Bachelorarbeit, 2010
64 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
2. Begriffsklärung
3. Was bedeutet organisatorische Steuerung?
3.1 Neue Steuerungsmodelle in sozialwirtschaftlichen Einrichtungen !?
3.2 Betriebswirtschaftliche Aspekte in der Sozialen Arbeit
3.2.1 Was ist Controlling?
3.2.2 Operatives Controlling
3.2.3 Instrumente des operativen Controllings
3.2.4 Strategisches Controlling
3.2.5 Instrumente des strategischen Controllings
3.3 Was bedeutet Wandel und welche Prägung hat er?
3.4 Warum ist der Wandel für Einrichtungen der Sozialwirtschaft wichtig und notwendig?
4. Zwischenbilanz
5. Balanced Scorecard und Case Management als organisatorisches Steuerungsinstrument
5.1 Balanced Scorecard für Soziale Organisationen
5.1.1 Entwicklung und Erklärung der Balanced Scorecard
5.1.2 Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard
5.1.3 Die finanzwirtschaftliche Perspektive
5.1.4 Die Kundenperspektive
5.1.5 Die interne Prozessperspektive
5.1.6 Die Lern- und Entwicklungsperspektive
5.1.7 Nutzen für sozialwirtschaftliche Einrichtungen
5.1.8 Mögliche Anwendung auf eine Einrichtung der Jugendhilfe
5.2 Case Management
5.2.1 Entstehung und Erklärung des Case Managements
5.2.2 Dimensionen im Case Management
5.2.3 Reichweite/Aufnahme
5.2.4 Assessment: Einschätzung und Bedarfsklärung
5.2.5 Zielvereinbarung und Hilfeplanung
5.2.6 Kontrollierte Durchführung
5.2.7 Evaluation
5.2.8 Case Management und organisatorische Steuerung!?
5.2.9 Nutzen für sozialwirtschaftliche Einrichtungen
5.2.10 Mögliche Anwendung auf eine Einrichtung der Jugendhilfe
6. Balanced Scorecard vs. Case Management
6.1 Organisationsverständnis
6.2 Menschenbild
6.3 Einfluss auf Aufbau- und Ablaufstrukturen
6.4 Hilfestellung für das professionelle Handeln
6.5 Resümee
7. Fazit / Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie sozialwirtschaftliche Einrichtungen durch den Einsatz von Instrumenten der organisatorischen Steuerung – insbesondere der Balanced Scorecard (BSC) und des Case Managements (CM) – ihre Effektivität und Effizienz steigern können, um zukunftsfähig auf sich verändernde gesellschaftliche Bedürfnisse zu reagieren.
3.2.2 Operatives Controlling
Das Aufgabenfeld des operativen Controllings findet sich in der internen Unternehmenssituation. Hierbei werden Zahlen, Daten und quantifizierbare Größen des Unternehmens aus der Vergangenheit und der Gegenwart geprüft und dienen als Arbeitsvorlage. (vgl. Jung 2003, S. 16 – 17) Aufgaben des operativen Controllings sind z.B. die Unterstützung der operativen Planung. Die operative Planung ist eine kurz- bis mittelfristige Planung. Dabei wird die Umsetzung der strategischen Planung in den Vordergrund gestellt. (vgl. Weber, Utz 2008, S. 273) Hierfür werden die Auswahl und der Aufbau von operativen Planungsinstrumenten und Planungsmethoden analysiert und Informationen für die Umsetzung erarbeitet und bereitgestellt. Eine weitere Aufgabe des operativen Controllings ist die Kontrolle des Budgets. Zu diesem Zweck wird ein ständiger Vergleich zwischen Ist-Wert und Soll-Wert ausgeführt. Falls es zu Abweichungen kommen sollte, ist das operative Controlling dafür zuständig Vorschläge zur Gegensteuerung zu erarbeiten. Das letzte große Aufgabenfeld des operativen Controllings liegt in der Versorgung des Unternehmens mit Informationen. (vgl. Jung 2003, S. 17) Es ist für die Controller des operativen Controllings insgesamt sehr wichtig, das gesamte Unternehmen wie auch die Unternehmensumwelt ständig im Blick zu haben, um rechtzeitig auf Veränderungen der Unternehmensumwelt zu reagieren und die jeweiligen Abteilungen mit Informationen zu versorgen.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die wachsende Bedeutung organisatorischer Steuerung in der Sozialwirtschaft und stellt die Motivation des Autors dar, zwei spezifische Instrumente näher zu untersuchen.
