Hausarbeit, 2011
21 Seiten, Note: 1,7
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1. Einleitung
2. Historische Entwicklung des Aufsatzes
3. Prozesse des Schreibens
4. Die Schreibkonferenz
4.1. Ablauf der Schreibkonferenz
5. Zusammenfassung
6. Ausblick
Die Arbeit untersucht die Schreibkonferenz als prozessorientierte Methode im Deutschunterricht der Grundschule, um die Qualität von Schülertexten durch Revision und Rückmeldungen durch Mitschüler zu verbessern. Ziel ist es zu klären, ob dieses Verfahren geeignet ist, Schreibkompetenzen zu fördern und den Blick vom reinen Endprodukt auf den Schreibprozess zu lenken.
4. Die Schreibkonferenz
Bei der Schreibkonferenz (auch Schreibwerkstatt oder Schreibgespräch genannt) dreht es sich darum, einen selbstverfassten Text einer kleinen kritischen Öffentlichkeit zu präsentieren. Das sogenannte Autorenkind bekommt von seinen Mitschülern dann eine Rückmeldung, die er darauf verwenden kann seinen Text zu überarbeiten. Die Schreibkonferenz gilt somit als dialogische Form des Überarbeitens, neben den individuellen und kooperativen Formen des Überarbeitens. Expliziter ist die Schreibkonferenz ein kriterienorientiertes Verfahren zum Überarbeiten von Texten, da die Mitschüler über einen festgelegten Kriterienkatalog verfügen, mit dessen Hilfe sie Tipps und Verbesserungen festhalten können. Die Schreibkonferenz wurde Anfang der achtziger Jahre von einer Lehrer- und Forschergruppe um Donald H. Graves in England in die didaktische Diskussion über Unterrichtsmethoden in der Grundschule eingebracht. Der Hauptaspekt der Schreibkonferenz ist die Tatsache, dass man reale Rezipienten hat und nicht wie etwa bei der konventionellen Schreibdidaktik, ausschließlich die Lehrperson Empfänger des Textes ist.
1. Einleitung: Die Einleitung problematisiert die Subjektivität der Aufsatzbewertung und führt die Schreibkonferenz als Methode ein, um den Fokus vom Endprodukt auf den Schreibprozess zu verlagern.
2. Historische Entwicklung des Aufsatzes: Das Kapitel zeichnet die Entwicklung des Aufsatzunterrichts von der antiken Rhetorik bis hin zur modernen prozessorientierten Didaktik nach.
3. Prozesse des Schreibens: Es werden kognitive Modelle des Schreibens vorgestellt, insbesondere das Modell von Hayes & Flower, das die Phasen Planen, Formulieren und Überarbeiten definiert.
4. Die Schreibkonferenz: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der Schreibkonferenz als dialogisches Verfahren zur Textüberarbeitung durch Mitschüler.
4.1. Ablauf der Schreibkonferenz: Hier wird der konkrete methodische Prozess der Schreibkonferenz von der Vorbereitung bis zur Veröffentlichung detailliert dargelegt.
5. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass die Schreibkonferenz ein gewinnbringendes Instrument zur Förderung der Schreibkompetenz ist, sofern ein respektvolles soziales Klima herrscht.
6. Ausblick: Es wird ein Ausblick auf die Virtuelle Schreibkonferenz unter Einbeziehung moderner Medien und digitaler Plattformen gegeben.
Schreibkonferenz, Schreibdidaktik, prozessorientiertes Schreiben, Schreibprozess, Aufsatzunterricht, Textüberarbeitung, Revision, Schreibkompetenz, Autorenkind, dialogisches Schreiben, Grundschule, Schreibwerkstatt, Schreibgespräch, Unterrichtsmethoden, literale Kompetenz
Die Arbeit befasst sich mit der Schreibkonferenz als didaktischem Instrument zur Förderung der Schreibfähigkeit von Grundschulkindern.
Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung des Aufsatzschreibens, kognitive Schreibprozessmodelle und die methodische Umsetzung der Schreibkonferenz im Unterricht.
Das Ziel ist es, die Eignung der Schreibkonferenz für eine prozessorientierte Schreibdidaktik zu prüfen, bei der die Überarbeitung durch Mitschüler im Vordergrund steht.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf fachdidaktischer Literatur, historischen Abhandlungen und schreibpädagogischen Modellen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung des Aufsatzes, die theoretische Fundierung des Schreibprozesses und eine detaillierte Beschreibung der Abläufe einer Schreibkonferenz.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Schreibkonferenz, Prozessorientierung, Revision, Schreibkompetenz und Autorenkind.
Durch die Rückmeldung von Mitschülern erhält das Autorenkind eine Rückmeldung von einer realen Öffentlichkeit, was das Überarbeiten motivierender und inhaltlich gehaltvoller macht als bei einer reinen Lehrerkorrektur.
Die Arbeit betont, dass eine vertrauensvolle Umgebung notwendig ist, da sonst die kritische Auseinandersetzung mit dem Text als destruktiv empfunden werden kann oder die Hemmschwelle zur Textpräsentation zu hoch ist.
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