2.4.3 Binnenschifffahrt
2.4.4 Containerterminals
2.4.5 Kombination der Verkehrsträger im System
2.5 Transportstrukturen im Hafenhinterland
2.6 Kriterien für die Wahl des Verkehrsträgers
2.7 Zwischenfazit
3. Ausgangslage und Ermittlung der zukünftigen Containermengen anhand ausgewählter Seehäfen der Nordrange
3.1 Seehafen Hamburg
3.1.1 Umschlagentwicklung und Containerumschlag heute
3.1.2 Charakteristik der Hinterlandanbindung
3.1.3 Seehafenprognose
3.2 Seehafen Bremerhaven
3.2.1 Umschlagentwicklung und Containerumschlag heute
3.2.2 Charakteristik der Hinterlandanbindung
3.2.3 Seehafenprognose
3.3 Seehafen Rotterdam
3.3.1 Umschlagentwicklung und Containerumschlag heute
3.3.2 Charakteristik der Hinterlandanbindung
3.3.3 Seehafenprognose
3.4 Seehafen Antwerpen
3.4.1 Umschlagentwicklung und Containerumschlag heute
3.4.2 Charakteristik der Hinterlandanbindung
3.4.3 Seehafenprognose
3.5 Zwischenfazit
4. Zukünftige Anforderungen an den kombinierten Seehafenhinterlandverkehr in Deutschland - eine Analyse
4.1 Stärken-Schwächen-Analyse des deutschen Hinterlandes
4.1.1 Stärken
4.1.2 Schwächen
4.2 Problemfelder der beteiligten Akteure
4.3 Zwischenfazit
5. Effiziente Hinterlandanbindungen - Ergebnisse und Diskussion
5.1 Grundlagen der Modellbildung
5.2 Implikation eines bestehenden Modells - die „Betuwelinie“
5.3 Ableitung von Handlungsempfehlungen für die deutschen Seehäfen
5.3.1 Empfehlung 1: Entmischung des Güter- und Personenverkehrs im deutschen Schienennetz
5.3.2 Empfehlung 2: moderne Terminalkonzepte im deutschen Hinterland - das Modell „Hinterlandhub“
5.4 Zwischenfazit
6. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den containerisierten Seehafenhinterlandverkehr der Häfen Hamburg und Bremerhaven im Vergleich zu den Konkurrenzhäfen Rotterdam und Antwerpen, um ein Konzept zur effizienten Abwicklung steigender Containermengen im Hinterland zu entwickeln und somit die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Seehäfen langfristig zu sichern.
1. Einleitung
Im Zuge der vergangenen und weiter fortschreitenden Globalisierung hat sich der Austausch von containerisierten Waren mit den Volkswirtschaften in Übersee stark entwickelt und hat so zu einem stetigem Wachstum des internationalen Güterverkehrs geführt. Die Containerschifffahrt kann dabei auf Wachstumsraten von durchschnittlich 10 % p.a. in den letzten 20 Jahren zurückblicken und bildet so den am stärksten wachsenden Schifffahrtsmarkt.
Diese Entwicklung ist in den europäischen Seehäfen, insbesondere den Seehäfen Rotterdam, Antwerpen und den deutschen Seehäfen Hamburg und Bremerhaven zu spüren. Auch hier wurden in den letzten Jahren, analog zum weltweiten Wachstum, teils zweistellige Zuwachsraten erzielt. Das stellt die Seehäfen zunehmend vor Kapazitätsprobleme in Hinsicht auf den Flächenbedarf und die Koordination der beteiligten Schnittstellen. Hamburg und Bremerhaven, welche rund 97 % des Containerumschlags in Deutschland abfertigen, stehen dabei im direkten Wettbewerb zu den ARA-Häfen.
