Diplomarbeit, 2012
73 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Begriffsanalyse
2.1 Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung
2.1.1 Agenda 21
2.1.2 Das Drei-Säulen-Modell (Triple Bottom Line)
2.2 Corporate Social Responsibility (CSR)
2.3 Corporate Citizenship (CC)
3 Konzeptionelle Grundlagen nachhaltiger Unternehmensführung
3.1 Nachhaltigkeitsorientierte Wettbewerbsstrategien
3.2 Sustainability Balanced Scorecard (SBSC)
3.3 Nachhaltige Produkt- und Prozessinnovationen
3.4 Die Erzielung von Wettbewerbsvorteilen durch nachhaltige Unternehmensführung
3.5 Green Economy
4 „Performance based on Sustainability“ – Das Beispiel Henkel
4.1 Kurzvorstellung des Unternehmens
4.2 Henkel und Nachhaltigkeit
4.2.1 Beitrag zu strategischen Prioritäten
4.2.2 Globale Herausforderungen
4.2.3 Fünf Fokusfelder nachhaltigen Handelns
4.2.4 Nachhaltigkeitsbericht
4.3 Die Anforderung an die Wertschöpfungskette
4.3.1 Definition der Wertschöpfungskette
4.3.2 Analyse der Wertkette
5 Bewertung unternehmerischer Nachhaltigkeit
5.1 Bewertungsziel
5.2 Bewertungsmethoden
5.2.1 Sustainable Value Added
5.2.2 PROSA – Product Sustainability Assessment
5.3 Kritische Würdigung
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz und Umsetzung einer nachhaltigen Unternehmensführung. Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen ökologische, soziale und ökonomische Herausforderungen strategisch integrieren können, um Wettbewerbsvorteile zu generieren und langfristig nachhaltig zu wirtschaften.
3.1 Nachhaltigkeitsorientierte Wettbewerbsstrategien
Wird der Frage nachgegangen, warum sich Unternehmen des Nachhaltigkeitsthemas annehmen, so sind häufig strategische Gründe dafür zu finden. In Strategien, die das Bindeglied zwischen Zielen und Maßnahmen bilden, werden einerseits Aspekte der unternehmerischen Verantwortung und des aufgeklärten Selbstverständnisses, andererseits aber auch Elemente der Ökonomität und Wettbewerbsfähigkeit sowie des Images und der Reputation akzentuiert. Die entsprechende Wahl der Nachhaltigkeitsstrategie ist von verschiedenen Faktoren abhängig, da die Nachhaltigkeitsanforderungen von Branche zu Branche variieren und stark vom Branchen- bzw. Unternehmenskontext beeinflusst werden. Dieser führt letzten Endes zur tatsächlichen Ausprägung einer Nachhaltigkeitsstrategie. Durch die Orientierung der Nachhaltigkeitsstrategien am finanziell bemessenen Unternehmenswert lassen sich drei wettbewerbsstrategische Gründe für ein nachhaltiges Unternehmenshandeln unterscheiden: Zum einen geht es um die Planungssicherheit, bei der die langfristige Absicherung des Unternehmenserfolges aufgrund großer Unsicherheiten im Fokus steht. Zweitens geht es um die Vermeidung von Konflikten mit internen und externen Stakeholdern, dementsprechend um die Sicherung von Akzeptanz und Legitimität. Und es geht drittens um Innovation und Zukunftssicherung, also darum, bestehende Kunden langfristig zu binden und neue Kunden zu generieren. Das Antizipieren und Profitieren von Differenzierungs- und Marktpotenzialen kann somit zu Wettbewerbsvorteilen führen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der nachhaltigen Unternehmensführung ein und definiert den Rahmen sowie die Zielsetzung der Literaturanalyse.
2 Begriffsanalyse: In diesem Kapitel werden zentrale Begriffe wie Nachhaltigkeit, Agenda 21, Drei-Säulen-Modell, CSR und CC definiert und voneinander abgegrenzt.
3 Konzeptionelle Grundlagen nachhaltiger Unternehmensführung: Das Kapitel erläutert Strategien, Methoden und Innovationsansätze, durch die Nachhaltigkeit in die Unternehmensführung und Wertschöpfung integriert werden kann.
4 „Performance based on Sustainability“ – Das Beispiel Henkel: Anhand des Unternehmens Henkel wird praktisch demonstriert, wie Nachhaltigkeit in die Unternehmensstrategie, die Fokusfelder und die Wertschöpfungskette eingebettet wird.
5 Bewertung unternehmerischer Nachhaltigkeit: Dieses Kapitel stellt Instrumente zur Messung von Nachhaltigkeitsleistungen vor, namentlich den Sustainable Value Added und PROSA, und diskutiert deren Anwendung.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, Nachhaltigkeit als iterativen Prozess in das unternehmerische Handeln zu integrieren.
Nachhaltige Unternehmensführung, Corporate Social Responsibility, CSR, Nachhaltige Entwicklung, Drei-Säulen-Modell, Sustainability Balanced Scorecard, SBSC, Wertschöpfungskette, Henkel, Innovationsmanagement, Green Economy, Nachhaltigkeitsbericht, Wettbewerbsvorteil, Nachhaltigkeitsbewertung, PROSA
Die Arbeit analysiert die theoretischen Konzepte und praktischen Ansätze nachhaltiger Unternehmensführung und untersucht, wie Unternehmen durch nachhaltiges Handeln langfristige Wettbewerbsvorteile erzielen können.
Zentrale Themen sind Begriffsdefinitionen nachhaltiger Entwicklung, strategische Management-Tools wie die Sustainability Balanced Scorecard, Innovationsstrategien und die Bewertung von Nachhaltigkeitsleistungen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ökonomische Profitabilität und soziale bzw. ökologische Verantwortung in Unternehmensstrategien integriert werden können, um langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern.
Die Diplomarbeit basiert auf einer qualitativen Literaturanalyse von Fachzeitschriften und wissenschaftlichen Publikationen, ergänzt durch eine Fallstudienbetrachtung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Begriffsanalyse, die Vorstellung von Strategien und Bewertungsmethoden sowie eine detaillierte Fallstudie des Henkel-Konzerns.
Kernbegriffe sind Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Stakeholder-Orientierung, Wertschöpfungskette, Innovationsmanagement und ökologische Effizienz.
Henkel dient als konkretes Praxisbeispiel, um die Umsetzung nachhaltiger Strategien entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie die Anwendung von Nachhaltigkeitsberichterstattung zu illustrieren.
PROSA ist ein strategisches Bewertungsinstrument, das eine integrierte Analyse von ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten entlang der gesamten Produktlinie ermöglicht.
Dieser wertorientierte Ansatz ermittelt, welchen wirtschaftlichen Mehrwert ein Unternehmen durch den Einsatz ökologischer und sozialer Ressourcen generiert.
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