Bachelorarbeit, 2010
45 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Fotografien von Gewaltverbrechen, insbesondere aus der Täterperspektive. Sie untersucht die Macht von Bildern und ihre Fähigkeit, unsere Wahrnehmung und Realität zu beeinflussen. Die Arbeit analysiert, wie Fotografien als Trophäen und Amulette, aber auch als Waffen im Krieg eingesetzt werden können.
Die Einleitung führt in das Thema der Gewaltbilder ein und beleuchtet die Bedeutung von Fotografien als Zeugnisse der Realität. Kapitel 2 untersucht die Macht von Bildern im Zusammenhang mit Wahrnehmung und Realität. Kapitel 3 widmet sich Fotografien von Gewaltverbrechen aus der Täterperspektive, wobei anhand von Beispielen aus dem Zweiten Weltkrieg und der Lynchfotografie in Amerika die Funktion von Bildern als Trophäen und Amulette herausgestellt wird. Kapitel 4 analysiert den "Krieg der Bilder" im Kontext von 9/11 und Abu Ghraib, wobei die neue Bildaktpolitik im asymmetrischen Krieg und der "Biopictorial Turn" betrachtet werden. Kapitel 5 diskutiert den Umgang mit Gewaltbildern und die Frage, ob sie als Waffen oder Beweise eingesetzt werden sollten.
Die Arbeit befasst sich mit Themen wie Gewaltbildern, Täterperspektive, Wahrnehmung, Realität, Fotografie, Trophäen, Amulette, Krieg der Bilder, asymmetrischer Krieg, 9/11, Abu Ghraib, "Biopictorial Turn", Klonen, Terror, Waffen, Beweise, ethische und moralische Herausforderungen.
Fotografien gelten als Zeugnisse der Realität und können Schockmomente erzeugen, die Worte nicht erreichen. Sie beeinflussen unsere Wahrnehmung und können als Trophäen oder Waffen fungieren.
Die Arbeit analysiert Bilder, die von Tätern, Mitschuldigen oder Befürwortern aufgenommen wurden, um eine bestimmte Absicht oder Funktion zu erfüllen, wie etwa die Selbstdarstellung oder Einschüchterung.
Es werden Knipser-Fotografien aus dem Zweiten Weltkrieg, Lynchmorde in den USA, der 11. September 2001 und die Folterfotos von Abu Ghraib untersucht.
Dieser Begriff beschreibt die Verbindung technischer Bildmöglichkeiten mit den Phänomenen von Klonen und Terror im zeitgenössischen „Bilderkrieg“.
Die Arbeit diskutiert die ethische Frage, ob das Zeigen dieser Bilder notwendig ist, um Verbrechen zu beweisen, oder ob man durch die Betrachtung zum Komplizen der Täter wird.
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