Bachelorarbeit, 2012
88 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
2 Einführung
2.1 Der Einfluss der Medien auf die für Tierschutzthemen zuständige Politiker
2.2 Mediennutzung von Politikern
2.3 Untersuchungsgegenstand
2.3.1 Ferkelkastration
2.3.2 Staatsziel Tierschutz
2.3.3 Haltung von Legehennen
2.4 Untersuchungszeitraum
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Empirie
3.2 Qualitativ versus Quantitativ
3.3 Inhaltsanalyse
3.3.1 Systematisches Vorgehen
3.3.2 Theoriegeleitetes Vorgehen
3.3.3 Inhaltsanalyse als Teil des Kommunikationsprozesses
3.4 Interpretation
3.5 Allgemeingültigkeit
4 Theorie der Medienwirkung
4.1 Wirkungsbereiche und -phasen
4.2 Medienwirkungstheorien
4.2.1 Thematischer Kontext von Medienwirkung
4.2.1.1 Agenda Setting
4.2.1.1.1 Aufmerksamkeits- oder Awareness-Modell
4.2.1.1.2 Hervorhebungs- oder Salience-Modell
4.2.1.1.3 Prioritäten- oder Rangfolgenmodell
4.2.1.2 Framing
4.2.2 Interpersonaler Kontext von Medienwirkung
4.2.2.1 Third person effect
4.2.2.1.1 Prävention
4.2.2.1.2 Koordination
4.2.2.1.3 Normativer Einfluss
4.2.2.2 Schweigespirale
4.2.3 Gesellschaftlicher Kontext von Medienwirkung
4.2.3.1 Wissensklufthypothese
4.2.3.2 Kultivationshypothese oder Kultivierungsthese
4.2.4 Zwischenergebnis
5 Untersuchung
5.1 Untersuchungskriterien
5.1.1 Autoren
5.1.2 Veröffentlichungen im Untersuchungszeitraum
5.1.3 Rubrik
5.1.4 Perspektive
5.1.4.1 Moralische Perspektive
5.1.4.2 Politische Perspektive
5.1.4.3 Ökonomische Perspektive
5.1.4.4 Technische Perspektive
5.1.4.5 Mischform
5.1.5 Protagonisten
5.1.6 Aufhänger
5.1.7 Wording
5.2 Zusammenfassung der Auswertung
5.2.1 Spiegel Online
5.2.1.1 Ferkelkastration
5.2.1.2 Staatsziel Tierschutz
5.2.1.2.1 Autor
5.2.1.2.2 Veröffentlichungen im Untersuchungszeitraum
5.2.1.2.3 Rubrik
5.2.1.2.4 Perspektive
5.2.1.2.5 Protagonisten
5.2.1.2.6 Aufhänger
5.2.1.2.7 Wording
5.2.1.3 Haltung von Legehennen
5.2.1.3.1 Autoren
5.2.1.3.2 Veröffentlichungen im Untersuchungszeitraum
5.2.1.3.3 Rubrik
5.2.1.3.4 Perspektive
5.2.1.3.5 Protagonisten
5.2.1.3.6 Aufhänger
5.2.1.3.7 Wording
5.2.2 Die Welt
5.2.2.1 Ferkelkastration
5.2.2.2 Staatsziel Tierschutz
5.2.2.2.1 Autoren
5.2.2.2.2 Veröffentlichungen im Untersuchungszeitraum
5.2.2.2.3 Rubrik
5.2.2.2.4 Perspektive
5.2.2.2.5 Protagonisten
5.2.2.2.6 Aufhänger
5.2.2.2.7 Wording
5.2.2.3 Haltung von Legehennen
5.2.2.3.1 Autoren
5.2.2.3.2 Veröffentlichungen im Untersuchungszeitraum
5.2.2.3.3 Rubrik
5.2.2.3.4 Perspektive
5.2.2.3.5 Protagonisten
5.2.2.3.6 Aufhänger
5.2.2.3.7 Wording
6 Interpretation der Untersuchungsergebnisse
6.1 Berichte von „Spiegel Online“
6.1.1 Ferkelkastration
6.1.1.1 Interpretation
6.1.1.1.1 Häufigkeit der Berichterstattung
6.1.1.1.2 Perspektive & Wording
6.1.1.2 Conclusio
6.1.2 Staatsziel Tierschutz
6.1.2.1 Interpretation
6.1.2.1.1 Autoren
6.1.2.1.2 Häufigkeit der Berichterstattung
6.1.2.1.3 Rubrik & Protagonisten
6.1.2.1.4 Perspektive
6.1.2.1.5 Aufhänger
6.1.2.1.6 Wording
6.1.2.2 Conclusio
6.1.3 Haltung von Legehennen
6.1.3.1 Interpretation
6.1.3.1.1 Autoren
6.1.3.1.2 Häufigkeit der Berichterstattung
6.1.3.1.3 Rubrik & Protagonisten
6.1.3.1.4 Perspektive
6.1.3.1.5 Aufhänger
6.1.3.1.6 Wording
6.1.3.2 Conclusio
6.1.4 Zwischenergebnis – Interpretationsteil „Spiegel Online“
6.2 Berichte aus „Die Welt“
6.2.1 Ferkelkastration
6.2.1.1 Interpretation & Conclusio
6.2.2 Staatsziel Tierschutz
6.2.2.1 Interpretation
6.2.2.1.1 Autor
6.2.2.1.2 Häufigkeit der Berichterstattung
6.2.2.1.3 Rubrik & Protagonisten
6.2.2.1.4 Perspektive
6.2.2.1.5 Aufhänger & Wording
6.2.2.2 Conclusio
6.2.3 Haltung von Legehennen
6.2.3.1 Interpretation
6.2.3.1.1 Autoren
6.2.3.1.2 Häufigkeit der Berichterstattung
6.2.3.1.3 Rubrik & Protagonisten
6.2.3.1.4 Perspektive
6.2.3.1.5 Aufhänger & Wording
6.2.3.2 Conclusio
6.2.4 Zwischenergebnis – Interpretationsteil „Die Welt“
7 Fazit
Ziel der Arbeit ist die Untersuchung des Medieneinflusses durch das Nachrichtenmagazin „Spiegel Online“ und die Tageszeitung „Die Welt“ auf die juristische Entwicklung von Tierrechten in Deutschland, wobei insbesondere die Reaktionen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) analysiert werden.
