Hausarbeit, 2011
14 Seiten, Note: 1,3
1 Reflexion des Seminars Gruppenleitung
2 Didaktische Planung und Analyse der Sitzung „Improvisation – Selbstreflexion“
3 Darstellung ausgewählter Seminarinhalte
3.1 Essay: Umgang mit Störungen in Groß- und Kleingruppen
3.2 Essay: Das Johari-Fenster – Selbstbild und Fremdbild
Dieses Portfolio dokumentiert die persönlichen Erfahrungen und erlernten Kompetenzen aus dem Seminar „Gruppenleitung“. Ziel der Arbeit ist es, die didaktische Planung einer eigenen Seminarsitzung zu reflektieren und theoretische Modelle zur Gruppendynamik und Moderation praxisnah aufzuarbeiten.
3.1 Essay: Umgang mit Störungen in Groß- und Kleingruppen
Das Arbeiten mit und in Gruppen hat sich als eine bewährte Form von Lehrveranstaltungen, Präsentationen und Workshops durchgesetzt. Als Gruppenleiter, Redner oder Trainer ist es dabei stets von größter Wichtigkeit, die Kontrolle über die Gruppe zu behalten, damit die Lehr-, Lern- oder Arbeitsziele in der Gruppe erreicht werden. Allerdings sind Störungen in Gruppen meist unvermeidlich, oftmals wird der Redner gestört, die Teilnehmer sind unaufmerksam, führen Seitengespräche und beschäftigen sich anderweitig oder andere, auch unerwartete Störungen treten ein. Im Folgenden möchte ich zunächst kurz auf die Unterschiede zwischen Groß- und Kleingruppen und auf damit verbundene gruppenspezifische Vorteile, aber auch Probleme, eingehen. Anschließend stelle ich ein paar Möglichkeiten und Vorgehensweisen, zum richtigen Umgang mit Störungen, für Gruppenleiter und Trainer vor.
Bei Kleingruppen hat es sich bewährt eine Obergrenze von fünf Teilnehmern festzulegen (vgl. Lipp 1996, in Lipp/Will 2008, S. 128). Der Vorteil von Kleingruppen ist, dass sie sich individueller einteilen lassen und meistens auch zielgerichteter, schneller und effektiver arbeiten als Großgruppen.
1 Reflexion des Seminars Gruppenleitung: Der Autor schildert seine persönlichen Eindrücke vom Seminarverlauf, hebt die hohe Methodenvielfalt hervor und reflektiert über die praktischen Übungen wie das „Blinde Quadrat“.
2 Didaktische Planung und Analyse der Sitzung „Improvisation – Selbstreflexion“: Dieses Kapitel beschreibt die Konzeption und Durchführung einer eigenen Seminarübung, bei der Improvisation durch Stegreifreden und Videofeedback kombiniert wurden.
3 Darstellung ausgewählter Seminarinhalte: Hier erfolgt eine theoretische Fundierung zu den Themen Störungsmanagement bei Gruppensitzungen sowie der Anwendung des Johari-Fensters zur Analyse von Wahrnehmungsprozessen.
Gruppenleitung, Gruppendynamik, Moderation, Improvisation, Stegreifreden, Videofeedback, Störungsmanagement, Kleingruppe, Großgruppe, Johari-Fenster, Selbstbild, Fremdbild, Feedback, Kommunikation, Gruppenführung
Das Dokument reflektiert die Inhalte und Erfahrungen aus dem Seminar „Gruppenleitung“ im Sommersemester 2011 und bietet vertiefende Essays zu den behandelten Themenfeldern.
Die Arbeit fokussiert auf Gruppendynamik, Techniken der Moderation, den Umgang mit Störungen sowie Modelle zur persönlichen Wahrnehmung in Gruppen.
Das primäre Ziel ist die Reflexion über eigene erlernte Kompetenzen im Bereich der Gruppenleitung sowie die Aufbereitung theoretischer Inhalte aus den Seminarvorträgen.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen, Selbstreflexion, Feedback-Methoden und didaktische Planungsanalysen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Reflexion des Seminarverlaufs, die Planung einer Sitzung zum Thema Improvisation sowie zwei Essays über Störungskultur und das Johari-Fenster.
Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von theoretischem Wissen mit praktischen Erfahrungen aus einem erziehungswissenschaftlichen Seminar aus.
Bei dieser Übung müssen Teilnehmer mit verbundenen Augen kooperativ ein Quadrat aus einem Seil bilden, was die Bedeutung von Kommunikation und Vertrauen hervorhebt.
Es dient dazu, die „öffentliche Person“ zu vergrößern und den „blinden Fleck“ durch konstruktives Feedback zu verkleinern, um die Kommunikation in Gruppen zu verbessern.
Störer sollten nicht sofort negativ abgestempelt werden, sondern man sollte versuchen, die Energie oder die Anliegen der Teilnehmenden produktiv in den Prozess zu integrieren.
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