2. Begriffsklärung: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten "Organisation", "Steuerung" und "Sozialwirtschaft" definiert, um ein gemeinsames Verständnis für den weiteren Verlauf der Arbeit zu schaffen.
3. Was bedeutet organisatorische Steuerung?: Dieses Kapitel beleuchtet den Wandel und die Notwendigkeit von Steuerung in Non-Profit-Organisationen sowie die betriebswirtschaftlichen Grundlagen des operativen und strategischen Controllings.
4. Zwischenbilanz: Der Autor fasst die theoretischen Erkenntnisse der vorangegangenen Kapitel zusammen und bereitet den Übergang zur detaillierten Vorstellung der beiden Instrumente vor.
5. Balanced Scorecard und Case Management als organisatorisches Steuerungsinstrument: Dies ist das Kernkapitel, in dem beide Instrumente umfassend erläutert, auf eine Jugendhilfeeinrichtung angewendet und in ihrem Nutzen für die Praxis untersucht werden.
6. Balanced Scorecard vs. Case Management: In diesem Kapitel werden beide Steuerungsoptionen gegenübergestellt und anhand von Kategorien wie Organisationsverständnis und Hilfestellung für das professionelle Handeln verglichen.
7. Fazit / Ausblick: Der Autor resümiert die Relevanz der Steuerung für soziale Einrichtungen und betont die Notwendigkeit, dass Hochschulen Steuerungsinstrumente stärker in den Lehrplan integrieren.
Organisatorische Steuerung, Sozialwirtschaft, Balanced Scorecard, Case Management, Controlling, Operatives Controlling, Strategisches Controlling, Organisationswandel, Jugendhilfe, Effizienz, Effektivität, Sozialmanagement, Kooperation, Qualitätsmanagement, Führung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der organisatorischen Steuerung in Einrichtungen der Sozialwirtschaft und wie diese in einem sich wandelnden Umfeld professionell und effizient gestaltet werden kann.
Die zentralen Themenfelder sind die Steuerung von Non-Profit-Organisationen, die Anwendung der Balanced Scorecard, die methodische Arbeitsweise des Case Managements sowie der Vergleich dieser Instrumente hinsichtlich ihrer Eignung für soziale Einrichtungen.
Das Ziel ist es darzulegen, dass sozialwirtschaftliche Einrichtungen durch den gezielten Einsatz von Steuerungsinstrumenten besser in der Lage sind, auf veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu reagieren und ihre Qualität zu sichern.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu betriebswirtschaftlichen Steuerungskonzepten sowie einer angewandten Fallbeispielanalyse (Transfer der Instrumente auf eine vollstationäre Einrichtung der Jugendhilfe).
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen (Controlling, Wandel) gelegt, danach werden die Balanced Scorecard und das Case Management detailliert beschrieben, praktisch auf den "Michaelshof" übertragen und abschließend miteinander verglichen.
Die zentralen Schlagworte sind organisatorische Steuerung, Sozialwirtschaft, Balanced Scorecard, Case Management, Controlling und Organisationsentwicklung.
Während die Balanced Scorecard als Instrument des strategischen Managements die Organisation als Ganzes steuert, fokussiert sich das Case Management auf die fallbezogene individuelle Unterstützung der Klienten und die Vernetzung verschiedener Hilfsangebote.
Für den Michaelshof ermöglichen diese Instrumente die Aufdeckung von Stärken und Schwächen sowie die Steigerung der Arbeitseffektivität, um die gesetzten pädagogischen Visionen auch unter knapper werdenden Ressourcen nachhaltig zu erreichen.
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