Als bedeutende Schnittstelle zwischen See- und Landverkehren haben die Häfen die Abfertigung der immer größer werdenden Schiffe und dem damit verbundenen Mengenwachstum gerecht zu werden. Ihnen wird die Rolle als zentraler Knotenpunkt zwischen den internationalen Güterströmen und deren Verknüpfung mit den Hinterlandverkehren zu teil. Die Seehäfen beeinflussen durch ihre Leistungsfähigkeit somit direkt auch die Leistungsfähigkeit der internationalen Seeschifffahrt und der ansässigen Binnenwirtschaft.
1. Einleitung: Beschreibt die Globalisierung und das Wachstum der Containerschifffahrt sowie die damit verbundenen Herausforderungen für deutsche Seehäfen im Wettbewerb mit den ARA-Häfen.
2. Begriffliche Grundlagen und Theoretischer Hintergrund: Definiert die Logistik und Verkehrslogistik und erörtert die Rolle der Seehäfen sowie die Funktionsweise des kombinierten Verkehrs.
3. Ausgangslage und Ermittlung der zukünftigen Containermengen anhand ausgewählter Seehäfen der Nordrange: Analysiert detailliert die Situation der Häfen Hamburg, Bremerhaven, Rotterdam und Antwerpen unter Berücksichtigung von Umschlagzahlen und Prognosen.
4. Zukünftige Anforderungen an den kombinierten Seehafenhinterlandverkehr in Deutschland - eine Analyse: Führt eine Stärken-Schwächen-Analyse des deutschen Hinterlandes durch und beleuchtet die Problemfelder der beteiligten Akteure.
5. Effiziente Hinterlandanbindungen - Ergebnisse und Diskussion: Leitet Handlungsempfehlungen wie die Entmischung von Güter- und Personenverkehr und das Hinterlandhub-Modell ab, um die Effizienz zu steigern.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die Ergebnisse der Untersuchung und gibt einen Ausblick auf den weiteren Forschungsbedarf bezüglich der Stärkung der Wettbewerbsposition deutscher Seehäfen.
Seehafenhinterlandverkehr, Containerverkehr, Kombinierter Verkehr, Wettbewerbsfähigkeit, Nordrange, Infrastruktur, Logistiknetzwerk, Modal-Split, Hinterlandhub, Güterverkehr, Schienengüterverkehr, Binnenschifffahrt, Umschlagkapazität, Transportkette, Hinterlandanbindung.
Die Arbeit behandelt die Optimierung des containerisierten Seehafenhinterlandverkehrs, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Seehäfen angesichts steigender globaler Warenströme zu erhalten.
Die zentralen Felder umfassen die Transportinfrastruktur, intermodale Logistikketten, die Analyse von Wettbewerbsfaktoren der Nordrange-Häfen sowie die Modellierung zukünftiger Hinterlandkonzepte.
Das Ziel ist die Entwicklung eines Konzepts, das es ermöglicht, zukünftige Containermengen effizient ins deutsche Hinterland zu transportieren und Engpässe abzubauen.
Die Arbeit nutzt einen explorativen, qualitativ-empirischen Forschungsansatz, basierend auf Literaturrecherche, Datenanalyse und der hermeneutischen Interpretation von Fachtexten.
Der Hauptteil analysiert die aktuelle Situation und Prognosen für führende Seehäfen, bewertet das deutsche Hinterland in einer Stärken-Schwächen-Analyse und entwickelt neue Modelle zur Effizienzsteigerung.
Die Arbeit dreht sich primär um Themen wie Seehafenhinterlandverkehr, kombinierten Verkehr (KV), intermodale Logistik, Standortwettbewerb und Infrastruktureffizienz.
Da der Güterverkehr in Deutschland bei Konflikten oft gegenüber dem Personenverkehr zurückstehen muss, führt die gemischte Streckennutzung zu Verspätungen und mindert die Attraktivität der Bahn.
Es handelt sich um ein Modell, das Sortier- und Konsolidierungsaufgaben aus dem überlasteten Hafengebiet in das Hinterland verlagert, um Durchlaufzeiten zu verkürzen und Schienenkapazitäten in den Häfen freizusetzen.
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