Masterarbeit, 2011
107 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung und Zielsetzung
2. Grundlagen und Definitionen der Talentförderung im Sport und in der Wirtschaft
2.1. Talent
2.2. Talent Scouting
2.3. Talent Management und Talentförderung
3. Gegenwärtiges Talent Management – der integrative Ansatz in beiden Branchen
3.1. Talentsuche und -gewinnung
3.2. Talentidentifizierung und -auswahl
3.3. Talententwicklung und -förderung
3.4. Talenteinsatz
3.5. Talentbindung
4. Modernes Talent Management – wie Fußball und Wirtschaft voneinander profitieren
4.1. Heutiges Konzept im Bereich Fußball
4.1.1. Deutscher Fußball-Bund – Talentförderprogramm
4.1.2. Bundesliga Nachwuchsleistungszentrum
4.1.3. Eliteschule des Fußballs und Fußballschule
4.1.4. Komparatives Beispiel anhand von kleinen Amateurvereinen
4.2. Gegenwärtige Talent Management Konzepte bei Großunternehmen
4.2.1. Infineon Technologies AG
4.2.2. Texas Instruments Inc.
4.2.3. AUDI AG
4.3. Aktuelle Talent Management Ansätze bei mittelständischen Unternehmen
4.4. Analogien und Synergien aus dem Bereich Fußball und Wirtschaft
4.5. Unterscheidungsmerkmale zwischen Fußball und Wirtschaft
5. Zukunftsaussichten
5.1. Zukünftiges Talent Management Konzept im Bereich Fußball
5.2. Zukünftiges Talent Management Konzept im Bereich Wirtschaft
6. Vorschläge und Empfehlungen
6.1. Was kann der Fußball von der Wirtschaft lernen?
6.2. Was kann die Wirtschaft vom Fußball lernen?
7. Zusammenfassung
7.1. Systematik der Masterarbeit
7.2. Resultate der Masterarbeit
Ziel dieser Arbeit ist die Erforschung und der Vergleich von Talent Management Strategien in der deutschen Wirtschaft sowie im professionellen Fußball, um Synergien und gegenseitige Lernpotenziale für eine effektive Personalentwicklung aufzuzeigen.
3.1. Talentsuche und -gewinnung
Das erste Element aus dem Talent Management Konzept beschäftigt sich mit der Talentsuche und -gewinnung welches im Human Resource Management im Fachbereich Personalbeschaffung, teilweise auch Personalmarketing und im Fußball dem Talent Scouting untergliedert ist. Das Ziel der Suche und Gewinnung besteht darin, langfristige, enge, persönliche Beziehungen zu vielversprechenden, talentierten Kandidaten und Spielern aufzubauen und zu halten. Hierbei spielen der Aufbau einer zielgruppenorientierten Arbeitgebermarke, das Talent Relationship Management und die Bindung eine wichtige Rolle.
Viele Unternehmen (besonders Großunternehmen) setzen seit einigen Jahren auf Talent Scouts in der freien Wirtschaft, weil die klassische Mitarbeitersuche, bei der die große Masse angesprochen wird, nicht die gewünschten Erfolge verbuchen konnte. Dabei versuchen die Unternehmen extern mit den Studierenden „Kontakt auf Augenhöhe“ aufzubauen und überall dort aktiv zu werden, wo sich die Zielgruppe des Unternehmens tummelt – in Hörsälen und Lehrstühlen, bei Facebook und Twitter. Dabei gehen die Unternehmen sogar noch einen Schritt weiter und verlangen von Ihren Talentsichtern weitere Talent Scouts zu finden, die als Informanten und Multiplier an den Fakultäten agieren. Talent Scouts, wie bereits im Kapitel 2.3. dargestellt, müssen neben dem richtigen Bauchgefühl, eine exzellente Vernetzung in der Zielgruppe, Menschenkenntnisse, ein Gespür für Potenziale und die spezifischen Fachkenntnisse mitbringen. Nach dem Motto „Speak customers languages“ bewegen sich die Potentialsucher wie Vertriebsmitarbeiter in einem Territorium um „Aufträge“ für das Unternehmen zu gewinnen, nur mit dem großen Unterschied, dass das imaginäre Produkt „Unternehmen“, anstatt das Gut vermarktet wird. Darüber hinaus müssen sich die Scouts so selbstverständlich und sicher in der Welt der Kandidaten bewegen, dass sie nicht als Fremdkörper wahrgenommen werden. Schließlich sind sie zunächst, bei sportlichen Wettkämpfen genauso wie bei Businesskonferenzen oder in Karrierenetzwerken wie Xing und LinkedIn in geheimer Mission unterwegs und nicht um klassische Unternehmenswerbung zu betreiben.
