Diplomarbeit, 2003
106 Seiten
Kurzfassung
Vulkanismus
Landschaft
Der Steinberg
Regionsprofil
Entwicklungskonzept Vulkanlandarena
Freiluftbühnen
Projektübersicht
Das Theater
Der Kraterblock
Das Museum
Das Restaurant
Naturraum Steinbruch
Sonne
Wasser
Die Diplomarbeit untersucht die Entwicklung der "Vulkanlandarena" als multifunktionales Kultur- und Veranstaltungszentrum in einem ehemaligen Basaltsteinbruch. Das Hauptziel besteht darin, durch eine sensible architektonische Integration in das bestehende Terrain ein Wahrzeichen für die steirische Vulkanlandregion zu schaffen, das kulturelle Impulse setzt und gleichzeitig die regionale Identität stärkt.
Verwundete Landschaft
Beim Steinberg handelt es sich wie bei anderen Steinbrüchen auch, um einen verwüsteten Landstrich, der von der Natur nach Jahrhunderten des Abbaus langsam wieder eingenommen wird. Obwohl von Menschenhand in zerstörerischer Weise geschaffen, bildet die etwa 2.000 m² große Kraterlandschaft eine imposante, mächtige und auch bizarre Umgebung, die viel über ihre Vergangenheit preisgibt.
Das Erscheinungsbild der Umgebung ist nur eine Momentaufnahme in einem Zeitfluss, der sich ständig verändert. Gleichzeitig vollzieht der Steinberg auch in seiner Funktion eine Veränderung vom Arbeitsplatz in einer arbeitsorientierten Gesellschaft zum Ort der Erholung, Information und Begegnung in einer freizeitorientierten Kommunikations- und Wissensgesellschaft.
Einst Meeresboden, Vulkan, dann Steinbruch wandelt sich der Steinberg von der Felslandschaft zum Grünraum, die Wunden verheilen. An waagrechten oder flach geneigten Stellen sammelt sich Humus, nach wenigen Jahren wachsen Gräser, Blumen und schließlich Bäume.
Kurzfassung: Einführung in das Projekt "Vulkanlandarena" und dessen Zielsetzung als kulturelles Zentrum der Vulkanlandregion.
Vulkanismus: Erläuterung der geologischen Grundlagen, Plattentektonik und vulkanischen Prozesse, die das Landschaftsbild prägen.
Landschaft: Historischer Rückblick auf die geologische Formation der steirischen Region und die Entstehung des Vulkanlandes.
Der Steinberg: Dokumentation der Geschichte des Basaltabbaus am Steinberg, vom mittelalterlichen Bergbau bis zum Kriegsgefangenenlager.
Regionsprofil: Analyse der sozioökonomischen Situation des steirischen Vulkanlandes und der relevanten EU-Förderprogramme.
Entwicklungskonzept Vulkanlandarena: Vorstellung des architektonischen Konzepts, welches Funktionen wie Theater, Museum und Gastronomie im Steinbruch integriert.
Freiluftbühnen: Vergleich mit existierenden Freiluftbühnen wie St. Margarethen oder Mörbisch zur Ableitung von Optimierungspotenzialen.
Projektübersicht: Detaillierte Darstellung des Grundgedankens der Volumen-Integration in das vorhandene Terrain.
Das Theater: Beschreibung von Standort, baulicher Gestaltung und technischer Funktionsweise der geplanten Krater-Bühnenanlagen.
Der Kraterblock: Erläuterung der Funktion und Konstruktion des Kraterblocks als Infrastrukturgebäude.
Das Museum: Detaillierte Ausarbeitung des Ausstellungskonzepts und der architektonischen Gestaltung des Vulkankundemuseums.
Das Restaurant: Vorstellung des Restaurantkonzepts, der Standortwahl auf dem Plateau und der architektonischen Ausformung.
Naturraum Steinbruch: Strategien für die landschaftsplanerische Behandlung des ehemaligen Industrieareals.
Sonne: Darstellung des energetischen Konzepts unter Nutzung von Photovoltaik und solarer Warmwasserbereitung.
Wasser: Lösungskonzepte für die Abwasserbeseitigung in der topografisch isolierten Lage des Kraters.
Vulkanlandarena, Steinberg, Basaltsteinbruch, Regionalentwicklung, Architektur, Vulkanismus, Steiermark, Freiluftbühne, Nachhaltigkeit, Kulturzentrum, Photovoltaik, Kratersee, Identität, Tourismus, Geologie.
Die Arbeit entwirft ein architektonisches und nutzungsorientiertes Konzept zur Umgestaltung eines ehemaligen Basaltsteinbruchs in eine "Vulkanlandarena", die als kulturelles Zentrum fungieren soll.
Die Arbeit verbindet Geologie (Vulkanismus), Regionalplanung, nachhaltiges Bauen (Energiemanagement) und architektonische Gestaltung zu einem Gesamtkonzept für ein Veranstaltungszentrum.
Ziel ist es, das touristische und kulturelle Potenzial der Region durch ein identitätsstiftendes Projekt zu erschließen und dabei den Charakter der natürlichen Felslandschaft zu bewahren.
Die Autoren nutzen eine kombinierte Methode aus theoretischer Analyse (Geologie, Regionalplanung), Vergleichsstudien (andere Freiluftbühnen) und einer konkreten architektonischen Entwurfsplanung.
Detailliert geplant werden die drei Hauptfunktionen: Das Theater (bühnentechnische Integration), das Vulkanmuseum (Informationsdrehscheibe) und das Restaurant (Gastronomie im Fels).
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Vulkanlandarena, Basaltsteinbruch, Regionalentwicklung, Architektur und Nachhaltigkeit beschreiben.
Der Steinberg bietet durch seine imposante Kraterform und die Lage nahe Feldbach eine ideale, natürlich gegebene Kulisse für eine Freiluftarena, die regional als Identifikationspunkt dient.
Aufgrund der ökologischen Sensibilität des Steinbruchs setzen die Autoren auf ein nachhaltiges Energiekonzept mit Photovoltaikanlagen und Wärmepumpentechnik, um Emissionen zu vermeiden.
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