6.1.1 Ferkelkastration
Am 02. April 2009 gab das BMELV einen Pressebericht frei, der über die Subventionen des Ministeriums von einer „tierschutzgerechten Alternative zur Ferkelkastration“ berichtete.129
Am 29. Juli 2009 meldete „Spiegel Online“, dass McDonald’s und Burger King zukünftig kein Fleisch mehr von Schweinen beziehen wollen, die ohne Betäubung kastriert werden.
Am 11. November 2010 veranstaltete das BMELV einen Experten-Workshop zu „Stand und Perspektiven“ beim „Verzicht auf Ferkelkastration“.130 In der Folgezeit wird die Ferkelkastration einige Male in Veröffentlichungen des BMELV erwähnt, allerdings nur als Randthema.131
1 Einleitung: Kurze Einführung in die Zielsetzung der Studie, den Einfluss der Medien auf die Gesetzgebung und die methodische Herangehensweise.
2 Einführung: Theoretische Grundlagen zur Beeinflussung von Politikern durch Medien und Darstellung der untersuchten Tierschutzthemen sowie des Zeitraums.
3 Methodisches Vorgehen: Erläuterung der empirischen Vorgehensweise anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring zur systematischen Untersuchung der Pressebeiträge.
4 Theorie der Medienwirkung: Überblick über relevante medienwissenschaftliche Theorien wie Agenda Setting, Framing und die Schweigespirale als Erklärungsmodelle für die Beeinflussung von Rezipienten.
5 Untersuchung: Detaillierte Auswertung und grafische Darstellung der untersuchten Artikel aus Spiegel Online und Die Welt hinsichtlich Kategorien wie Autoren, Perspektive und Aufhänger.
6 Interpretation der Untersuchungsergebnisse: Analyse der Zusammenhänge zwischen Medienberichten und Aktivitäten des BMELV sowie Diskussion der Ergebnisse anhand der gewählten Medientheorien.
7 Fazit: Zusammenfassende Erkenntnis, dass die Theorie der Schweigespirale die beobachteten Wirkungszusammenhänge am plausibelsten erklärt und Empfehlungen für eine zukünftige, aktivere Rolle der Medien in der Tierschutzpolitik.
Medienwirkung, Tierschutz, Ferkelkastration, Staatsziel Tierschutz, Legehennenhaltung, qualitative Inhaltsanalyse, Philipp Mayring, Schweigespirale, Agenda Setting, Framing, BMELV, politische Kommunikation, Medienberichterstattung, Tierrechte, Gesetzgebung.
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss Medienberichte in Spiegel Online und der Welt auf die politische Meinungsbildung und die gesetzliche Verankerung von Tierrechten in Deutschland haben.
Der Fokus liegt auf den drei Tierschutzthemen Ferkelkastration, der Etablierung des Staatsziels Tierschutz im Grundgesetz und der Haltung von Legehennen.
Ziel ist es zu ergründen, ob und wie Medienberichterstattung das Handeln des zuständigen Bundesministeriums (BMELV) und der Politiker beeinflusst.
Es wird die qualitative Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring angewandt, ergänzt durch einen Vergleich der Medienartikel mit offiziellen Ministeriumsmeldungen.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Kriterienanalyse der Zeitungsbeiträge, deren Auswertung und die anschließende Interpretation durch verschiedene Medientheorien.
Zentrale Begriffe sind Medienwirkung, Tierschutz, qualitative Inhaltsanalyse, Schweigespirale, Agenda Setting und politisches Framing.
Die Untersuchung ergab, dass oft keine direkte oder kausale Resonanz auf Medienberichte folgte, was durch die Dynamiken der Schweigespirale (z.B. Zurückhaltung bei Minderheitenmeinungen) am besten erklärbar ist.
Das BMELV dient als Vergleichsinstanz, um festzustellen, ob mediale Berichterstattung zeitlich oder inhaltlich mit politischen Aktivitäten im Tierschutz korreliert.
Ja, Spiegel Online und die Welt unterscheiden sich in ihrer Erscheinungsweise, Themenwahl und in der Intensität ihres Framing, jedoch zeigen beide eine oft zurückhaltende Reaktion seitens der Politik.
Die Autorin stellt fest, dass Medien aktuell eher passiv wirken und schlägt für eine aktivere Einflussnahme eine stärkere Vernetzung mit NGOs sowie eine tiefgreifendere inhaltliche Auseinandersetzung vor.
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