Hausarbeit (Hauptseminar), 2012
21 Seiten, Note: 13
1 Einleitung
2 Das Rückschlagspiel Volleyball
2.1 Die Handlungsphasen des Volleyballspiels
2.2 Die Grundtechniken des Volleyballspiels
2.3 Charakteristische Merkmale des Volleyballspiels
3 Genetisches Lehren und Lernen
3.1 Genetisches Lehren und Lernen nach Wagenschein
3.2 Genetisches Lehren und Lernen im Sportunterricht
4 Der genetische Lehrgang im Volleyball
4.1 Mögliche Regeländerungen im Volleyballspiel
4.2 Lösungsvorschläge für typische Spiel-Vermittlungs-Probleme aus genetischer Sichtweise
5 Fazit
Die Arbeit untersucht, wie das Konzept des "genetischen Lehrens und Lernens" nach Martin Wagenschein auf die Vermittlung der Sportart Volleyball in der Schule übertragen werden kann, um weg von rezeptiven, passiven Lernformen hin zu einem aktiven, spielorientierten Lernen zu gelangen.
3.1 Genetisches Lehren und Lernen nach Wagenschein
Wagenscheins Didaktik in Bezug auf das genetischen Lehrens und Lernens basiert auf den drei Prinzipien: genetisch, sokratisch, exemplarisch.
„Genetisches Lehren bedeutet, den Schüler in eine Lage versetzen, in der das noch unverstandene Problem so vor ihm steht, wie es vor der Menschheit stand, als es noch nicht gelöst war.“ (Wagenschein, 1968, S. 14f.)
Das genetische Prinzip beinhaltet zwei Aspekte. Der erste Aspekt berücksichtigt die Entwicklung der Erkenntnis im Lernenden, die Denkweise der Lernenden. Ausgangspunkt ist also das Vorwissen und das Vorverständnis der Schülerinnen und Schüler. Es ist mit konkreten Erfahrungen zu Beginnen und Probleme sind in den Vordergrund zu stellen. Für den Unterricht bedeutet dies, dass vom Bekannten zum Unbekannten, vom Konkreten zum Abstrakten und vom Problem zum System gegangen werden muss. Der zweite Aspekt ist der lange Weg in der Wissenschaft, um zu Erkenntnissen zu gelangen. Den Schülerinnen und Schülern soll verdeutlicht werden, dass es auch in den Wissenschaften eines sehr langen, beschwerlichen Weges bedurfte, um zu den heutigen Erkenntnissen zu gelangen. Beim genetischen Unterricht ist die Verfahrensweise bei der Präsentation bzw. Entdeckung des Stoffes entscheidend. Ausgangspunkt sollten, wie in der Wissenschaft auch, Phänomene, und nicht fertige Gesetze sein.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit eines pädagogischen Umdenkens im Sportunterricht hin zu aktiven, kompetenzorientierten Lernformen und führt in die Problematik klassischer, isolierter Vermittlungsmethoden ein.
2 Das Rückschlagspiel Volleyball: Dieses Kapitel definiert die Charakteristika des Volleyballspiels, inklusive der fünf zentralen Handlungsphasen, der Grundtechniken und der spezifischen Anforderungen an die Spieler.
3 Genetisches Lehren und Lernen: Hier werden die theoretischen Grundlagen nach Wagenschein – genetisch, sokratisch, exemplarisch – dargelegt und deren Anwendungsmöglichkeiten für den Kontext des Sportunterrichts erörtert.
4 Der genetische Lehrgang im Volleyball: Das Kapitel verknüpft die theoretischen Konzepte mit der Praxis, indem es Strategien für einen genetischen Volleyball-Lehrgang und konkrete Ansätze für Regeländerungen zur Problemlösung vorstellt.
5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein selbsttätiges, problemorientiertes Lernen im Volleyball zu einem tieferen Verständnis führt und betont die Notwendigkeit, Schüler in den Mittelpunkt des Unterrichts zu stellen.
Volleyball, Schule, genetisches Lehren und Lernen, Wagenschein, Sportunterricht, Spielvermittlung, Regeländerung, problemorientiertes Lernen, Sportspiel, Handlungsphasen, Technik, Spielidee, Schülerzentrierung, Sportpädagogik, Methodenwechsel
Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Vermittlung der Sportart Volleyball in der Schule und prüft, ob das genetische Lehrkonzept nach Wagenschein eine effektivere Alternative zu klassischen methodischen Übungsreihen darstellt.
Die zentralen Felder sind die Analyse des Volleyballspiels als Rückschlagspiel, die didaktische Theorie des genetischen Lehrens und Lernens sowie deren praktische Umsetzung im Schulalltag.
Das Ziel ist es zu untersuchen, inwiefern ein genetischer Lehrgang bei der Spielvermittlung von Volleyball im Sportunterricht eingesetzt werden kann, um passives Lernen durch aktives, eigenständiges Problemlösen zu ersetzen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse sportpädagogischer Fachliteratur und didaktischer Konzepte von Wagenschein, Loibl und anderen basiert.
Im Hauptteil werden zunächst die Merkmale des Volleyballspiels sowie die Prinzipien des genetischen Lehrens und Lernens beschrieben, um diese anschließend in einem Entwurf für einen genetischen Lehrgang zusammenzuführen.
Typische Schlüsselwörter sind Volleyball, genetisches Lehren und Lernen, Wagenschein, Sportunterricht, Regeländerung und problemorientiertes Lernen.
Die Spielidee ist der Ausgangspunkt des Lernens. Anstatt isolierte Techniken zu üben, sollen Schüler das Spiel aus der Idee heraus verstehen und Techniken funktional in komplexen Spielsituationen erwerben.
Regeländerungen dienen dazu, die Anforderungen an das Spiel an den individuellen Entwicklungsstand der Schüler anzupassen, um so beispielsweise das Spiel zu verlangsamen, Erfolgschancen zu erhöhen oder die Motivation zu steigern.
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