Hausarbeit, 2008
12 Seiten, Note: 1,7
Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
Die Arbeit analysiert die Rolle der katholischen Kirchenzeitung im Erzbistum Köln als Propagandamittel gegen den Nationalsozialismus. Sie untersucht, ob die Kirche durch ihre Kirchenzeitung und Bistumsblätter als öffentliche Kommunikationsorgane aktiv Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur leistete. Dabei steht die Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln im Mittelpunkt, insbesondere ihre Verlautbarungen zur Reichstagswahl am 5. März 1933. Die Arbeit ergründet, ob die Kirchenzeitung als Propagandamittel des Kölsch-Katholischen Sozialmilieus aktiv Widerstand leistete und sich als Kommunikationsorgan durchsetzen konnte.
Das Kapitel präsentiert den historischen Kontext der Arbeit und führt in die Thematik des katholischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus ein. Es beleuchtet die These, dass die katholische Bevölkerung Deutschlands weniger stark von der nationalsozialistischen Bewegung beeinflusst wurde als andere Bevölkerungsgruppen. Weiterhin stellt es verschiedene Forschungspositionen zu den Auswirkungen des katholischen Milieus auf die Wähler der NSDAP dar.
Das Kapitel gibt einen Überblick über die Lokalpresse in Köln vor dem Hintergrund des Aufstiegs der NSDAP. Es zeigt die Vielfalt der Zeitungen und ihre unterschiedlichen Positionen zur NSDAP auf, von ablehnender Kritik bis hin zu Zustimmung. Es werden Beispiele aus verschiedenen Zeitungen, wie der "Sozialistischen Republik", der "Kölner Jüdisch-liberalen Zeitung", der "Kölnischen Volkszeitung" und der "Rheinischen Zeitung", vorgestellt.
Das Kapitel konzentriert sich auf die Kirchenzeitungen in Köln und erläutert ihre Entstehung und Entwicklung. Es beschreibt die Rolle der ersten "Katholischen Kirchenzeitung" als Kommunikationsorgan und die Gründe für ihre Beliebtheit im katholischen Milieu. Weiterhin wird die wirtschaftliche Krise der 1920er Jahre und die Auswirkungen auf die Kirchenzeitung beleuchtet.
Katholische Kirche, Nationalsozialismus, Propaganda, Kirchenzeitung, Erzbistum Köln, Kölsch-Katholisches Sozialmilieu, Reichspressekammer, Reichstagswahl, März 1933, Widerstand, Kommunikation, Gleichschaltung
Die Kirchenzeitung fungierte als wichtiges Kommunikationsorgan des katholischen Milieus, das durch seine religiösen Inhalte und subtile Propaganda eine Gegenposition zum nationalsozialistischen Weltbild vertrat.
Historiker führen dies auf das geschlossene soziale Gefüge und die starke Bindung an kirchliche Werte und die Zentrumspartei zurück, was wie eine „geschlossene Front“ gegen die NS-Beeinflussung wirkte.
Die Arbeit untersucht die spezifischen Verlautbarungen der Kölner Kirchenzeitung zur Wahl, die oft zur Verteidigung christlicher Werte und gegen die Ideologie der NSDAP aufriefen.
Die Untersuchung geht der Frage nach, ob das Konkordat von 1933 einen Einschnitt bedeutete, der die kirchliche Kritik und Propaganda gegen das Regime einschränkte oder veränderte.
Es war der Versuch der Nationalsozialisten, alle Zeitungen und Medien unter die Kontrolle der Reichspressekammer zu bringen und sie zur Verbreitung der NS-Ideologie zu zwingen.
Ein Beispiel ist die Verteidigung des heiligen Sakraments der Ehe, womit die Kirche ein christliches Familienbild gegen die rassenideologischen Vorstellungen der Nationalsozialisten propagierte.
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