1. Einführung und Zielsetzung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz des Talent Managements als strategischen Erfolgsfaktor und definiert das Ziel der Arbeit, Analogien zwischen Fußballförderung und Unternehmensführung aufzuzeigen.
2. Grundlagen und Definitionen der Talentförderung im Sport und in der Wirtschaft: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten wie Talent, Talent Scouting und Talent Management definiert, um eine fundierte Basis für den Branchenvergleich zu schaffen.
3. Gegenwärtiges Talent Management – der integrative Ansatz in beiden Branchen: Dieses Kapitel strukturiert Talent Management in fünf Kernprozesse: Suche, Identifikation, Entwicklung, Einsatz und Bindung.
4. Modernes Talent Management – wie Fußball und Wirtschaft voneinander profitieren: Der Hauptteil analysiert die praktischen Umsetzungskonzepte im DFB, bei Bundesliga-Nachwuchsleistungszentren sowie in ausgewählten Großunternehmen und KMUs.
5. Zukunftsaussichten: Hier werden künftige Trends wie die stärkere Nutzung digitaler Medien und die Notwendigkeit proaktiver Identifizierungsmaßnahmen skizziert.
6. Vorschläge und Empfehlungen: Dieses Kapitel leitet konkrete Handlungsempfehlungen ab, wie beide Branchen voneinander lernen können, um ihre Talentstrategien zu optimieren.
7. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer systematischen Aufarbeitung der Ergebnisse und bekräftigt die Bedeutung der fünf Kernparameter für ein erfolgreiches Talentmanagement.
Talent Management, Wirtschaft, Fußball, Talentsuche, Talentidentifikation, Talententwicklung, Talenteinsatz, Talentbindung, Personalmarketing, Human Resource Management, Nachwuchsleistungszentrum, Potentialträger, Employer Branding, Fachkräftemangel, Strategische Personalentwicklung
Die Masterarbeit befasst sich mit der vergleichenden Analyse von Talent Management Systemen in der deutschen Wirtschaft und der Talentförderung im professionellen Fußball in Deutschland.
Zentrale Themen sind die Gewinnung, Identifikation, Entwicklung, der Einsatz und die Bindung von Leistungsträgern in beiden Branchen.
Das Ziel ist es, Analogien, Synergien und Unterscheidungsmerkmale aufzuzeigen, um Unternehmen und Sportvereinen eine praktische Hilfestellung zur Optimierung ihrer Talentstrategien zu geben.
Der Autor wählt einen komparativen Ansatz, bei dem empirische Beobachtungen aus der freien Wirtschaft mit den konzeptionellen Strukturen der Talentförderung im deutschen Fußball verknüpft werden.
Der Hauptteil analysiert detailliert moderne Konzepte, angefangen bei den Talentförderprogrammen des DFB und der Nachwuchsleistungszentren bis hin zu spezifischen Programmen bei Unternehmen wie Infineon, Texas Instruments und AUDI.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Talent Management, Talententwicklung, Personalmarketing, Employer Branding und Potentialerkennung.
Ein Hauptunterschied liegt in der ausgeprägten, zentral gesteuerten Förderpyramide des DFB, die im Vergleich zur Wirtschaft eine sehr frühzeitige und systematische Sichtung ab dem Kindesalter ermöglicht.
Großunternehmen nutzen oft eine Kombination aus Talent Relationship Management, leistungsgerechten Vergütungsmodellen, individuellen Karrierepfaden und der emotionalen Bindung durch starke Arbeitgebermarken.
Soziale Medien und Netzwerke gewinnen massiv an Bedeutung, da sie eine proaktive Informationsbeschaffung und einen direkten, kontinuierlichen Dialog mit potenziellen Kandidaten ermöglichen.
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