Diplomarbeit, 1996
132 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit befasst sich mit den Faktoren, die zur Hochaltrigkeit führen können, und erforscht diese anhand von Einzelbiographien. Das Hauptziel ist es, ein tieferes Verständnis für die individuellen Lebenserfahrungen hochaltriger Personen zu gewinnen und herauszufinden, welche Faktoren möglicherweise zu einem hohen Alter beitragen. Die Arbeit untersucht dabei die Frage, ob Hochaltrigkeit primär durch genetische Faktoren, individuelle Lebensgeschichten oder durch eine Kombination beider beeinflusst wird.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema Hochaltrigkeit und beleuchtet die demographische Entwicklung sowie die Altersentwicklung bzw. den Alterspilz. Anschließend werden die Begriffe Alt und Altern definiert und verschiedene Altersbestimmungen, wie das kalendarische, biologische, psychologische und soziale Alter, vorgestellt. Es folgt eine Übersicht über verschiedene Alternstheorien, wie das Defizitmodell, die kognitive Alternstheorie, die Aktivitätstheorie, die Disengagement Theorie und die Kontinuitätstheorie.
Im weiteren Verlauf wird der Altersstrukturwandel im Lebenslagenkonzept analysiert. Dabei werden die Themen Verjüngung des Alters, Entberuflichung, Feminisierung, Singularisierung und Hochaltrigkeit näher betrachtet. Schließlich werden verschiedene wissenschaftliche Erklärungsansätze zum Altern vorgestellt. Die Arbeit schließt mit einer Diskussion darüber, woran es hypothetisch liegen könnte, dass Menschen so alt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Rolle der Lebenskontinuität.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Hochaltrigkeit, Einzelbiographien, Hypothesengenerierung, Lebenskontinuität, Lebenserfahrung, Lebenssinn, Lebenszufriedenheit, genetische Faktoren, Altersentwicklung, demographische Entwicklung und Alternstheorien.
Hochaltrigkeit bezeichnet die Lebensphase sehr alter Menschen (oft ab 80 oder 90 Jahren). Die Arbeit untersucht, welche Faktoren dazu führen, dass Menschen dieses hohe Alter erreichen.
Das Fazit der qualitativen Interviews in dieser Arbeit deutet darauf hin, dass Hochaltrigkeit sehr wahrscheinlich hauptsächlich genetisch bedingt ist und weniger vom individuellen Lebenslauf abhängt.
Es wird vermutet, dass hochaltrige Menschen psychische Kräfte entwickelt haben, die es ihnen ermöglichen, schwierige Situationen besser zu verkraften und eine positive Lebenseinstellung zu bewahren.
Da Frauen statistisch gesehen eine höhere Lebenserwartung haben, sind in der Gruppe der Hochaltrigen deutlich mehr Frauen vertreten, was spezifische soziale und ökonomische Herausforderungen (z. B. Altersarmut) mit sich bringt.
Vorgestellt werden unter anderem das Defizitmodell, die Aktivitätstheorie, die Disengagement-Theorie und die Kontinuitätstheorie.
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