Hausarbeit, 2011
16 Seiten, Note: 1,3
1. Problemstellung
2. Vom Curriculum zum Feinziel – Die ‚Operationalisierung’
3. Die Lehrzieltaxonomien
3.1 Eine Definition
3.2 Taxonomien im kognitiven Bereich
3.3 Taxonomien im affektiven Bereich
4. Exemplarische ‚Operationalisierung’ anhand des Lehrplan Englisch für Gymnasien/Gesamtschulen Sekundarstufe II
4.1 Exemplarische Grobziele
4.2 Operationalisierung mit Hilfe der kognitiven Taxonomien
4.3 Operationalisierung mit Hilfe der affektiven Taxonomien
5. Probleme bei der Lehrzieloperationalisierung
6. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Prozess der Operationalisierung von Lehr- und Lernzielen zu erläutern und dessen praktische Relevanz für die Unterrichtsplanung zu verdeutlichen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie Lehrzieltaxonomien als Strukturhilfen diesen Transformationsprozess von abstrakten Curriculums-Vorgaben hin zu beobachtbaren Feinzielen unterstützen und welche methodischen Probleme dabei auftreten können.
3.2 Taxonomien im kognitiven Bereich
Bloom unterscheidet im kognitiven Bereich zwischen sechs hierarchisch angeordneten Stufen. Diese werden auch Kategorien genannt. Sie setzen einander jeweils voraus. Die Stufen sind ‚Wissen’, ‚Verstehen’, ‚Anwenden’, ‚Analyse’, ‚Synthese’ und ‚Evaluation’. (vgl. Sczensny/Lüdecke 1998, S. 413)
Die Stufe des ‚Wissens’ „umfasst das Erinnern von Einzelheiten und Allgemeinem, das Erinnern von Methoden und Prozessen oder von Sitten, Strukturen oder Hintergründen.“ (Meyer 1977, S. 122) Die Kategorie ‚Wissen’ gliedert sich in drei Unterkategorien: ‚Kenntnis von Kriterien’, ‚Kenntnis der Methodologien’ und ‚Kenntnis der Universalien und Abstraktionen eines Gebietes’. Die letzte Kategorie spaltet sich wiederum in die ‚Kenntnis von Prinzipien und Generalisationen’ und die ‚Kenntnis von Theorien und Strukturen’. (vgl. Meyer 1977, S. 122 – 125)
1. Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Rahmenrichtlinien ein und definiert die Notwendigkeit der Operationalisierung von Lehrzielen für die Unterrichtsplanung.
2. Vom Curriculum zum Feinziel – Die ‚Operationalisierung’: Es wird der Begriff der Operationalisierung definiert und das formale Verfahren zur Überführung von Richt- in Feinziele kritisch beleuchtet.
3. Die Lehrzieltaxonomien: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der kognitiven und affektiven Taxonomien nach Bloom und Krathwohl als Hilfsmittel zur Klassifizierung.
4. Exemplarische ‚Operationalisierung’ anhand des Lehrplan Englisch für Gymnasien/Gesamtschulen Sekundarstufe II: Die Arbeit zeigt anhand konkreter Beispiele aus dem Lehrplan Englisch, wie kognitive und affektive Feinziele aus Grobzielen abgeleitet werden.
5. Probleme bei der Lehrzieloperationalisierung: Hier werden kritische Aspekte diskutiert, darunter die Einschränkung der pädagogischen Freiheit und Motivationsprobleme bei Schülern.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den Nutzen von Lehrzieltaxonomien für die Unterrichtsplanung und Lernkontrolle.
Lehrziel, Operationalisierung, Taxonomie, Bloom, Krathwohl, Unterrichtsplanung, Grobziel, Feinziel, Kognitiver Bereich, Affektiver Bereich, Curriculum, Lehrplan, Unterrichtserfolg, Lernkontrolle, Didaktik
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Transformation von allgemeinen curricularen Vorgaben in konkrete, operationalisierbare Unterrichtsziele mittels wissenschaftlich fundierter Lehrzieltaxonomien.
Zentrale Themen sind die Didaktik der Unterrichtsplanung, die verschiedenen Stufen der kognitiven und affektiven Lernziele sowie die kritische Auseinandersetzung mit der methodischen Umsetzung von Zielvorgaben.
Das Ziel ist es, den Nutzen und die Anwendung von Lehrzieltaxonomien (insb. Bloom und Krathwohl) bei der Planung von Unterrichtseinheiten praxisnah zu verdeutlichen.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse didaktischer Theorien, die durch ein konkretes Anwendungsbeispiel aus dem Lehrplan Englisch für die Sekundarstufe II veranschaulicht wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung der Taxonomien, deren exemplarische Anwendung auf einen Englischlehrplan sowie eine Diskussion der mit der Operationalisierung verbundenen Probleme.
Die wichtigsten Begriffe sind Operationalisierung, Lehrzieltaxonomie, kognitiver/affektiver Bereich, Unterrichtsplanung, Grob- und Feinziele sowie Lehrzielkontrolle.
Er dient als praxisnahes Fallbeispiel, um zu demonstrieren, wie abstrakte Anforderungen (z.B. interkulturelles Lernen) in messbare und beobachtbare Feinziele übersetzt werden können.
Kritisiert werden insbesondere die Einschränkung des pädagogischen Entscheidungsfreiraums der Lehrkraft sowie die Gefahr, dass der Fokus zu stark auf messbare Fakten gelegt wird und emanzipatorische Lernziele vernachlässigt werden.
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