Magisterarbeit, 2011
78 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit untersucht die Problematik der Lehrstellenkrise in Deutschland. Ziel ist es, die Geeignetheit der Umlagefinanzierung als Mittel zur Lösung dieser Krise zu beurteilen. Die Studie befasst sich dabei mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Faktoren, die zur Lehrstellenkrise beitragen.
Kapitel 2 identifiziert die zentralen Faktoren, die die Funktionsfähigkeit des dualen Ausbildungssystems beeinträchtigen. Es werden die Ausbildungsmotivation von Betrieben und das Kosten-Nutzen-Kalkül beleuchtet.
Kapitel 3 befasst sich mit dem Begriff der Ausbildungsreife und untersucht den Einfluss des Wandels auf die Qualifikationsprofile zukünftiger Fachkräfte.
Kapitel 4 analysiert die Relevanz von Kosten-Nutzen und Ausbildungsreife für die betriebliche Entscheidung zur Besetzung von Ausbildungsplätzen. Es werden empirische Studien und wissenschaftliche Ansichten zur Ausbildungsreifediskussion vorgestellt.
Kapitel 5 präsentiert die Initiative "Ausbildung für Alle" und erklärt das Konzept der Umlagefinanzierung. Es wird die Lösungstauglichkeit der Umlage in Bezug auf die Lehrstellenkrise geprüft.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Lehrstellenkrise im deutschen dualen Ausbildungssystem. Wichtige Themenbereiche sind die Ausbildungsmotivation von Betrieben, das Kosten-Nutzen-Kalkül, Ausbildungsreife, der Einfluss des Wandels auf Qualifikationsprofile und die Initiative "Ausbildung für Alle". Zentral ist die Analyse der Umlagefinanzierung als Instrument zur Lösung der Lehrstellenkrise.
Die Krise wird durch ein Kosten-Nutzen-Kalkül der Betriebe, mangelnde Ausbildungsreife der Bewerber und strukturellen wirtschaftlichen Wandel beeinflusst.
Alle Betriebe zahlen in einen Fonds ein; Betriebe, die ausbilden, erhalten daraus eine finanzielle Förderung, um die Ausbildungslast fairer zu verteilen.
Es beschreibt die notwendigen schulischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen, die Jugendliche mitbringen müssen, um eine Berufsausbildung erfolgreich zu absolvieren.
Die Arbeit prüft kritisch, ob dieses Modell geeignet ist, mehr Ausbildungsplätze zu schaffen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.
Wegen der engen Verzahnung von Theorie (Berufsschule) und Praxis (Betrieb), die eine hohe Fachkräftequalität und niedrige Jugendarbeitslosigkeit sichert.
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