Hausarbeit, 2012
19 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Motivation und motivationstheoretische Ansätze
2.1.1 Das 3K-Modell von Hugo M. Kehr
2.1.2 Die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg et al.
2.1.3 Die Zielsetzungstheorie von Locke
3. Umgang mit Widerständen in der Praxis
3.1 Praxisbeispiel 1
Umgestaltung im Bereich der Materialwirtschaft
Die Anwendung des 3K-Modells nach Kehr
3.2 Praxisbeispiel 2
Einführung eines ERP-Systems
Die Anwendung der Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
3.3 Praxisbeispiel 3
Strukturierung der Grundorganisation
Die Anwendung der Zielsetzungstheorie nach Locke
4. Vergleich der drei Motivationstheorien mit persönlichem Fazit
5. Diskussion und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Anwendungsnutzen des 3K-Modells von Hugo M. Kehr für die betriebliche Praxis herauszuarbeiten und zu prüfen, wie verschiedene Motivationsmodelle spezifisch im Umgang mit Widerständen während Change-Prozessen eingesetzt werden können.
1. Wir haben Defizite im Bereich der Materialwirtschaft. Dies äußert sich wie folgt: Die Ware wird nicht gefunden, da die Registrierung und Überprüfung im Lager zu spät erfolgt. Die Rechnungsprüfung geschieht ebenfalls zu spät oder ist behindert aufgrund nicht vorliegender oder nicht geprüfter Eingangslieferscheine. Skonti können nicht gezogen werden. Dadurch entgehen uns Gewinne und wir verschwenden Personalressourcen im Bereich des Lagers, des Einkaufs und der Rechnungsprüfung. Diese liegen derzeit bei ca. 20 % der Gesamtarbeitszeit. In drei Monaten beginnt unsere Hauptsaison. Haben wir bis dahin unsere Strukturen nicht erneuert, sind wir gegenüber der Konkurrenz nicht wettbewerbsfähig und unsere Arbeitsplätze sind in Gefahr.
Als nächstes werden die Mitarbeiter durch eine inspirierende Vision für die Änderungen begeistert. Um die benötigte Veränderungsmotivation zu erreichen, ist es nicht ausreichend, rationale Ziele zu kommunizieren. Wichtig ist die Erreichung der emotionalen Ebene und die Berücksichtigung der grundlegenden unbewussten Motive. Günstig ist die Berücksichtigung mehrerer Motive oder zumindest deren Interpretierbarkeit. Hierfür erarbeitet die Unternehmensberaterin eine Rede des Managers und fertigt eine Collage zur Visualisierung an. Diese stellt ein Boot mit den Fotos aller Mitarbeiter dar.
1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von Change-Prozessen sowie die Herausforderungen durch Mitarbeiterwiderstände dar und definiert das Ziel, den Nutzen des 3K-Modells aufzuzeigen.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert den Motivationsbegriff und stellt die drei zentralen Motivationstheorien (3K-Modell, Zwei-Faktoren-Theorie, Zielsetzungstheorie) theoretisch vor.
3. Umgang mit Widerständen in der Praxis: Anhand von drei konkreten Praxisbeispielen aus mittelständischen Unternehmen wird die Anwendung der vorgestellten Motivationstheorien im Change-Management illustriert.
4. Vergleich der drei Motivationstheorien mit persönlichem Fazit: Die Theorien werden im Kontext des 8-Stufen-Modells von Kotter kritisch reflektiert, wobei das 3K-Modell als besonders praxistauglich bewertet wird.
5. Diskussion und Ausblick: Die Verfasserin resümiert ihre Lernerfahrungen und bekräftigt ihre Präferenz für das 3K-Modell im Hinblick auf zukünftige Führungs- und Veränderungsprozesse.
3K-Modell, Motivation, Volition, Change-Prozesse, Widerstände, Organisationspsychologie, Führungspraxis, Zwei-Faktoren-Theorie, Zielsetzungstheorie, Mitarbeiterführung, intrinsische Motivation, Veränderungsmanagement, Selbstmanagement, Arbeitspsychologie, Unternehmenserfolg.
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung psychologischer Motivationsmodelle in betrieblichen Veränderungsprozessen (Change-Prozessen) und deren Nutzen zur Überwindung von Mitarbeiterwiderständen.
Die zentralen Themen sind Motivationstheorien (insbesondere das 3K-Modell von Kehr), die Bewältigung von Widerständen in Organisationen und die praktische Implementierung von Veränderungen.
Das Ziel ist es, den speziellen Anwendungsnutzen des 3K-Modells von Hugo M. Kehr für die betriebliche Führungspraxis bei Veränderungsvorhaben herauszuarbeiten.
Es handelt sich um eine theoretische Fundierung mit anschließender fallbasierter Analyse, in der drei Praxisbeispiele mithilfe der gewählten Motivationstheorien reflektiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung dreier Motivationstheorien und deren Anwendung in drei Fallbeispielen zur Umgestaltung von Prozessen und Strukturen.
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie 3K-Modell, Change-Management, Motivation, Volition und Organisationspsychologie charakterisieren.
Es wird hervorgehoben, weil es neben expliziten Zielen auch unbewusste emotionale Motive und volitionale Aspekte berücksichtigt, was es zu einem umfassenden Leitfaden für Führungskräfte macht.
Die Zielsetzungstheorie fokussiert stark auf bewusst gesetzte Ziele und Leistungssteigerung, vernachlässigt dabei aber unbewusste emotionale Motive, die im 3K-Modell zentral verankert sind.
Das 8-Stufen-Modell dient der Verfasserin als strukturgebendes Instrument für Veränderungsprozesse, in das sie die vorgestellten Motivationstheorien integriert, um deren praktische Anwendbarkeit zu prüfen.
Die Verfasserin kommt zu dem Schluss, dass das 3K-Modell aufgrund seiner Berücksichtigung von sowohl rationalen als auch emotionalen Aspekten die praxistauglichste Lösung zur Bewältigung von Widerständen darstellt.
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