Bachelorarbeit, 2012
63 Seiten, Note: 1,0
A. Einführung
I. Aufbau der Arbeit
II. Themenabgrenzung
B. Grundlagen der Goodwill-Bewertung
I. Anwendungsfälle der Goodwill-Bewertung
II. Wesentliche Begriffsdefinitionen
1. Erläuterungen zum Goodwill
2. Fair Value in der IFRS-Bilanzierung
3. Die Cash Generating Unit
C. Prozessorientierte Darstellung der Goodwill-Bewertung
I. Zugangsbewertung des Goodwills
1. Übertragene Gegenleistung und Nettovermögen
2. Berücksichtigung von Minderheitsgesellschaftern
2.1 Partial Goodwill Approach
2.2 Full Goodwill Approach
2.3 Kritische Würdigung des Goodwill-Wahlrechts
II. Folgebewertung des Goodwills
1. Goodwill-Verteilung auf CGUs
1.1 Zuteilungseinheit
1.2 Zuteilungsschlüssel
2. Impairment-Test des Goodwills
3. Ermittlung des erzielbaren Betrags
4. Ermittlung des Nutzungswertes
4.1 Detailplanungsphase
4.2 Fortschreibungsphase
5. Berücksichtigung von Minderheitsgesellschaftern
5.1 Auswirkungen des Goodwill-Wahlrechts
5.2 Maßgeblichkeit der Goodwill-Allokation
5.3 Beispielhafte Sachverhalte
D. Empirische Analyse des Goodwill-Reportings der DAX30-Konzerne
I. Quantitative Analyse
1. Goodwill-Bestands-Analyse
2. Goodwill-Impairment-Analyse
II. Qualitative Analyse
1. Ausübung des Goodwill-Wahlrechts
2. Ermittlung des erzielbaren Betrags
Ziel dieser Arbeit ist es, die komplexen Facetten der Goodwill-Bewertung unter IFRS-Rechnungslegung praxisnah zu vermitteln und die Anwendung der Neuerungen aus IFRS 3 zu untersuchen. Im Fokus steht dabei die prozessorientierte Darstellung der Zugangs- und Folgebewertung sowie eine empirische Analyse des Reportings der DAX30-Konzerne.
2.3 Kritische Würdigung des Goodwill-Wahlrechts
Eingangs wurde bereits eine erste kritische Würdigung des Goodwill-Wahlrechts hinsichtlich seiner allgemeinen Auswirkung auf einige zentrale Grundsätze des Frameworks angeführt. An dieser Stelle soll nun eine prägnante Betrachtung wesentlicher Kritikpunkte an den beiden Ansätzen folgen.
Während der Partial Goodwill Approach kaum Ermessensspielräume gewährt, da die Minderheitsgesellschafter als Anteil am Nettovermögen in die Ermittlung des Goodwills einfließen, bieten sich dem Bilanzierenden bei Anwendung des Full Goodwill Approach umfängliche bilanzpolitische Möglichkeiten. Insbesondere die Ermittlung des Fair Value der Minderheitenanteile gilt als zentrale Stellschraube der Bilanzpolitik. Aus der Ermittlungsvorschrift des IFRS 3.32 wird ersichtlich, dass ein betragsmäßig hoher Ausweis des Fair Value der Minderheitenanteile im Ergebnis zu einer Erhöhung des Full Goodwill führt. Da bei den meisten Transaktionen die Grundlage eines aktiven Marktes zur Bestimmungen des Fair Value der Minderheitenanteile fehlt, muss regelmäßig auf alternative Bewertungstechniken abgestellt werden – in aller Regel wird eine Form des DCF-Verfahrens angewandt. Im Vordergrund der Kritik stehen vor allem die mit dem DCF-Verfahren verbundenen Ermessenspielräume hinsichtlich der Schätzung der zukünftigen Cashflows und Synergien sowie der Ermittlung des Diskontierungssatzes.
A. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Anlässe für die Arbeit, insbesondere die Neuerungen durch IFRS 3, und legt den Aufbau sowie die Abgrenzung der Untersuchung dar.
B. Grundlagen der Goodwill-Bewertung: Es werden grundlegende Anwendungsfälle sowie wesentliche Begriffsdefinitionen wie Goodwill, Fair Value und Cash Generating Units (CGU) für das Verständnis der weiteren Arbeit definiert.
C. Prozessorientierte Darstellung der Goodwill-Bewertung: Dieser Hauptteil detailliert die bilanzielle Behandlung bei Zugang und Folgebewertung, inklusive des Impairment-Tests und der Besonderheiten bei Minderheitsbeteiligungen.
D. Empirische Analyse des Goodwill-Reportings der DAX30-Konzerne: Hier erfolgt die empirische Auswertung von Geschäftsberichten zur Überprüfung der theoretischen Ausführungen und der praktischen Anwendung des Goodwill-Wahlrechts.
Goodwill, IFRS, Bilanzierung, Fair Value, Impairment-Test, Cash Generating Unit, CGU, Minderheitsgesellschafter, Unternehmenszusammenschluss, Zugangs- und Folgebewertung, DAX30, Bilanzpolitik, Nutzungswert, Unternehmensbewertung, Business Combinations.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bewertung des Goodwills unter den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS), wobei insbesondere die Neuerungen des IFRS 3 im Fokus stehen.
Die zentralen Felder sind die Zugangs- und Folgebewertung des Goodwills, die Berücksichtigung von Minderheitsgesellschaftern sowie die empirische Analyse der Berichterstattung von DAX30-Unternehmen.
Das Ziel ist es, dem Leser die Facetten der Goodwill-Bewertung praxisnah zu vermitteln und die theoretischen Konzepte mit der tatsächlichen Bilanzierungspraxis abzugleichen.
Die Arbeit kombiniert theoretische Herleitungen aus der Fachliteratur mit einer quantitativen und qualitativen empirischen Analyse von Geschäftsberichten der 30 DAX-Konzerne.
Im Hauptteil (Abschnitt C) wird der Prozess der Goodwill-Bewertung von der Zugangsbewertung bis hin zur komplexen Folgebewertung und den verschiedenen Testverfahren detailliert erläutert.
Wichtige Begriffe sind Goodwill, IFRS, Impairment-Test, CGU, Fair Value, Minderheitsgesellschafter und Bilanzpolitik.
Es ist ein zentraler Streitpunkt, da es dem Bilanzierenden Ermessensspielräume zwischen dem Partial Goodwill Approach und dem Full Goodwill Approach ermöglicht, die Bilanzkennzahlen beeinflussen können.
Die empirische Analyse zeigt, dass der Nutzungswert bevorzugt wird, da er direkt auf internen Planungsrechnungen basiert und somit die Datenbeschaffung im Vergleich zur Ermittlung von Marktpreisen erleichtert.
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