Bachelorarbeit, 2012
68 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gang der Untersuchung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Erläuterungen zur Work-Life-Balance
2.1.1 Allgemeine Definition
2.1.2 Aktuelle Entwicklung der Work-Life-Balance
2.2 Modelle zur Förderung der Work-Life-Balance
2.2.1 Umgang mit Modellen zur Förderung der Work-Life-Balance
2.2.2 Zeitwertkonto und Sabbatical
2.2.3 Teilzeit
2.2.4 Vertrauensarbeitszeit
2.2.5 Lebenszyklusorientierte Personalpolitik
2.2.6 Audits und Zertifizierungen
2.3 Erkenntnisse aus dem Bereich Mitarbeiterbefragung
2.3.1 Zweck einer Mitarbeiterbefragung
2.3.2 Umgang mit den Ergebnissen einer Mitarbeiterbefragung
2.4 Empirisches Vorgehen
2.4.1 Einordnung in die empirische Forschung
2.4.2 Statistische Auswertung
3 Umsetzung der Analyse
3.1 Vorbereitung für die Analyse
3.1.1 Festlegung des Zwecks der Analyse
3.1.2 Herangehensweise der Auswertung
3.1.3 Aufbau des Fragebogens
3.1.4 Kontaktaufbau und Korrespondenz mit den Unternehmen
3.1.5 Durchführung mit Lime Survey
3.2 Durchführung der Analyse
3.2.1 Allgemeiner Verlauf der Analyse
3.2.2 Verlauf der Klicks mit bit.ly
3.3 Aufbereitung der Daten
3.4 Empirische Analyse der Daten
3.4.1 Einführung in die Analyse
3.4.2 Teilnehmerprofil der Analyse
3.4.3 statistische Kennzahlen der Fragen
3.4.4 Einfluss verschiedener Faktoren auf die Frage 1
3.4.5 Konnektivität der Fragen untereinander
3.4.6 Besondere Betrachtung der offenen Frage
4 Handlungsempfehlungen
5 Fazit
Die Arbeit untersucht mittels einer quantitativen Mitarbeiterbefragung den Status Quo der Work-Life-Balance (WLB) bei Arbeitnehmern, um Erkenntnisse über deren Zufriedenheit, Belastung und Wünsche für betriebliche Verbesserungen zu gewinnen und daraus Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
2.1.1 Allgemeine Definition
Work-Life-Balance ist ein englischer Begriff, der einen starken Einzug in die deutsche Sprache gefunden hat. Er setzt sich aus Arbeit (Work), Leben (Life) und Balance zusammen. Eine entsprechende deutsche Begrifflichkeit wäre die Vereinbarkeit des Privatlebens mit dem Berufsleben. Dabei stehen die Arbeit und das Privatleben im psychologischen Gleichgewicht, sind also ausgewogen. Somit ist hierbei von einem „Sollzustand“ auszugehen, den es zu erreichen gilt. Der Begriff zeigt jedoch kein quantitativ „richtiges“ Verhältnis auf, denn der ausgewogene Spagat ist nur subjektiv bestimmbar.
Eine Vielzahl von Faktoren nimmt Einfluss auf den Berufstätigen, die zu einem Gefühl der Balance und Ausgeglichenheit führt oder das Gegenteil bewirkt. Dabei ist u.a. entscheidend, ob ein intaktes Familienleben, eine gesunde Partnerschaft, eine regenerative physische Entlastung oder ausreichend persönlicher Entfaltungsspielraum gegeben sind. Diese und weitere jeweiligen Ausprägungen beeinflussen die psychische Belastbarkeit und damit das Leistungspotenzial der Berufstätigen. Beim näheren Betrachten des Begriffs wird deutlich, dass dieser sein zu beschreibendes Objekt sehr einseitig definiert. Die WLB beinhaltet weniger das Abwägen zweier Schalen, als vielmehr ein Mobilé, welches das Gleichgewicht aus einer größeren Anzahl von Einflüssen zu vereinen sucht.
1 Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung von Work-Life-Balance aufgrund steigender Belastungen im Berufsalltag und definiert die Zielsetzung sowie das Vorgehen der empirischen Analyse.
2 Theoretische Grundlagen: Erläutert den Begriff der Work-Life-Balance, stellt verschiedene betriebliche Fördermodelle vor und diskutiert den Nutzen sowie die Durchführung von Mitarbeiterbefragungen.
3 Umsetzung der Analyse: Dokumentiert den gesamten Prozess von der Vorbereitung des Fragebogens und der Akquise der Teilnehmer bis hin zur Durchführung der Befragung und der statistischen Auswertung der erhobenen Daten.
4 Handlungsempfehlungen: Leitet aus den empirischen Ergebnissen konkrete Maßnahmen für Arbeitgeber ab, um die Work-Life-Balance und Mitarbeiterzufriedenheit in Unternehmen zu verbessern.
5 Fazit: Reflektiert die Zielerreichung der Arbeit und unterstreicht die Relevanz der Erkenntnisse für zukünftige Veränderungen in der Arbeitswelt zur Steigerung des Wohlbefindens und der Leistung der Arbeitnehmer.
Work-Life-Balance, Mitarbeiterbefragung, Arbeitszufriedenheit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Burnout, Überstunden, Personalführung, Sabbatical, Zeitwertkonto, Arbeitszeitmodelle, Unternehmenskultur, Employee Retention, Employer Branding, Demografischer Wandel, Fachkräftemangel
Die Arbeit analysiert das Thema Work-Life-Balance aus der Perspektive der Arbeitnehmer, um deren aktuelle Belastungssituation sowie Wünsche an eine verbesserte Gestaltung des Arbeitsalltags zu verstehen.
Zentrale Themen sind die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben, der Einfluss von Arbeitszeiten und Überstunden auf die Zufriedenheit sowie die Bedeutung präventiver Maßnahmen gegen Burnout.
Ziel ist es, ein aktuelles Bild der Einschätzung von Arbeitnehmern hinsichtlich ihres Ist-Zustandes und ihrer Wünsche zur Work-Life-Balance zu zeichnen und hieraus fundierte Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
Die Autorin führt eine quantitative empirische Untersuchung mittels eines standardisierten, webbasierten Fragebogens durch, wobei die Daten statistisch ausgewertet werden.
Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung zu Work-Life-Balance und Mitarbeiterbefragungen als auch die praktische Umsetzung der Befragung und die detaillierte empirische Analyse der gewonnenen Datensätze.
Wichtige Begriffe sind Work-Life-Balance, Mitarbeiterzufriedenheit, Arbeitszeitgestaltung, Unternehmenskultur und die Vermeidung von Burnout-Symptomen.
Die Autorin betont, dass Instrumente zur Förderung nur dann wirksam sind, wenn sie aktiv von der Unternehmenskultur und den Führungskräften getragen und unterstützt werden.
Dies dient als Anreiz für teilnehmende Unternehmen, da sie durch diese Auswertung eigene unternehmensspezifische Erkenntnisse erhalten, die als Entscheidungsgrundlage für interne Verbesserungen dienen können.
Die Untersuchung zeigt, dass Männer und Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sehr ähnlich bewerten, weshalb Maßnahmen zur Verbesserung nicht zwangsläufig geschlechterspezifisch angepasst werden müssen.
Eine transparente Kommunikation der Ziele der Befragung ist entscheidend, um Vertrauen bei den Arbeitnehmern aufzubauen und eine hohe Teilnahmerate sowie ehrliche Antworten zu gewährleisten.
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