Bachelorarbeit, 2011
64 Seiten, Note: 2,3
Diese Arbeit befasst sich mit den Erfahrungen angolanischer Vertragsarbeiter in der ehemaligen DDR und deren Leben nach der Wende. Ziel der Arbeit ist es, die subjektive Wahrnehmung und Deutung der angolanischen Vertragsarbeiter in Bezug auf ihr Leben in der DDR zu erfassen und die Veränderungen ihrer Lebensumstände nach der Wende zu beleuchten. Darüber hinaus möchte die Arbeit die Problematik der Ausländerfeindlichkeit in der DDR und im heutigen Deutschland aus der Perspektive der angolanischen Vertragsarbeiter beleuchten.
Das erste Kapitel beleuchtet die Forschungsmethodik und den Hintergrund der Arbeit. Kapitel 2 bietet einen umfassenden theoretischen Hintergrund zu Vertragsarbeitern in der DDR und beleuchtet die politischen Voraussetzungen, Herkunftsländer, die Lebensbedingungen der Vertragsarbeiter und die Problematik der Ausländerfeindlichkeit in der DDR. Das dritte Kapitel geht auf Angola als Herkunftsland der Vertragsarbeiter ein und beleuchtet die Geschichte, Politik und sozioökonomische Situation des Landes sowie die Migration aus Angola. Kapitel 4 präsentiert die empirischen Ergebnisse der Interviews mit vier angolanischen Vertragsarbeitern in Chemnitz. Das fünfte Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und diskutiert die gewonnenen Erkenntnisse.
Angolanische Vertragsarbeiter, DDR, Ausländerfeindlichkeit, Migration, Integration, subjektive Wahrnehmung, Lebensbedingungen, Arbeitsbedingungen, Interviews, Biographieforschung, Geschichte, Politik, Soziales, Kultur, Chemnitz, Karl-Marx-Stadt.
Das Ziel ist es, die subjektive Wahrnehmung angolanischer Vertragsarbeiter in der DDR zu erfassen und die Veränderungen ihrer Lebensumstände nach der Wende zu beleuchten.
Die Arbeit nutzt qualitative Biographieforschung, insbesondere narrative Interviews und Leitfadeninterviews mit betroffenen Arbeitern.
Die Arbeit widmet sich im theoretischen Teil der Abgrenzung dieser Begriffe und erläutert die spezifischen politischen Voraussetzungen der Regierungsabkommen der DDR.
Die Arbeit untersucht die Problematik der Fremdenfeindlichkeit sowohl zur Zeit der DDR als auch im heutigen Deutschland aus der Perspektive der angolanischen Arbeiter.
Es wurden Interviews mit vier Männern geführt: Jairo Oliveira, Nevio da Silva, Ernesto Ferreira und Simao de Andrade, alle wohnhaft in Chemnitz (Karl-Marx-Stadt).
Analysiert werden die Arbeitsbedingungen, die Wohnsituation in der DDR sowie die Herausforderungen der Integration nach dem politischen Umbruch.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

