Masterarbeit, 2012
122 Seiten, Note: 2,0
1. Vorwort
2. Grundlegendes zur Begrifflichkeit „Mobilität“
3. Verkehrs- und Mobilitätserziehung in der Grundschule
3.1 Die historische Entwicklung der Verkehrs- und Mobilitätserziehung
3.1.1 Entwicklungen der Verkehrserziehung bis 1972
3.1.2 Beschluss der Kultusministerkonferenz am 7.7. 1972
3.1.3 Entwicklungen ab der Kultusministerkonferenz 1994: Von der Verkehrs- zur Mobilitätserziehung
3.2 Aufgaben und Ziele der Verkehrs- und Mobilitätserziehung
3.2.1 Ausgangssituation sowie Grundtendenzen des thematisierten Lernbereichs „Verkehr“
3.2.2 Leitlinien der Kompetenzbildung
3.2.3 Lernziele in der Mobilitätserziehung
3.3 Die kindlichen Lernvoraussetzungen zum Thema „Mobilität“
3.3.1 Die visuelle Leistungsfähigkeit des Kindes
3.3.2 Die auditive Leistungsfähigkeit des Kindes
3.3.3 Die motorische und physische Leistungsfähigkeit des Kindes
3.4 Das niedersächsische Curriculum- Modell „Mobilität“ (Primarbereich)
3.5 Mobilitätserziehung in den niedersächsischen Richtlinien
4. Das Mobilitätsbuch
4.1 Konzept und Entwicklung
4.1.1 Allgemeines
4.1.2 Inhaltliche/thematische Konzeption des Instruments
4.1.3 Optische Gestaltung
4.2 Didaktisches Potenzial des Wege- und Reisebuches: Praxiserprobter Unterrichtsentwurf „Arbeit mit dem Wege-und Reisebuch“
4.2.1 Einleitung mit Problem- und Zielaufriss
4.2.2 Bedingungs- und Lebensweltanalyse
4.2.3 Didaktische Überlegungen
4.2.4 Lernziel-/Kompetenzbeschreibung
4.2.5 Methodischer Kommentar und Erfahrungen aus der Praxisphase
5. Quantitative/ qualitative Analyse einiger Mobilitätsbücher
5.1 Vorstellung der Probandenklasse
5.2 Untersuchungsdesign
5. 3 Darstellung der Ergebnisse
5.3.1 Nutzungshäufigkeiten der Transportmittel
5.3.2 Präferenzen hinsichtlich der Verkehrsmittelwahl
5.3.3 Präferenzen hinsichtlich des Spielortes
5.3.4 Subjektiv empfundene Sicherheit auf dem Schulweg
5.3.5 Erkenntnisse über den Mobilitätsradius der Schüler
5.4 Interpretation der Ergebnisse: Konsequenzen für Sachunterricht und Gesellschaft
6. Fazit
Die Masterarbeit untersucht das Mobilitätsverhalten von Grundschulkindern einer 4. Klasse unter Verwendung eines speziell entwickelten „Mobilitätsbuchs“ als Erhebungsinstrument und didaktisches Material. Ziel ist es, die kindliche Lebenswelt und das Mobilitätsverhalten im Kontext von Schul- und Freizeitwegen zu erforschen sowie Ansätze für einen modernen Sachunterricht im Rahmen der Mobilitätserziehung abzuleiten.
3.3 Die kindlichen Lernvoraussetzungen zum Thema „Mobilität“
Um sich angemessen den Herausforderungen der äußeren Lebensumwelt, Straße und Verkehr inbegriffen, stellen zu können, ist das Kind mit seiner ganzen Aufmerksamkeit gefordert. Die Fülle von Eindrücken und Wahrnehmungen, die das Kind täglich im Verkehr erlebt, müssen wahrgenommen, sortiert und verarbeitet werden, um selbst konkret handeln zu können.
Zunächst werden die Eindrücke der Lebenswelt vom Kind wahrgenommen, Die Wahrnehmung läuft vornehmlich über die optischen, motorischen und kinästhetischen Sinne.
Auf der Grundlage der Vorerfahrungen sowie des Vorwissens werden die Informationen einerseits kognitiv, anderseits affektiv verarbeitet. Die Informationen werden sortiert und geordnet, die Wirklichkeit wird begriffen.
Das rationale Begreifen sowie das emotionale Eingebundensein in die konkreten Situationen müssen vom Kind bewertet werden, damit die Eindrücke zu lebensbedeutsamen Erfahrungen heranreifen können.
Das so entstandene handlungssteuernde Wissen führt zu einem konkreten Handeln, welches der jeweiligen Situation angemessen erscheint.
1. Vorwort: Einführung in die Relevanz von Verkehr und Mobilität als Lebensraum und Begründung der Wahl des Mobilitätsbuchs als Forschungsinstrument.
2. Grundlegendes zur Begrifflichkeit „Mobilität“: Theoretische Auseinandersetzung mit Mobilitätsdefinitionen aus verkehrswissenschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Sicht sowie Abgrenzung zum Begriff Verkehr.
3. Verkehrs- und Mobilitätserziehung in der Grundschule: Historische Entwicklung von der klassischen Verkehrserziehung hin zur modernen Mobilitätserziehung unter Einbezug kindlicher Lernvoraussetzungen und aktueller Curricula.
4. Das Mobilitätsbuch: Darstellung des methodischen Konzepts und der didaktischen Intention des selbst entwickelten Instruments zur Erhebung der kindlichen Mobilitätsdaten.
5. Quantitative/ qualitative Analyse einiger Mobilitätsbücher: Auswertung der erhobenen Daten zur Nutzung von Verkehrsmitteln, Spielortpräferenzen und subjektiver Sicherheit der Kinder.
6. Fazit: Zusammenfassende Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf die Bedeutung der Mobilitätserziehung für das Leben in einer dynamischen Gesellschaft.
Mobilitätserziehung, Grundschule, Sachunterricht, Verkehrsverhalten, kindliche Lebenswelt, Schulweg, Freizeitwege, Mobilitätsbuch, Verkehrssicherheit, Mobilitätsradius, Verkehrsmittelwahl, Kindheit, Verkehrssoziologie, Kompetenzbildung, räumliche Orientierung
Die Masterarbeit befasst sich mit dem Mobilitätsverhalten von Kindern der 4. Klasse und der Entwicklung eines didaktischen Instruments zur Erforschung dieses Verhaltens.
Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung der Verkehrserziehung, die kindliche Entwicklung und Wahrnehmung im Verkehr sowie die Gestaltung von Mobilität im Sachunterricht.
Ziel ist es, die Mobilitätserfahrungen von Kindern zu erheben und durch das „Mobilitätsbuch“ ein Werkzeug zu schaffen, das sowohl als Unterrichtsmaterial als auch als Erhebungsinstrument dient.
Die Autorin nutzt eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Methoden, basierend auf Fragebögen und Tagebuchaufzeichnungen (Wegetagebuch) der Schüler.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Mobilitätserziehung und die praktische Erprobung des „Mobilitätsbuchs“ in einer Grundschulklasse.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Mobilitätserziehung, Sachunterricht, Verkehrssicherheit, kindliche Mobilität und Wegetagebuch.
Die Analyse zeigt eine deutliche Korrelation: Im Winter steigen die Kinder häufiger auf das Auto um, während das Fahrrad im Sommer das bevorzugte Verkehrsmittel ist.
Die Studie zeigt, dass ein Großteil der befragten Kinder bereits Erfahrungen mit Unfällen gemacht hat und bestimmte Stellen auf ihrem Schulweg als subjektiv gefährlich einstuft.
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